Wir verwenden Analyse, um Pollar zu verbessern, und mit Ihrer Einwilligung das Meta-Pixel, um Anmeldungen und Käufe aus unserer Werbung zu messen. Sie können dies jederzeit in den Einstellungen ändern. Datenschutzerklärung

Suche⌘K
StartFür SieLiveBriefFragen
KarteMärkteSträngeSoundsFilme
InlandGeopolitikWirtschaftGesellschaftWissenschaft & TechnikInfrastrukturSportKulturLifestyle
Pollar unterstützenBenachrichtigungen
DatenschutzNewsroomKontaktImpressum
StartBriefLiveSträngeSuche
Artikel anhören5 Min., gelesen von einer synthetischen Stimme

Kurz gefasst

  • Am 17. Oktober kam es in Paris, Lyon, Marseille und Lille zu Plünderungen, als Proteste gegen die Lebenshaltungskosten gewaltsam wurden; nach Zahlen des Innenministeriums wurden fast 2.400 Menschen festgenommen.

  • Der Chef der Industrie- und Handelskammern meldete mehr als 2.000 direkt betroffene Unternehmen, während die Behörden die Zahl der beschädigten Geschäfte mit mehr als 3.000 angeben.

  • Ab Sonntag, 18. Oktober, kursierten Screenshots verdächtiger Angebote, darunter Sephora-Kosmetik und Louis-Vuitton-Artikel; bis Montag, 19. Oktober, waren viele Angebote verschwunden.

  • Anne Le Hénanff und Serge Papin beriefen Vinted, Amazon, eBay, Leboncoin, Meta und TikTok ein, und die Regierung veröffentlichte Warnsignale für verdächtige Angebote.

ParisLyonLille
Paris, Lyon, Marseille, Lille · Frankreich
Wie es dazu kam
  1. 17.10.Proteste gegen die Lebenshaltungskosten werden gewaltsam, mit Plünderungen in Paris, Lyon, Marseille und Lille
  2. 18.10.Screenshots von Angeboten mit offenbar gestohlenen Waren kursieren in den sozialen Netzwerken
  3. 19.10.Viele verdächtige Angebote sind bis Montag verschwunden, wer sie entfernt hat, ist jedoch unklar
  4. 20.10.Minister berufen sechs Plattformen ein, darunter Vinted, Amazon, eBay, Leboncoin, Meta und TikTok

Proteste werden zu Plünderungen

Die Demonstrationen am Samstag, 17. Oktober, gegen steigende Lebenshaltungskosten und schwächere öffentliche Dienste breiteten sich über ganz Frankreich aus und wurden in mehreren Städten gewaltsam. Aus Paris, Lyon, Marseille und Lille sowie aus weiteren Städten wurden Plünderungen gemeldet, während vermummte Gruppen Autos, Fahrräder und Roller in Brand setzten, Polizisten angriffen und in öffentliche Gebäude eindrangen. Premierminister Sébastien Lecornu bezeichnete die Gewalt als von extremer Intensität. Zu den Schülerinnen und Schülern, die seit September protestierten, gesellten sich an diesem Tag Aktivisten der Gelbwesten und Gewerkschafter. Innenminister Laurent Nuñez räumte ein, dass die Behörden in Teilen einiger Städte die Kontrolle verloren hätten. Catherine Spindler, Präsidentin von Sephora in Europa, gab zu, dass mehrere Filialen des Unternehmens geplündert wurden.

Die Schäden zählen

Die offiziellen Zahlen weichen je nach Quelle voneinander ab, und die Zahl der Festnahmen ist das deutlichste Beispiel. Aus dem französischen Innenministerium zitierte Zahlen nennen fast 2.400 Festgenommene und fast 1.000 verletzte Einsatzkräfte, während andere Berichte von mindestens 1.200 Festnahmen sprechen. Alain Di Crescenzo, Chef der Industrie- und Handelskammern, sagte gegenüber RTL, mehr als 2.000 Unternehmen seien direkt betroffen und die Verluste gingen in die Hunderte Millionen Euro. Die Behörden beziffern die Zahl der beschädigten Geschäfte auf mehr als 3.000. In Paris waren die Luxusgeschäfte an der Place Vendôme geschlossen und wurden von Sicherheitskräften bewacht; unter den beschädigten Läden waren auch Filialen von Dior, Rolex, Louis Vuitton und Ralph Lauren. Olympique de Marseille teilte mit, der offizielle Fanshop an der zentralen historischen Avenue der Stadt sei geplündert worden.

