Guardia Civil findet Leiche eines vermissten 24-Jährigen nahe dem Cañón de la Horadada in Palencia
Suchmannschaften der Guardia Civil in Palencia haben am Montagnachmittag nach einem am frühen Morgen gestarteten Sucheinsatz die Leiche von Pedro B. S. nahe dem Cañón de la Horadada gefunden.
Verschwinden in Aguilar de Campoo
Die spanischen Behörden leiteten am Montag, dem 5. Oktober 2026, eine lokale Suche ein, nachdem ein 24-jähriger Mann in der nördlichen Provinz Palencia verschwunden war. Der Mann, der in Vermisstenmeldungen als Pedro B. S. identifiziert wird, verschwand in den frühen Morgenstunden zusammen mit seinem Fahrzeug in der Gemeinde Aguilar de Campoo. Kurz nachdem das Verschwinden gemeldet worden war, stufte der Verein SOS Desaparecidos den Fall als besonders schutzbedürftig ein und verbreitete in den sozialen Netzwerken eine öffentliche Warnung, um die Mithilfe der Bevölkerung zu erbitten. In der Meldung wurde der Mann als schlank mit schwarzen Haaren und dunklen Augen beschrieben. Zudem gab die Organisation an, dass er zuletzt eine rote Hose mit schwarzen Knieschonern, ein blaues T-Shirt und braunes Bergschuhwerk getragen habe. Die Organisation bat darum, dass sich Personen mit relevanten Informationen unter der direkten Hotline 868 286726 melden oder Details an die offizielle E-Mail-Adresse senden.
Sucheinsatz mehrerer Einheiten
Nachdem am frühen Morgen die Vermisstenmeldung bestätigt worden war, organisierte, koordinierte und leitete das Kommando der Guardia Civil in Palencia einen abteilungsübergreifenden Sucheinsatz. Die Suche erstreckte sich auf Feldwege, Klippen und Straßen in und um Aguilar de Campoo. Beteiligt waren Bodeneinheiten wie reguläre Patrouillen der Bürgersicherheit, der Naturschutzdienst SEPRONA und die Einheit USECIC des Kommandos für Bürgersicherheit. Die Bodensuche wurde durch die ländliche Ermittlungseinheit ROCA sowie das Drohnen- und Luftsicherheitsteam PEGASO ergänzt. Der Luftdienst der Guardia Civil setzte einen Hubschrauber ein, um in den Morgenstunden Waldgebiete, Schluchten und unzugängliches Gelände aus der Luft abzusuchen.
- Ein 24-jähriger Mann verschwindet zusammen mit seinem Fahrzeug in Aguilar de Campoo und löst einen Sucheinsatz aus.
- SOS Desaparecidos veröffentlicht eine öffentliche Warnung und stuft das Verschwinden als besonders schutzbedürftig ein.
- Einsatzkräfte der Guardia Civil finden die Leiche des vermissten Mannes nahe dem Cañón de la Horadada.
Fund am Cañón de la Horadada
Die Suche endete am Montag gegen 14:30 Uhr, als die Einsatzkräfte die Leiche des 24-Jährigen nahe dem Cañón de la Horadada fanden, einer Schlucht nahe Aguilar de Campoo. Die Einsatzkräfte erreichten den Fundort kurz nach der Entdeckung, konnten jedoch keine lebensrettende Hilfe mehr leisten. Die Guardia Civil bestätigte die Bergung des Verstorbenen aus dem Bereich der Schlucht. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung hatte das bewaffnete Institut keine weiteren Erkenntnisse zu den genauen Umständen des Geschehens oder zum exakten Zustand des Fahrzeugs veröffentlicht.
Meldewege bei Vermisstenfällen
Nach Abschluss der Bergungsaktion veröffentlichte die Guardia Civil Hinweise zum Verfahren bei Vermisstenfällen von Erwachsenen und Minderjährigen. Die Behörde betonte erneut, dass Angehörige und Bekannte nicht 24 Stunden warten müssen, bevor sie eine förmliche Anzeige erstatten, und unterstrich, dass die ersten Stunden entscheidend sind, um ein präzises Suchgebiet festzulegen.
Von der Guardia Civil möchten wir daran erinnern, wie wichtig es ist, jedes mögliche Verschwinden so früh wie möglich zu melden, sowohl bei Minderjährigen als auch bei Erwachsenen; es ist nicht nötig, 24 Stunden zu warten, um ein Verschwinden anzuzeigen. Die ersten Momente sind von großer Bedeutung, um eine vermisste Person lebend zu finden, und ermöglichen zudem die Festlegung eines deutlich kleineren und präziseren Suchgebiets.
