Vermisste 23-jährige Studentin tot im Starnberger See bei München gefunden
Ein Taucher barg am Mittwoch, dem 14. Oktober, einen Leichnam aus der Starnberger Bucht, bei dem es sich nach Angaben der Polizei höchstwahrscheinlich um die 23-jährige Studentin handelt, die nach einem Bootsausflug auf dem See vermisst wurde.
Leichnam in der Starnberger Bucht gefunden
Ein Taucher einer Münchner Fachfirma barg am Mittwochnachmittag, dem 14. Oktober, einen Leichnam aus der Starnberger Bucht, teilte die Polizei mit. Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei dem Leichnam höchstwahrscheinlich um die 23-jährige Studentin, die seit einem Bootsunfall auf dem See vermisst wurde. Spiegel Online beschreibt die Bergung als Einsatz eines Tauchroboters, während andere Medien von einem Taucher sprechen, sodass die Methode uneinheitlich berichtet wird.
Der Bootsausflug
Der Mann war mit zwei Freunden in einem Boot auf den See hinausgefahren, und die drei sprangen abwechselnd ins Wasser. Nach etwa einer halben Stunde konnte der 23-Jährige, der nicht schwimmen konnte, vermutlich nicht mehr ins Boot zurückkehren. Seine beiden Freunde versuchten, ihn zu retten, doch er klammerte sich so fest an die Helfer, dass auch diese in Not gerieten und ihn nicht an Bord ziehen konnten. Spiegel Online und RP Online datieren den Ausflug auf Juni 2025, während Bayerischer Rundfunk, Tagesspiegel und Süddeutsche Zeitung ihn als Mitte Juni beschreiben, etwa vier Monate vor der Bergung. Spiegel Online und Süddeutsche Zeitung bezeichnen ihn als indischen Studenten.
Suche ohne Erfolg
Nach dem Alarm suchten die Wasserwacht und die Wasserschutzpolizei Starnberg mit Drohnen, Suchhunden und einem Sonarboot nach ihm. Die Suche fand ihn nicht. Die folgende Zeitleiste gibt die wichtigsten Punkte wieder, wie die Berichte sie schildern.
- Drei Freunde springen abwechselnd von einem Boot auf dem Starnberger See, und der 23-Jährige, der nicht schwimmen konnte, kann vermutlich nicht mehr hinein.
- Die Wasserwacht und die Wasserschutzpolizei Starnberg suchen mit Drohnen, Suchhunden und einem Sonarboot, ohne Erfolg.
- Ein Taucher birgt einen Leichnam aus der Starnberger Bucht, bei dem es sich nach Polizeiangaben höchstwahrscheinlich um die vermisste Studentin handelt.
Ein früherer Tauchunfall mit Todesfolge im selben See
Bayerischer Rundfunk berichtet zudem, dass im September ein 63-jähriger Taucher im Starnberger See starb. Nach tagelanger Suche wurde sein Leichnam in etwa 60 Metern Tiefe an der Allmannshauser Steilwand gefunden. Der Bericht erwähnt diesen Fall neben dem aktuellen, da beide denselben See betreffen.

