Diplomatie · Berlin, Abu Dhabi und Dubai

VAE sagen Deutschland Investitionen in Höhe von 40 Milliarden Euro zu und sichern Berliner Flüge

Der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Mohamed bin Zayed Al Nahyan, traf Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin und vereinbarte 40 Milliarden Euro für Industrieprojekte, 29 Unternehmensabkommen und neue Emirates-Flugrouten nach Berlin.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Deutsche Welle, LesEchos.fr, stern.de und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Berlin, Abu Dhabi, Dubai · Deutschland, Vereinigte Arabische Emirate
Wie es dazu kam
  1. 2004Deutschland und die VAE gehen eine strategische Partnerschaft ein
  2. Februar 2026Bundeskanzler Friedrich Merz besucht die Golfregion
  3. 10.09.Scheich Mohamed bin Zayed Al Nahyan beginnt Staatsbesuch in Berlin
  4. 11.09.Präsident der VAE beendet zweitägigen Staatsbesuch in Deutschland

Investitionspaket und Industrieabkommen

Während eines Staatsbesuchs in Berlin am 10. September 2026 gaben der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Mohamed bin Zayed Al Nahyan, und Bundeskanzler Friedrich Merz ein Investitionspaket in Höhe von 40 Milliarden Euro zur Unterstützung der deutschen Industrie bekannt. Die Kapitalzusage erweitert die bestehenden VAE-Investitionen in Höhe von 34 Milliarden Euro in der deutschen Wirtschaft. Das Paket fließt in künstliche Intelligenz und digitale Infrastruktur, einschließlich des Baus von Rechenzentren mit einer geschätzten Gesamtkapazität von rund 1 Gigawatt. Unternehmensvertreter beider Länder unterzeichneten während des bilateralen Wirtschaftsforums 29 Handelsabkommen und Absichtserklärungen im Wert von über 9,4 Milliarden Euro. Beide Regierungen vereinbarten die Einrichtung eines deutsch-emiratischen Investitionsrates und die Wiederaufnahme ihres gemeinsamen Wirtschaftsausschusses, um die Zusammenarbeit in den Bereichen Wasserstoff, erneuerbare Energien und Flüssigerdgas zu koordinieren.

„Deutschland ist seit Jahrzehnten ein wichtiger strategischer und wirtschaftlicher Partner.“

Sultan Ahmed Al Jaber, VAE-Minister für Industrie und Fortschrittliche Technologie
Deutsch-VAE Investitions- und HandelswerteMrd. €
Neue VAE-Investitionszusage
40 Mrd. €
Bestehende VAE-Investitionen
34 Mrd. €
Bilaterales Handelsvolumen
13 Mrd. €
Deutsche Exporte in die VAE
11 Mrd. €
Unterzeichnete Unternehmensabkommen
9.4 Mrd. €
Deutsche Importe aus den VAE
2 Mrd. €

Daten aus dem Artikeltext

Luftverkehrsrechte und Fluggesellschaftswettbewerb

Im Rahmen der bilateralen Abkommen gewährte die Bundesregierung zusätzliche Luftverkehrsrechte, die es der Fluggesellschaft Emirates ermöglichen, tägliche Direktflüge zwischen Dubai und dem Flughafen Berlin Brandenburg (BER) durchzuführen. Die Vereinbarung erlaubt Emirates sieben wöchentliche Flüge ab Berlin und fügt damit ein fünftes deutsches Ziel zu ihrem bestehenden Netzwerk in Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg hinzu. Gemäß den ausgehandelten Bedingungen darf Emirates seine Flugfrequenzen an diesen vier bestehenden Flughäfen nicht erhöhen. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, und die Landesregierung Brandenburg begrüßten die Route und verwiesen auf verbesserte internationale Verkehrsanbindungen für die Hauptstadtregion.

„Die Vereinigten Arabischen Emirate sind ein wichtiger und sehr wertvoller Partner für die Bundesrepublik Deutschland.“

Friedrich Merz, Bundeskanzler von Deutschland

Die Entscheidung stieß sofort auf Kritik der deutschen Fluggesellschaft Lufthansa sowie von Regierungsvertretern in Bayern und Hessen, die warnten, dass direkte Berliner Routen den Langstrecken-Passagierverkehr von den etablierten Drehkreuzen in Frankfurt und München abziehen könnten. Die Gewerkschaft Verdi, die Kabinengewerkschaft UFO und die European Cockpit Association lehnten die Konzession ab und verwiesen auf Bedenken hinsichtlich ungleicher Wettbewerbsbedingungen und der Beschäftigungsstabilität in der deutschen Luftfahrt.

Verteidigung, Energie und Außenpolitik

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfing Scheich Mohamed mit militärischen Ehren an der Villa Borsig vor einem abendlichen Staatsbankett. Die Sicherheitspolitik bildete einen Kernpunkt der Gespräche, wobei Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche Rüstungsunternehmen beider Nationen zu Gesprächen über Zusammenarbeit in den Bereichen Luftverteidigung, Luftsicherheit und maritime Minenräumung zusammenrief. Beide Regierungen gaben eine gemeinsame Erklärung ab, in der sie iranische Angriffe auf die zivile Infrastruktur verurteilten und ein Ende der Bedrohungen für die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus forderten. Der bilaterale Handel zwischen den Nationen belief sich im Vorjahr auf rund 13 Milliarden Euro, bestehend aus 11 Milliarden Euro deutschen Exporten und 2 Milliarden Euro Importen aus den VAE.

Regionale Diplomatie und humanitäre Hilfe

Die Gespräche befassten sich mit regionalen Konflikten im Nahen Osten und Osteuropa. Beide Regierungen bekräftigten ihre Unterstützung für eine Zweistaatenlösung, die Entwaffnung der Hamas und den Abzug der israelischen Truppen aus dem Gazastreifen. Deutsche Vertreter dankten den VAE für ihre diplomatische Vermittlung bei Gefangenenaustauschen zwischen Russland und der Ukraine, die seit Beginn des Konflikts zur Freilassung von fast 8.000 Kriegsgefangenen geführt hat. Berlin und Abu Dhabi vereinbarten, vor dem Winter gemeinsame humanitäre Hilfe für die Ukraine zu koordinieren, die sich auf dezentrale Infrastruktur und Ernährungssicherheit konzentriert. Während der Treffen versammelten sich Demonstranten in der Nähe des Berliner Hauptbahnhofs und zeigten Transparente, die gegen die diplomatischen Abmachungen mit dem Golfstaat protestierten.

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Quellen und Kontext

Orte
Dubai

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