Massenkarambolage auf dem Kifisos
Der Verkehr in Athen wurde am Dienstag, 20. Oktober 2026, stark beeinträchtigt, nachdem es auf dem Kifisos zu einer Kollision mit fünf Fahrzeugen gekommen war. Der Unfall ereignete sich auf der Fahrspur Richtung Lamia, auf Höhe der Acharnon-Straße bei Nea Chalkidona, und führte zu Staus von mehreren Kilometern Länge. Ein Bericht sprach von einem Stillstand von Kallithea bis Nea Filadelfia, ein anderer verortete den Stau zwischen Faliro und Nea Ionia. Auch auf der bergab führenden Spur Richtung Piräus, von Varibobi bis Nea Ionia, sowie auf dem Kifisos in beide Richtungen von Aigaleo bis Metamorfosi wurden Verzögerungen gemeldet.
Leoforos Athinon und Attiki Odos
Auf der Leoforos Athinon rammte laut iefimerida ein Lastwagen die Mittelleitplanken auf der Spur Richtung Korinth, auf Höhe der Raffinerien von Aspropyrgos, und die Blockade dort wurde als groß beschrieben. Unabhängig davon verursachten Unfälle auf der Attiki Odos auf der Spur Richtung Flughafen, bei Zefyri und Metamorfosi, Verzögerungen bis nach Marousi. In Richtung Flughafen nannte ein iefimerida-Bericht vom Dienstagmorgen Verzögerungen von mehr als 45 Minuten zwischen Fyli und Kifisias. In Richtung Elefsina wurden zwischen Anthousa und Kifisias sowie zwischen Agia Paraskevi und Kifisias auf dem Ymittos-Ring 15 bis 20 Minuten Verzögerung verzeichnet.
Stau im gesamten Zentrum
Auch auf der Leoforos Kifisias, der Leoforos Mesogeion und der Leoforos Karea von Ilioupoli bis Alimos-Katechaki war der Verkehr dichter. Rund um das Stadtzentrum wurden Verzögerungen auf der Syngrou, der Kallirrois, der Ardittou, der Vasilissis Sofias, der Vasilissis Amalias und der Leoforos Alexandras gemeldet. Iefimerida verzeichnete zudem Probleme auf der Leoforos Athinon zwischen Chaidari und Skaramagka. Die Medien riefen die Autofahrer zu Geduld auf und verwiesen auf die aktuellen Verkehrsmeldungen der Verkehrspolizei.
Was die Berichterstattung nicht sagt
Die Berichte beschreiben den Tag als mit erhöhtem Verkehrsaufkommen beginnend, wobei sich die Problemstellen vor allem auf dem Kifisos, der Leoforos Athinon und der Attiki Odos konzentrierten. Die Störungen verteilten sich gleichzeitig auf mehrere Verkehrsadern statt auf eine einzelne Blockade, was weite Teile des Attika-Beckens verlangsamte. Keine Quelle nennt Verletztenzahlen zu den Kollisionen, und keine nennt einen Zeitpunkt, zu dem sich die Straßen wieder leerten. Die oben genannten Verzögerungswerte sind die zum Zeitpunkt des jeweiligen Berichts veröffentlichten Schätzungen und können sich seither geändert haben.