Eine Strafe nimmt die Podiumschance
Das dreistündige Rennen der GT World Challenge Europe in Portimão in Portugal fand am 17. Oktober 2026 statt, wobei sich drei Fahrer von Verstappen Racing einen Mercedes-AMG GT3 teilten. Ben Barnicoat bestritt den ersten Stint, Chris Lulham den mittleren, und Verstappen fuhr das Rennen zu Ende. Die Quellen unterscheiden sich in der Startposition: NOS berichtet, das Team sei von Platz 13 gestartet, während gelderlander.nl schreibt, es habe sich als 15. qualifiziert und sei nach der Disqualifikation eines Ford auf Platz 14 vorgerückt.
Lulham lag laut Telegraaf auf Platz sechs, als das Auto mit einem Mercedes von Luca Stolz in Kontakt kam. Gelderlander.nl berichtet, Stolz sei dadurch ins Schleudern geraten. Die Rennleitung verhängte eine Drive-through-Strafe gegen das Team, die das Auto ohne Halt durch die Boxengasse zwang und mehrere Plätze kostete. Telegraaf und NOS schreiben übereinstimmend, die Strafe habe jeden realistischen Angriff auf das Podium beendet, und NOS merkt an, das Auto sei bereits deutlich hinter den Führenden gelegen, als Verstappen übernahm.
Eine späte Aufholjagd von Platz 24
Verstappen stieg rund eine Dreiviertelstunde vor dem Ziel wieder ein, nach der Strafe von Platz 24 aus. In der Schlussphase boten ihm eine Full-Course-Neutralisation und eine späte Safety-Car-Phase Möglichkeiten, und er arbeitete sich stetig durch das Feld, wobei er in einer Sequenz mehrere Autos auf einmal überholte. NOS berichtet, er sei als Neunter mit 18 Sekunden Rückstand auf den Sieger ins Ziel gekommen. Der Liveticker zeigt, wie er in den letzten Runden Autos aus niedrigeren Klassen überholte und im Rennverlauf auf Platz 13, dann 16 und 19 vorrückte.
- Beginn seines Stints (nach der Strafe)
- 24 Position
- Ziel
- 9 Position
Daten aus dem Artikeltext
Der Sieg ging laut NOS an einen Mercedes-AMG, besetzt mit Ralf Aron, Maximilian Götz und Fabian Schiller. Telegraaf schreibt das siegreiche Auto dem Team GetSpeed zu. Der niederländische Fahrer Morris Schuring beendete das Rennen auf dem Podium. Valentino Rossi, der mit Max Hesse und Neil Verhagen in einem BMW von Team WRT von Platz 59 gestartet war, wurde nach einem frühen Boxenstopp wegen technischer Probleme 50.
Frühere Probleme im Nürburgring-Programm
Verstappen war in diesem Jahr bereits mehrfach auf der Nordschleife des Nürburgrings am Start, und keiner dieser Einsätze verlief reibungslos. Im März gewann sein Team ein Vier-Stunden-Rennen, doch er wurde später disqualifiziert, weil über das Wochenende zu viele Reifensätze verwendet worden waren. Im April hatte das Team während der Qualifikationsrennen für die 24 Stunden technische Probleme, und beim 24-Stunden-Rennen selbst im Mai, bei dem er stark war, beendete ein Antriebswellenschaden den Einsatz, so Telegraaf. NOS merkt an, das Mai-Rennen sei sein erster Langstreckeneinsatz seit jenem Wochenende gewesen und er sei in Führung liegend ausgeschieden.
Wie es weitergeht
Verstappen hat einen vollen Formel-1-Kalender vor sich, mit Rennen in Austin, Mexiko und Brasilien. Telegraaf berichtet, er wolle im kommenden Jahr neben seinen Formel-1-Verpflichtungen in die GT3-Szene zurückkehren. Eine Revanche bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring und ein Start bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps stehen beide auf seiner Liste. Er hat zudem erklärt, die 24 Stunden von Daytona in Erwägung zu ziehen.