Gestohlene Waren tauchen zum Wiederverkauf auf

Screenshots von Angeboten, die offenbar gestohlene Waren enthielten, kursierten ab Sonntag, 18. Oktober, in den sozialen Netzwerken. Verkäufer boten Tüten mit Sephora-Kosmetik mit noch angebrachten Etiketten, Sneaker und Louis-Vuitton-Artikel an, und in einigen Angeboten hieß es ausdrücklich, die Waren seien in Paris gestohlen worden. Andere Angebote verwiesen auf das Datum 17. Oktober, und franceinfo berichtete, einige Verkäufer hätten Käufer auf Snapchat verwiesen, außerhalb der Moderation von Vinted. Viele dieser Angebote waren bis Montag, 19. Oktober, verschwunden, doch es ist unklar, ob die Plattformen oder die Verkäufer sie entfernt haben.

Die Plattformen reagieren

Vinted erklärte, unverzüglich Maßnahmen ergriffen zu haben, um Angebote im Zusammenhang mit den Plünderungen zu identifizieren und zu entfernen, und beschrieb sein Vorgehen in einer Stellungnahme.

„Seit diesem Wochenende haben unsere Teams sofort gehandelt, um Angebote zu identifizieren und zu entfernen, die möglicherweise gestohlene Waren betreffen, und wir haben die Überwachung verdächtiger Angebote verstärkt.“

Vinted

Das Unternehmen erklärt, es verfolge eine Null-Toleranz-Politik gegenüber gestohlenen Waren und Verstöße könnten zur dauerhaften Sperrung von Konten führen. Zudem kooperiere man mit den französischen Behörden und der Polizei und passe die eigenen Prozesse an, um neue Risiken zu erkennen. eBay erklärte, man habe keinen Anstieg von Angeboten festgestellt, die mit den Diebstählen am Wochenende in Verbindung gebracht werden könnten, setze aber proaktive technologische Instrumente ein, um den Verkauf gestohlener Waren aufzuspüren, und arbeite mit den Strafverfolgungsbehörden zusammen.

Druck der Regierung und rechtliche Folgen

Digitalministerin Anne Le Hénanff forderte die Wiederverkaufsplattformen auf, die Angebote unverzüglich zu entfernen, und warnte, solches Verhalten werde nicht ungestraft bleiben. Sie und Handelsminister Serge Papin beriefen gemeinsam mit Vertretern von Justiz und Innenministerium sechs Plattformen ein, darunter Vinted, Amazon, eBay, Leboncoin, Meta und TikTok, um den Verkauf zu unterbinden und die Verkäufer zur Rechenschaft zu ziehen. Die Regierung hat den Plattformen eine Liste von Warnsignalen übermittelt: ungewöhnlich niedrige Preise, Posten neuer Ware, Diebstahlschutz-Etiketten oder ein ausdrücklicher Hinweis auf einen Diebstahl. Hehlerei wird in Frankreich mit bis zu fünf Jahren Haft und einer Geldstrafe von 375.000 Euro geahndet, und laut BFM Business könnten auch Käufer, die wissentlich gestohlene Waren erwerben, mit Sanktionen rechnen. Die Verbraucherschutzbehörde DGCCRF arbeitet mit dem Zoll zusammen und kann die Entfernung von Angeboten sowie im Zuge von Ermittlungen Verkäuferdaten verlangen. Le Hénanff erklärte in einem Beitrag auf X, die Plattformen müssten eng mit den staatlichen Behörden zusammenarbeiten, damit diejenigen, die gestohlene Waren weiterverkaufen, strafrechtlich verfolgt werden können.

