Regierung · Vatikanstadt und Rom
Papst Leo XIV. hebt Gehaltskürzungen für Kardinäle und Spitzenbeamte des Vatikans von 2021 auf
Papst Leo XIV. hat ein Motu Proprio erlassen, das die pandemiebedingten Gehaltskürzungen von bis zu 10 % für die Führung der Römischen Kurie mit Wirkung zum 1. September 2026 aufhebt, nachdem sich die Finanzen des Heiligen Stuhls verbessert haben.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von BFMTV, La Razón, Adnkronos und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Papst Leo XIV. hob das von Papst Franziskus am 23. März 2021 erlassene Motu Proprio „Eine nachhaltige Zukunft“ auf und beendete damit fünf Jahre Gehaltskürzungen.
Das Dekret stellt die Gehälter nach einer Kürzung von 10 % für Kardinäle und 8 % für Dikasterienleiter mit Wirkung zum 1. September 2026 ohne rückwirkende Erstattung wieder her.
Der Pontifex prüfte die Kirchenfinanzen mit Maximino Caballero, nachdem die Vatikanbank im Mai 2026 einen Jahresüberschuss von 51 Millionen Euro gemeldet hatte.

- Mai 2026Vatikanbank meldet einen Jahresüberschuss von 51 Millionen Euro
- 1.09.Wiederherstellung der Gehälter auf Vorkrisenniveau tritt gemäß neuem Dekret in Kraft
- 14.09.Papst Leo XIV. veröffentlicht Motu Proprio zur Aufhebung des Sparerlasses von 2021
Aufhebung des Sparerlasses
Papst Leo XIV. hat ein päpstliches Dekret erlassen, das die Gehaltskürzungen für hochrangige Beamte des Heiligen Stuhls während der COVID-19-Pandemie aufhebt. Das Motu Proprio, das am Montag zum 71. Geburtstag des Pontifex veröffentlicht wurde, trat am 1. September 2026 in Kraft. Das Dekret hebt formell das von Papst Franziskus am 23. März 2021 erlassene Apostolische Schreiben „Eine nachhaltige Zukunft“ auf, das die Vergütung auf verschiedenen Verwaltungsebenen senkte, um chronischen Betriebsdefiziten entgegenzuwirken. Leo stellte in dem Dokument fest, dass die Gehaltssparmaßnahmen während der Pandemie notwendig waren, nun aber aufgehoben werden können, da die Institutionen des Heiligen Stuhls die finanzielle Nachhaltigkeit durch andere Mechanismen gewährleisten.
„Diese Maßnahmen können nun beiseitegelegt werden, in der Gewissheit, dass die Institutionen des Heiligen Stuhls und des Staates der Vatikanstadt auf verschiedene Weise ihr Engagement für die Gewährleistung der wirtschaftlichen Nachhaltigkeit fortsetzen werden.“
Umfang der Gehaltsanpassungen
Der Sparplan von 2021 führte abgestufte Gehaltskürzungen ein, um Laienangestellte zu schützen und Entlassungen inmitten schwerwiegender Pandemieauswirkungen zu vermeiden. Die Politik senkte die Gehälter der Kardinäle um 10 % und die der Dikasterienleiter und Sekretäre um 8 %. Eine anfängliche Kürzung von 3 % für Priester und Ordensangehörige war bereits am 16. Juni 2025 durch ein päpstliches Reskript aufgehoben worden. Franziskus setzte außerdem den Sekretariatsbonus und die Bürozulage für leitende Angestellte sowie eine Aussetzung der zweijährlichen Dienstalterszulagen für alle Mitarbeiter mit Ausnahme der Geringverdiener aus. Gemäß dem neuen Dekret bleiben die bisherigen Gehaltskürzungen endgültig, und die zwischen 2021 und August 2026 einbehaltenen Gelder werden nicht rückwirkend erstattet.
- Kardinäle
- 10 %
- Dikasterienleiter und Sekretäre
- 8 %
- Priester und Ordensangehörige
- 3 %
Daten aus dem Artikeltext
Gehaltsgefüge im Vatikan und wirtschaftliche Erholung
Kardinäle, die der Römischen Kurie zugeordnet sind, erhalten schätzungsweise monatliche Gehälter zwischen 4.500 und 5.000 Euro sowie eine vom Vatikan bereitgestellte Unterkunft. Mitglieder des 240-köpfigen Kardinalskollegiums haben außerdem Anspruch auf eine monatliche Zulage von etwa 1.500 Euro, das sogenannte Piatto cardinalizio. Leo verfügte die Gehaltswiederherstellung nach Konsultation des Wirtschaftssekretariats unter der Leitung von Maximino Caballero. Die finanzielle Wende folgt auf eine Erholung der Tourismuseinnahmen der Vatikanischen Museen, Beiträge aus dem Heiligen Jahr und insgesamt höhere Einnahmen. Im Mai 2026 meldete die Vatikanbank einen Jahresüberschuss von 51 Millionen Euro. Die Entscheidung betrifft die Führungskräfte unter den 4.900 Mitarbeitern des Vatikans, deren allgemeine Gehaltstarife seit 2008 eingefroren sind.
Zusätzliche Verwaltungsentscheidungen
Neben dem Gehaltsdekret änderte Leo die Verwaltungspläne für die Infrastruktur des Heiligen Stuhls. Der Pontifex sagte ein von Franziskus genehmigtes Projekt zur Verlagerung umfangreicher Teile der Archive der Vatikanischen Bibliothek außerhalb des souveränen Stadtstaates ab und ordnete stattdessen den Bau eines neuen Lagergebäudes innerhalb der Vatikanmauern an. Der Papst hielt an seinem Geburtstag einen regulären Terminplan ein und besuchte die Vatikanische Apostolische Bibliothek, um die Ausstellung „AQVA. Catástrofe y maravilla“ zu eröffnen. Während des Besuchs erinnerte Leo daran, dass seine Mutter als Bibliothekarin gearbeitet hatte, und forderte die physische Auseinandersetzung mit den Sammlungen neben dem digitalen Zugang.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- BFMTVUn cardinal peut gagner entre 4.500 et 5.000 euros par mois: grâce à des finances qui "vont mieux" au Vatican, le pape Léon XIV abroge la réduction des salaires des hauts responsables de l'Église adoptée au moment de la crise sanitaire
- La RazónLeón XIV sube el sueldo a la Curia en su 71 cumpleaños
- AdnkronosPapa Leone, stop al Motu proprio di Bergoglio che tagliava il salario ai cardinali
- Il MessaggeroQuanto guadagnano (davvero) i cardinali? Gli stipendi della Curia e l'integrazione del "piatto"
- Pope Leo XIV
- Oberhaupt der katholischen Kirche und Souverän der Vatikanstadt
- Pope Francis
- Ehemaliges Oberhaupt der katholischen Kirche, das den Sparerlass von 2021 einführte
- Orte
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