Kurz gefasst
Bei Reparaturen am Stromnetz an der Kreuzung Distomou und Tripoleos in Kolonos wurde am 22. Oktober 2026 gegen 08:40 Uhr nach Angaben der Gemeinde Athen eine Gasleitung beschädigt.
Die Gemeinde nannte die 57. und die 61. Grundschule sowie den 55. und den 116. Kindergarten von Athen, während in.gr und Kathimerini das 52. Gymnasium und das 52. Lyzeum nannten.
Die Arbeiten wurden sofort eingestellt, die Stelle abgesichert und die Gaszufuhr durch Schließen eines Ventils abgesperrt; Enaon EDA wurde verständigt und reparierte die Leitung bereits.
Die Gemeinde erklärte, die Leitung sei schwarz ohne gelbe Streifen gewesen und habe ein weißes Markierungsnetz statt eines gelben ohne Gasanzeige gehabt.
Was geschah
Am Donnerstag, 22. Oktober 2026, wurde gegen 08:40 Uhr Ortszeit in Kolonos in Athen eine Gasleitung beschädigt, während Arbeiter einen unterirdischen Defekt im elektrischen Beleuchtungsnetz reparierten. Die Stelle liegt dort, wo die Fußgängerstraße Distomou auf die Tripoleos-Straße trifft, in der 4. Stadtgemeinde. Die Gemeinde Athen teilte mit, es sei in der Folge zu einem kleinen Leck gekommen. Die Arbeiten wurden sofort eingestellt, die Stelle abgesichert und die Gaszufuhr durch Schließen eines Ventils abgesperrt. Der Gasnetzbetreiber Enaon EDA wurde verständigt und hatte bereits mit der Wiederherstellung der Leitung begonnen, als die Gemeinde ihre Erklärung veröffentlichte.
Die Schulen und die Evakuierung
Die Feuerwehr war vorsorglich vor Ort, und vier Schulen in der Nähe der Stelle wurden geräumt. Die Gemeinde nannte die 57. und die 61. Grundschule sowie den 55. und den 116. Kindergarten von Athen. Andere Medien nannten eine abweichende Liste. in.gr und Kathimerini nannten das 52. Gymnasium und das 52. Lyzeum des Viertels, während To Vima diese beiden sowie die 57. und die 61. Grundschule aufführte. To Vima berichtete zudem über einen starken Gasgeruch an der Stelle und schrieb, die Leitung sei den Angaben zufolge bei den Arbeiten durchbohrt worden; zugleich wurde darauf hingewiesen, dass noch keine gesicherten Informationen über das Ausmaß des Schadens vorlägen.
Wie die Leitung getroffen wurde
Die Gemeinde erklärte, die Leitung sei schwarz ohne gelbe Streifen gewesen, und ihr Markierungsnetz sei weiß statt gelb und ohne Gasanzeige. Darüber, wer sie getroffen hat, gehen die Darstellungen auseinander. In der Erklärung der Gemeinde wurde der Vorfall als Unfall im Zusammenhang mit einer Kolonne beschrieben, die Elektrizitätsreparaturen ausführte. Andere Berichte besagten, ein Bagger habe die Leitung versehentlich getroffen, und in.gr und Kathimerini schrieben, eine im Auftrag der Gemeinde tätige Baufirma habe in der Nähe der Schule gegraben, als die Leitung getroffen wurde. Kathimerini stellte den Vorfall zudem in einen Zusammenhang mit einem Fall in Gravas, wo ein Schulkomplex nach einem Gasgeruch wochenlang geschlossen blieb und wo demselben Bericht zufolge erhebliche Sicherheitslücken und Abweichungen von den ursprünglichen Planungsstudien zutage traten.
Reaktion der Behörden
Das für technische Dienste zuständige stellvertretende Stadtoberhaupt Pari Charlaftis sagte, die Priorität der Gemeinde sei der Schutz der Menschen in dem Gebiet.
„Unsere Priorität ist die Sicherheit der Anwohner, Passanten und Arbeiter.“
Die Elektrizitätsarbeiten an der Stelle sollen erst wieder aufgenommen werden, wenn die Leitung vollständig wiederhergestellt ist. Zum Zeitpunkt der Erklärung der Gemeinde waren die Teams von Enaon EDA bereits mit dieser Reparatur befasst. Die Rückkehr von Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften in die vier Gebäude war nicht angekündigt, und To Vima schrieb, Informationen über die Reparatur und die sichere Wiedereröffnung der Schulen stünden noch aus.