Dieser Artikel gehört zu einem Strang

Kultur, Medien und die neuen Gräben

Was sich seit diesem Eintrag geändert hat:

  1. 20.10Vinted entfernt geplünderte Waren aus französischen Unruhen; Minister laden Wiederverkaufsplattformen vor
Strang öffnen

Weiter in der heutigen Ausgabe

Italien erwägt 500 Soldaten für Mailand nach JugendkrawallenJugendliche haben am 17. und 18. Oktober in Mailand und anderen italienischen Städten randaliert.Regierung · vor 3 Std.
Heutiger Brief · 5 Min. zum AnhörenDrohnenangriff tötet 153 Menschen auf Markt in AbyeiLive · 5 ThemenUnruhen in Frankreich und Sicherheitslage

Quellen und Kontext

  • Xatakavor 2 Std.Es gibt Unruhen und Plünderungen in Frankreich, daher ist Vinted voll mit sehr verdächtigen Anzeigen von Sephora, Louis Vuitton und BurberryHay disturbios y saqueos en Francia, así que Vinted se ha llenado de anuncios muy sospechosos de Sephora, Louis Vuitton y Burberry · Original auf Spanisch
  • Rzeczpospolitavor 2 Std.Vinted kämpft gegen den Verkauf von gestohlenen Waren. Es droht eine dauerhafte KontosperrungVinted walczy ze sprzedażą skradzionych towarów. Grozi trwałą blokadą kont · Original auf Polnisch
  • TheJournal.ievor 3 Std.Irland und Frankreich sind auf der Verkaufsseite Vinted verknüpft, die gegen geplünderte Waren vorgehtIreland and France are linked on sales site Vinted, which is cracking down on any looted goods · Original auf Englisch
  • NEWS 24/7vor 4 Std.Frankreich: Von Plünderungen zu... Vinted - Anzeigen mit verdächtigem Diebesgut nach den UnruhenΓαλλία: Από τις λεηλασίες στο... Vinted - Αγγελίες με ύποπτα κλοπιμαία μετά τις ταραχές · Original auf Griechisch
Sébastien Lecornu
Französischer Premierminister, der die Gewalt als von extremer Intensität bezeichnete
Anne Le Hénanff
Französische Digitalministerin, die die Wiederverkaufsplattformen zur Entfernung der Angebote drängte
Serge Papin
Französischer Handelsminister, der die Plattformen gemeinsam mit Le Hénanff einberief
Laurent Nuñez
Französischer Innenminister, der den Kontrollverlust in einigen Städten einräumte

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen

Veröffentlicht heute um 17:57.

Fehler im Text melden

Von KI aus den Berichten der genannten Medien erstellter Text, automatisch geprüft, ohne menschliche Redaktion. So entsteht Pollar

In diesem Text

  1. 1Proteste werden zu PlünderungenProteste werden zu Plünderungen
  2. 2Die Schäden zählenDie Schäden zählen
  3. 3Gestohlene Waren tauchen zum Wiederverkauf aufGestohlene Waren tauchen zum Wiederverkauf auf
  4. 4Die Plattformen reagierenDie Plattformen reagieren
  5. 5Druck der Regierung und rechtliche FolgenDruck der Regierung und rechtliche Folgen

Auf Grundlage von Berichten von

Xataka, Rzeczpospolita, TheJournal.ie, NEWS 24/7, naTemat.pl, iefimerida.gr, LaSexta, Telegraaf

Liste der Quellen
StrangKultur, Medien und die neuen Gräben

Sicherheit · Paris, Lyon und Marseille

Geplündertes Gut aus französischen Unruhen taucht auf Vinted auf – Plattformen löschen Angebote, Minister bestellen ein

Wiederverkaufsplattformen geraten unter Druck der Regierung, nachdem bei den Unruhen am 17. Oktober in Paris, Lyon und anderen Städten geplündertes Gut zum Verkauf angeboten wurde. Vinted erklärt, gestohlene Artikel zu verbieten, und kooperiert mit den französischen Behörden.

Paris
Lyon
Lille

Fragen zu diesem Text

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Xataka, Rzeczpospolita, TheJournal.ie und weiteren Medien. Veröffentlicht heute um 17:57.

Eigene Frage stellen
In welchen Städten in Frankreich kam es am 17. Oktober zu Plünderungen?
Wie hoch ist die Höchststrafe für den Erhalt von Diebesgut in Frankreich?
So entsteht er