
Massenkarambolage auf der Vasco-da-Gama-Brücke in Lissabon verletzt sechs Personen und sperrt Nord-Süd-Fahrbahn für fast zwei Stunden
Ein Unfall mit mehreren Fahrzeugen auf der Vasco-da-Gama-Brücke bei Lissabon hat am Freitagnachmittag sechs Menschen verletzt. Die Nord-Süd-Fahrbahn war daraufhin für über eineinhalb Stunden gesperrt, während die Einsatzkräfte die Unfallstelle räumten.
Ein Unfall mit mehreren Fahrzeugen auf der Vasco-da-Gama-Brücke bei Lissabon hat am Freitagnachmittag die Nord-Süd-Fahrbahn für über eineinhalb Stunden gesperrt und sechs Menschen verletzt.
Zusammenstoß in Brückenmitte
Um 16:50 Uhr am Freitag, dem 10. Juli, ging beim Unterregionalen Kommando für Notfälle und Katastrophenschutz von Groß-Lissabon ein Alarm über eine Massenkarambolage auf der Vasco-da-Gama-Brücke ein, die die Autobahn A12 von Lissabon nach Montijo führt. Erste Meldungen sprachen von fünf beteiligten Pkw, eine spätere Aktualisierung erhöhte die Zahl auf sechs. Der Unfall ereignete sich in der Mitte der Brücke und blockierte alle drei Spuren der Nord-Süd-Fahrbahn. Zur Ursache wurden zunächst keine näheren Angaben gemacht, obwohl die Brücke anfällig für starke Winde und starken Berufsverkehr ist.
Notfallmaßnahmen und Verletzte
Aus Sacavém wurden 25 Einsatzkräfte entsandt, die ersten Berichten zufolge von 10 Fahrzeugen, späteren Angaben zufolge von 12 Rettungsfahrzeugen unterstützt wurden. Die GNR (Nationalgarde) und der Brückenbetreiber Lusoponte trafen zur Koordination der Einsätze ein. Sechs Menschen erlitten Verletzungen, die von der Einsatzleitung als leicht eingestuft wurden. Bis 18:00 Uhr wurden die Opfer noch vor Ort versorgt, bevor sie in drei Krankenhäuser transportiert wurden: Barreiro, Loures und São José im Zentrum Lissabons. Der Einsatz deutet auf eine aufwändige Bergung hin, auch wenn die Behörden nicht ausdrücklich bestätigten, ob jemand in den Wrackteilen eingeklemmt war.
Verkehrsbehinderungen und Wiedereröffnung
Die Fahrbahn in Richtung Süden blieb fast eine Stunde und vierzig Minuten vollständig gesperrt, was zu langen Staus auf der Zufahrt zu einer der wichtigsten Flussübergänge der Metropolregion Lissabon führte. Um 18:33 Uhr gab die Behörde für Katastrophenschutz bekannt, dass eine der drei Spuren wieder geöffnet worden sei, was eine allmähliche Auflösung des Staus ermöglichte. Der volle Verkehrsfluss wurde später am Abend wiederhergestellt, der genaue Zeitpunkt wurde in den Nachmittagsbulletins jedoch nicht angegeben.
- Einsatzkräfte erhalten Alarm wegen eines Unfalls mit mehreren Fahrzeugen auf der Brücke
- Sechs Personen mit leichten Verletzungen werden noch am Unfallort versorgt
- Eine von drei Spuren wird für den Verkehr freigegeben, was einen teilweisen Verkehrsfluss ermöglicht
Unbestätigter Tesla-Brand
Die Zeitung Correio da Manhã berichtete, dass ein Tesla-Fahrzeug an der Unfallstelle Feuer gefangen habe, was jedoch von den Rettungsdiensten nicht offiziell bestätigt wurde. Das Nachrichtenportal SAPO erwähnte den Bericht und wies darauf hin, dass er nicht verifiziert sei. Ohne Bestätigung bleibt dieses Detail spekulativ.


