Energie & Handel · Bukarest

Rumänien will Diesel-Verbrauchsteuersenkung und Kraftstoff-Krisenmaßnahmen bis Januar 2027 verlängern

Das Finanz- und das Energieministerium haben einen Beschlussentwurf ausgearbeitet, der die Maßnahmen zur Kraftstoffpreisregulierung vom 1. November 2026 bis zum 31. Januar 2027 in Kraft halten soll. Nach ihren Schätzungen würde das Auslaufen der Diesel-Verbrauchsteuersenkung eine 50-Liter-Füllung um rund 42 Lei verteuern.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von HotNews.ro, Stirile ProTV, Ziare.com und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Bukarest · Rumänien
Wie es dazu kam
  1. 31.10.Das derzeitige Krisenregime läuft aus; der Beschluss muss vor diesem Datum verabschiedet und veröffentlicht werden
  2. 1.11.Beginn des vorgeschlagenen Verlängerungszeitraums
  3. 31.01.Ende des vorgeschlagenen Verlängerungszeitraums

Drei Monate Verlängerung des Kraftstoff-Krisenregimes

Das Finanzministerium und das Energieministerium haben einen Beschlussentwurf ausgearbeitet, der den Krisenzustand auf dem Markt für Rohöl und Mineralölprodukte vom 1. November 2026 bis zum 31. Januar 2027 verlängern soll. Der Entwurf wurde am 26. Oktober 2026 im Verfahren zur Transparenz der Regierungsentscheidungen veröffentlicht und muss nun die gesetzlich vorgeschriebenen Genehmigungsschritte durchlaufen. Nach Angaben der Ministerien soll damit sichergestellt werden, dass die Schutzmaßnahmen gegen die Auswirkungen hoher Kraftstoffpreise auf Bevölkerung und Wirtschaft in Kraft bleiben. Die derzeitigen Maßnahmen laufen am 31. Oktober aus, weshalb der Beschluss vor diesem Datum verabschiedet und veröffentlicht werden muss, um eine Lücke zu vermeiden.

Maßnahmen, die in Kraft bleiben sollen

Der Entwurf behält alle derzeit geltenden Maßnahmen bei. Kernstück ist die vorübergehende Senkung der Verbrauchsteuer auf Standarddiesel, die je nach Preisentwicklung zwischen 5 % und 25 % liegen kann. In der zweiten Oktoberhälfte beträgt diese Senkung 25 %, das gesetzlich zulässige Maximum. Der Entwurf behält zudem eine Obergrenze für die Handelsspanne bei Benzin und Diesel bei, die nicht über dem liegen darf, was jeder Betreiber im Jahr 2025 im Durchschnitt verlangt hat, angepasst an die Inflation. Nach denselben Regeln dürfen Tankstellen die Preise nur einmal täglich und nur bis 12:00 Uhr erhöhen. Für Ausfuhren und Lieferungen von Diesel und Rohöl in andere EU-Staaten ist weiterhin eine vorherige schriftliche Genehmigung des Energieministeriums und des Wirtschaftsministeriums erforderlich.

Was das Ende der Dieselsteuersenkung kosten würde

Nach Schätzungen des Finanzministeriums würde das Auslaufen der Verbrauchsteuersenkung Diesel bei derzeitiger Marktlage um etwa 0,85 Lei pro Liter verteuern. Bei unveränderten sonstigen Marktbedingungen könnte der durchschnittliche Dieselpreis von etwa 10,90 Lei pro Liter auf rund 11,75 Lei pro Liter steigen. Für ein Auto mit 50-Liter-Tank beziffern die Behörden die Mehrkosten auf etwa 42 Lei, also eine Tankfüllung von rund 588 Lei statt derzeit 545 Lei. Diese Zahlen beschreiben ein Szenario, nicht eine Prognose des Zapfsäulenpreises ab November, der auch von der Marktentwicklung abhängen wird.

Dieselpreis pro Liter mit und ohne VerbrauchsteuersenkungLei/Liter
Aktueller Durchschnitt (ca.)
10.9 Lei/Liter
Ohne Verbrauchsteuersenkung (ca.)
11.75 Lei/Liter

Daten aus dem Artikeltext

Der Steueranteil am Zapfsäulenpreis

Eine im Frühjahr erstellte Analyse des amtierenden Energieministers, die in einem der Berichte zitiert wird, ergab, dass fast 7 von 10 Lei an der Zapfsäule Steuern sind, darunter Verbrauchsteuer, Mehrwertsteuer und weitere Bestandteile. Derselbe Bericht weist darauf hin, dass die Erhöhung um 85 Bani nur ein Bruchteil dessen ist, was der Staat pro Liter einnimmt. Das Finanzministerium bezeichnete den Entwurf als Mittel, um den Inflationsdruck zu begrenzen und die Kaufkraft zu schützen, und argumentierte, der Entwurf unterstütze Unternehmen in den Bereichen Transport, Landwirtschaft und Logistik.

„Die Beibehaltung der Maßnahmen hilft, den Inflationsdruck zu begrenzen und die Kaufkraft der Bevölkerung zu schützen, insbesondere in der kalten Jahreszeit.“

Finanzministerium

Hintergrund und nächste Schritte

Die Regierung hatte den Krisenzustand am 26. März 2026 per Dringlichkeitsverordnung ausgerufen; daraus wurde das Gesetz 162/2026. Der Präsident verkündete das Gesetz im August 2026, es gilt bis zum 31. Oktober 2026 und kann durch Regierungsbeschluss für Zeiträume von bis zu drei Monaten wiederholt verlängert werden. Die Senkung der Diesel-Verbrauchsteuer war ursprünglich vom 1. bis 15. September vorgesehen und ist seither mehrfach verlängert worden. Der Entwurf wird auf der Website des Finanzministeriums veröffentlicht und nach Abschluss des rechtlichen Genehmigungsverfahrens auf die Tagesordnung der Regierung gesetzt.

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Quellen und Kontext

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