
Griechische Feuerwehr nimmt vier Personen wegen Bränden am Wochenende fest – Festnahmen wegen Brandstiftung 2026 erreichen 352
Die Hellenische Feuerwehr hat am Wochenende vier Personen in vier Regionen aufgrund von Fahrlässigkeit und Verstößen gegen Brandschutzvorschriften festgenommen, womit die Gesamtzahl der Festnahmen wegen Brandstiftung im Jahr 2026 auf 352 gestiegen ist.
Regionale Festnahmen wegen Wochenendbränden
Ermittlungseinheiten der Hellenischen Feuerwehr haben zwischen dem 12. September und dem 13. September 2026 in vier verschiedenen griechischen Regionen vier Personen festgenommen. Die spezialisierten Ermittlungsteams für Brandstiftungsdelikte (AKAEΕ), die unter der zentralen Brandstiftungsabteilung (DAEE) arbeiten, führten die Festnahmen im Rahmen von Verfahren auf frischer Tat durch. Die Maßnahmen zielten auf Sicherheitsverstöße und Brandlegungsvorfälle auf Paros, in Trikala, auf Rhodos und in Chalkidiki. Auf der Insel Paros nahmen Ermittler der Kykladen-Behörden am Samstag, den 12. September 2026, einen ausländischen Staatsbürger fest. Die Festnahme erfolgte im Zusammenhang mit einem Fahrzeugbrand, der ein geländegängiges Vierradfahrzeug im Gebiet Stroumpoulas von Lefkes betraf. Der Fahrzeugbrand griff schnell auf die benachbarte Wildvegetation über und vernichtete etwa 12 Stremmata (ungefähr 1,2 Hektar) trockenes Gras und niedriges Gestrüpp, bevor die Feuerwehrteams ihn eindämmen konnten.
Strafen für Heißarbeiten und landwirtschaftliches Verbrennen
Zwei weitere Fälle am Wochenende betrafen landwirtschaftliches Verbrennen und Wartungsarbeiten, die ohne ausreichende Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt wurden. In der Region Dodekanes nahmen Brandermittler auf der Insel Rhodos am Samstag, den 12. September 2026, einen 53-jährigen Mann fest. Dieses Feuer brach um 10:25 Uhr während Heißarbeiten mit einem Winkelschleifer aus, woraufhin die Behörden gegen den Verdächtigen eine Verwaltungsstrafe in Höhe von 3.609,37 Euro verhängten. Auf dem Festland nahmen Ermittler in Trikala am Samstag eine 69-jährige Frau im Rahmen derselben In-flagrante-Bestimmungen fest. Sie hatte auf einem Wohngrundstück in der örtlichen Gemeinde Oichalia, die zur Gemeinde Farkadona gehört, einen Haufen trockener Pflanzenabfälle verbrannt. Die Beamten verhängten gegen sie eine Verwaltungsstrafe von 1.500 Euro wegen Verstoßes gegen die saisonalen Brandschutzgesetze.
- Betrieb eines Winkelschleifers löst in Rhodos einen Brand aus und führt zu einer Geldstrafe von 3.609,37 Euro.
- Heißarbeiten mit einem Schleifer lösen auf einem Gewerbegrundstück in Skala, Chalkidiki, ein Feuer aus.
- Beamte nehmen auf Paros einen ausländischen Fahrer nach einem ATV-Brand fest sowie eine Frau in Trikala wegen des Verbrennens von Pflanzenabfällen.
- Brandermittler in Chalkidiki nehmen einen 60-jährigen Geschäftsinhaber formell fest.
Industriebrand auf Chalkidiki
Ein vierter Vorfall in Nordgriechenland führte am Sonntag, den 13. September 2026, zur Festnahme eines Geschäftsinhabers. Brandermittler auf Chalkidiki nahmen einen 60-jährigen Mann nach einem Brand fest, der am Vortag, dem 12. September, gegen 12:21 Uhr im Gebiet Skala der Gemeindeeinheit Stagira-Akanthos ausgebrochen war. Nach vorläufigen Erkenntnissen aus der Vorermittlungsphase gingen die Flammen von Heißarbeiten mit einem Winkelschleifer auf einem dem Verdächtigen gehörenden Gewerbegrundstück aus. Die Beamten leiteten ein beschleunigtes Gerichtsverfahren gegen ihn ein, weil er bei Metallschneidearbeiten die gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen nicht beachtet hatte.
Jährliche Vollstreckungszahlen und Brandstiftungstrends
Die vier Festnahmen am Wochenende erhöhten die landesweite Gesamtzahl der Festnahmen im Zusammenhang mit Brandstiftung zwischen dem 1. Januar und dem 13. September 2026 auf 352. Offizielle Aufzeichnungen der Feuerwehr zeigen, dass 315 dieser Festnahmen (89,49 %) auf Fahrlässigkeit zurückzuführen sind, während 37 Festnahmen (10,51 %) vorsätzliche Brandstiftung betrafen. Im gleichen Zeitraum verhängten die griechischen Behörden 792 Verwaltungsstrafen in Höhe von insgesamt 1.355.814,52 Euro wegen Verstößen gegen Brandschutzvorschriften. Die Brandstiftungsabteilung und ihre lokalen Ermittlungsteams bestätigten, dass das Personal in erhöhter operativer Bereitschaft bleibt, um intensive Feldinspektionen durchzuführen. Die Hellenische Feuerwehr wiederholte in einer offiziellen Mitteilung ihren Appell zur Einhaltung der Sicherheitsstandards:
Die überwältigende Mehrheit der Brände wird weiterhin durch menschliche Fahrlässigkeit verursacht.
- Fahrlässigkeit
- 315
- Vorsätzliche Brandstiftung
- 37


