
Zugkollision tötet vier Familienmitglieder am Bahnübergang Ghidigeni in Galați
Ein Personenzug auf der Strecke Bukarest–Iași ist an einem unbeschrankten Bahnübergang in Ghidigeni mit einem Transporttransporter zusammengestoßen; vier Familienmitglieder, darunter ein zwölfjähriges Kind, kamen ums Leben.
Kollision am Bahnübergang Ghidigeni
Am Donnerstag, 1. Oktober 2026, stieß ein Personenzug auf der Bahnstrecke von București Nord nach Iași an einem Bahnübergang im Norden des Kreises Galați unmittelbar mit einem Transporttransporter zusammen. Der Aufprall ereignete sich nahe der Ortschaft Ghidigeni, wenige Kilometer von der Stadt Bârlad im benachbarten Kreis Vaslui entfernt. Das Transportfahrzeug wurde durch die Wucht des Zusammenstoßes vollständig zerstört. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich vier Insassen in dem Fahrzeug, darunter ein zwölfjähriges Kind, zwei Frauen und ein erwachsener männlicher Fahrer. Alle vier Personen waren Einwohner von Ghidigeni und Mitglieder derselben Familie. Das Fahrzeug war im Kreis Galați zugelassen und befand sich auf der Rückfahrt von einem Ausflug nach Bârlad, als es die Gleise überquerte.
Einsatz von Rettungskräften und Bergung der Opfer
Das Inspektorat für Notsituationen (ISU) Galați und das Polizeiinspektorat des Kreises Galați mobilisierten mehrere Rettungsteams zum Unfallort. Die Einsatzkräfte entsandten ein Löschfahrzeug, ein spezialisiertes Bergungsmodul, einen SMURD-Rettungswagen des Typs B1 und eine Besatzung des Rettungsdienstes des Kreises Galați. Militärfeuerwehrleute führten komplexe Bergungsmanöver durch, um die vier Insassen zu befreien, die in der zerdrückten Metallstruktur des Transporters eingeklemmt waren.
ISU Galați veröffentlichte Details zum ersten Einsatz am Bahnübergang.
An der Ortschaft Ghidigeni ereignete sich an einem Bahnübergang ein Verkehrsunfall, bei dem ein Personenzug einen Transporttransporter erfasste.
Das medizinische Personal vor Ort führte Untersuchungen durch und stellte fest, dass keiner der vier Insassen aufgrund der Schwere ihrer Verletzungen wiederbelebt werden konnte. Die Behörden identifizierten die Opfer als den männlichen Fahrer, seine Tochter, seine Schwiegertochter und seine zwölfjährige Enkelin.
Leider sind alle von ihnen tot. Am Einsatz vor Ort sind 1 Löschfahrzeug, 1 Bergungseinheit, 1 SMURD-Rettungswagen des Typs B und 1 SAJ-Rettungswagen beteiligt.
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Infrastruktur und polizeiliche Ermittlungen
Die Verkehrspolizei Galați leitete eine umfangreiche Untersuchung vor Ort ein, um den Ablauf der Ereignisse zu klären, und eröffnete ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Tötung. Erste Einschätzungen der Ermittler deuteten darauf hin, dass der Fahrer auf den Bahnübergang fuhr, ohne die Gleise ordnungsgemäß auf herannahenden Schienenverkehr zu prüfen. Der Bahnübergang an der Kreuzung zwischen der Kreisstraße DJ 240 und dem Bahnabschnitt 600 verfügt über keine physischen Schranken. Die Stelle ist mit automatischen akustischen und Lichtsignalanlagen ausgestattet, die beim Herannahen des Personenzugs aktiv waren.
Sperrung und Räumung des Bahnkorridors
Die Kollision brachte den Bahnverkehr auf dem Bahnabschnitt 600 im Bereich um den Bahnhof Ghidigeni vollständig zum Erliegen. Das Infotrafic-Zentrum des Generalinspektorats der rumänischen Polizei bestätigte, dass der Zugverkehr zwischen Bukarest und Iași an der Kreuzung mit der DJ 240 unterbrochen wurde. Rettungskräfte und technisches Bahnpersonal hielten einen Sicherheitsbereich aufrecht, während Beweise gesichert und die Gleise geräumt wurden. Polizeivertreter kündigten an, dass der Bahnverkehr auf dem betroffenen Korridor nach 19:00 Uhr Ortszeit wieder aufgenommen werden sollte.


