
Vermisste 70-jährige Wanderin nach fünf Nächten in den italienischen Alpen lebend gefunden
Rettungsteams fanden eine 70-jährige Frau an einem Berghang zwischen Passo di Tesina und Bagni di Vinadio nach einer fünftägigen Suche in der Provinz Cuneo.
Verschwinden in den Sant'Anna-Bergen
Eine 70-jährige Frau, ursprünglich aus Argentera und wohnhaft in Cuneo, verschwand am Montag, dem 7. September 2026, während einer einsamen Wanderung nahe Sant'Anna di Vinadio. Sie war in Richtung des örtlichen Heiligtums und der Sant'Anna-Alpenseen aufgebrochen, kehrte aber bis zum Abend nicht nach Hause zurück. Ihre Familie meldete ihr Verschwinden am Nachmittag des Dienstags, 8. September 2026, offiziell bei der Carabinieri-Station in Borgo San Dalmazzo. Diese Meldung veranlasste die Rettungsbehörden der Provinz Cuneo, sofort eine Bergsuchaktion zu organisieren. Die Teams standen vor rauer alpiner Topographie und unbeständigem Wetter in mehreren steilen Bergsektoren.
Einsatz von Ressourcen mehrerer Behörden
Die fünftägige Suche brachte mehrere italienische Rettungsdienste zusammen, um die Seealpen zu durchkämmen. Personal der Piemonteser Berg- und Höhlenrettung arbeitete neben der Bergrettungseinheit der Guardia di Finanza, der Vigili del Fuoco und der Carabinieri. Bodenteams nutzten spezielle Ausrüstung zur Erkundung des Geländes und setzten Suchhunde und Drohnen über felsigem Terrain und bewaldeten Schluchten ein. Hubschrauber der Feuerwehr führten Luftüberwachung durch, während Höhlentaucher lokale Alpenseen untersuchten, um Ertrinkungsunfälle auszuschließen.
Der Rettungsdienst betonte die Entschlossenheit, die erforderlich war, um die Einsätze in der schwierigen alpinen Umgebung fortzusetzen.
Die Beharrlichkeit und Hartnäckigkeit der Retter waren entscheidend, da sie nie aufhörten, an die Möglichkeit zu glauben, die Frau trotz der vergangenen Tage und der Komplexität des Geländes lebend zu finden. Die Entschlossenheit, die Suche fortzusetzen, führte heute Morgen zur Planung einer zusätzlichen und gründlichen Durchkämmung der Hauptwege und Hänge des Gebiets.
Entdeckung am Hang des Passo di Tesina
Am Morgen des Samstags, 12. September 2026, arrangierten die Rettungskoordinatoren eine gezielte Bodendurchkämmung entlang wichtiger Bergrücken und Abstiegswege. Ein Drago-Hubschrauber der Vigili del Fuoco transportierte Suchteams in hochgelegene Positionen, um systematische Fußpatrouillen den Berghang hinab zu beginnen. Am frühen Nachmittag entdeckte ein gemeinsames Team aus Bergrettern und Spezialisten der Guardia di Finanza die vermisste Wanderin am Hang zwischen Passo di Tesina und Bagni di Vinadio. Sie hatte fünf Tage und fünf Nächte unter Bergbedingungen überlebt. Die Retter fanden sie ansprechbar und bei Bewusstsein, obwohl sie nach fast einer Woche im Freien unter Unterkühlung litt.
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Medizinische Evakuierung und Krankenhausaufenthalt
Nach der ersten Sichtung erreichte der regionale Notfallmedizin-Hubschrauberdienst der Azienda Zero Piemonte den steilen Hang, um eine Notfallbehandlung durchzuführen. Medizinisches Personal stabilisierte die Wanderin vor Ort, bevor sie an Bord des Hubschraubers gehievt wurde. Sie wurde direkt ins Krankenhaus von Cuneo zur weiteren Beobachtung und medizinischen Versorgung geflogen. Das Krankenhauspersonal nahm sie unter Code Grün auf und bestätigte, dass ihr Leben trotz der langen Exposition nicht in Gefahr war. Die Behörden stellten fest, dass unbestätigt blieb, ob die Frau die Orientierung verloren hatte oder während ihrer ersten Wanderung einen leichten Sturz erlitten hatte.
Der Bergrettungsdienst führte das Überleben der Wanderin auf die behördenübergreifende Koordination zurück.
Der positive Ausgang der Operation ist das Ergebnis einer großen Synergie aller Komponenten des Rettungssystems, die Informationen, Fachwissen, Personal und Ressourcen austauschten und kontinuierlich auf ein einziges Ziel hinarbeiteten.


