
Vier Portugiesen vor kroatischer Küste vermisst, nachdem Sturm Schlauchboot versenkt hat
Vier portugiesische Staatsbürger sind im Velebit-Kanal in Kroatien verschwunden, nachdem ihr 1,5 Meter langes Schlauchboot von einem Sturm erfasst wurde. Ein Todesopfer wurde geborgen und eine Frau Berichten zufolge lebend gerettet; die Suchaktionen laufen weiter.
Vorfall und Suchmaßnahmen
Vier portugiesische Staatsangehörige, die als eine Gruppe von Freunden beschrieben wurden, sind in kroatischen Gewässern verschwunden, nachdem das Schlauchboot, mit dem sie unterwegs waren, von einem Sturm erfasst worden war. Laut RTP wird die Gruppe seit Dienstag, dem 11. August, vermisst. Sie hatten an einem Ort nördlich der Stadt Senj an der kroatischen Nordküste gecampt und benutzten ein kleines Schlauchboot, um in die Stadt zu fahren. Das Boot war Berichten der Lokalpresse zufolge, die von SAPO und Observador zitiert wird, etwa 1,5 Meter lang. Der Alarm wurde am Mittwoch, dem 12. August, um 4:41 Uhr ausgelöst, was eine Suchaktion im Velebit-Kanal auslöste. Das Boot wurde in dem Kanal, einem Gewässerabschnitt entlang der kroatischen Nordküste, von dem Sturm überwältigt – hier wurden die vier Portugiesen zuletzt gesehen.
Das kroatische Verteidigungsministerium gab auf dem sozialen Netzwerk X bekannt, dass die Küstenwache ein Flugzeug vom Typ Pilatus PC-9 mobilisierte, um den Meeresbereich des Velebit-Kanals zu durchsuchen. An der Suchaktion waren dem Ministerium zufolge mehrere Ressourcen beteiligt. Die Wetterbedingungen erschwerten den Rettungseinsatz, wie RTP berichtete, was die Ortung der Vermissten im Kanal zusätzlich erschwerte.
Rettung und Bergung
Laut der kroatischen Zeitung Novi List, zitiert von Observador, wurde eine Portugiesin lebend gerettet, während die Suche nach den drei weiteren Vermissten fortgesetzt wurde. Die Schlagzeile von Observador spiegelte diese aktualisierte Zählung wider und sprach von drei anstatt vier Vermissten. Das portugiesische Außenministerium (MNE) erklärte jedoch später, dass das Boot geortet worden sei und ein Todesopfer geborgen wurde, dessen Identität noch von den zuständigen Behörden bestätigt werden müsse. Das MNE teilte Renascença mit, dass es den Fall mit großer Besorgnis und in enger Abstimmung mit den kroatischen Behörden begleite. Die vorliegenden Berichte lassen nicht klar erkennen, ob die zunächst als lebend gerettet gemeldete Frau und das vom MNE erwähnte Todesopfer ein und dieselbe Person oder verschiedene Personen sind.
Das MNE postete auf X:
Das MNE verfolgt mit großer Besorgnis und in enger Koordination mit den kroatischen Behörden den Fall von vier portugiesischen Staatsbürgern, die vor der Küste Kroatiens vermisst werden, nachdem das Boot, mit dem sie unterwegs waren, von einem Sturm erfasst wurde.
Das Ministerium fügte hinzu:
Das Boot wurde geortet, und leider wurde bereits ein Todesopfer geborgen, dessen Identität von den zuständigen Behörden festgestellt wird.
- Vier portugiesische Freunde werden vermisst gemeldet, nachdem ihr Schlauchboot von einem Sturm erfasst wurde
- Alarm für vermisste Personen im Velebit-Kanal ausgelöst
- Kroatische Küstenwache setzt Flugzeug vom Typ Pilatus PC-9 für die Suche ein
- Eine Frau lebend gerettet, drei weiterhin vermisst
- Boot geortet, ein Todesopfer geborgen, Identität noch nicht bestätigt
Fortlaufende Suchbemühungen
Die Gruppe war in einem kleinen Schlauchboot mit einer Länge von etwa 1,5 Metern unterwegs, einer Bootsgröße, die in der lokalen Presseberichterstattung über den Vorfall erwähnt wurde. Der Sturm traf in den frühen Morgenstunden des Mittwochs ein und erwischte die vier Freunde, als sie von ihrem Campingplatz nördlich von Senj in Richtung der Stadt fuhren. Die portugiesische Regierung erklärte, sie beobachte die Situation in enger Abstimmung mit den kroatischen Behörden. Die kroatische Küstenwache setzte weiterhin das Flugzeug vom Typ Pilatus PC-9 im Suchgebiet ein, wobei die Wetterbedingungen weiterhin ein Faktor für den Einsatz waren. Zum Zeitpunkt der letzten Berichte am 12. August war die Identität des geborgenen Todesopfers noch nicht bestätigt, und die Suchaktionen nach den noch Vermissten dauerten an.
