
USA erheben 50% Zölle auf kanadische Waren nach Scheitern der Handelsgespräche in Washington
Die Zölle der Vereinigten Staaten in Höhe von 50% auf kanadische Produkte, darunter Zement und Eishockeyschläger, traten am Samstag in Kraft, nachdem bilaterale Gespräche in Washington gescheitert waren, was Ottawa zu einer Vergeltung in gleicher Höhe veranlasste.
Zollverhängung in Washington
Neue Zölle der Vereinigten Staaten in Höhe von 50% auf ausgewählte kanadische Importe sind am Samstag offiziell in Kraft getreten. Die von US-Präsident Donald Trump angeordneten Strafzölle gelten für eine spezifische Liste kanadischer Produkte, die Zement und Eishockeyschläger umfasst. Die Maßnahmen traten unmittelbar nach dem Scheitern von Last-Minute-Gesprächen zwischen beiden Nationen in Kraft. Beamte in Ottawa bestätigten die Aktivierung der Zölle am Samstagmorgen, nachdem die bilateralen Gespräche ohne Einigung beendet worden waren.
Scheitern der bilateralen Verhandlungen
Die Einführung der Zölle folgte auf eine Woche intensiver Treffen in Washington. Der kanadische Minister für internationalen Handel, Dominic LeBlanc, verbrachte die gesamte Woche in der Hauptstadt der Vereinigten Staaten, um den Streit beizulegen und die Handelskrise zwischen den Nachbarpartnern abzuwenden. Unterhändler der Vereinigten Staaten und Kanadas trafen sich zu letzten Gesprächen, trennten sich am Freitagabend jedoch ohne eine Einigung. Das Scheitern dieser letzten Verhandlungen löste direkt das geplante Inkrafttreten der 50%igen Zölle am Samstag aus.
- Dominic LeBlanc führt die ganze Woche über Handelsverhandlungen in Washington.
- Unterhändler verlassen Washington ohne Einigung, nachdem Kanada die US-Bedingungen ablehnt.
- US-Zölle von 50% auf kanadische Produkte, darunter Zement und Eishockeyschläger, treten in Kraft.
Kanadische Reaktion und Vergeltungsmaßnahmen
Der kanadische Premierminister Mark Carney kündigte an, dass Kanada direkt mit gleichwertigen Wirtschaftsstrafen auf die Zölle der Vereinigten Staaten reagieren werde. Carney erklärte, Kanada weigere sich, die von Washington als Voraussetzung für die Vermeidung der Strafmaßnahmen geforderten spezifischen Bedingungen zu akzeptieren. Folglich werde Ottawa Zusatzsteuern auf US-Waren in gleicher finanzieller Höhe erheben, die den US-Handelsstrafen „Dollar für Dollar“ entsprechen. Die kanadische Regierung bekräftigte, dass ihre Vergeltungszölle genau dem finanziellen Umfang der von Washington verhängten Zölle entsprechen werden.
Stand der grenzüberschreitenden Beziehungen
Das Scheitern der Handelsgespräche folgt auf anhaltende Spannungen zwischen den beiden nordamerikanischen Regierungen. Die bilateralen Beziehungen zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten haben sich seit Beginn von Donald Trumps zweiter Amtszeit verschlechtert. Die Einführung von 50%igen Zuschlägen auf kanadische Waren, darunter Industriematerialien wie Zement und Sportausrüstung wie Eishockeyschläger, errichtet neue wirtschaftliche Barrieren zwischen den beiden Partnern. Nachdem die Verhandlungen in Washington ohne Abkommen beendet wurden, verhängen beide Regierungen gegenseitige Handelsmaßnahmen entlang der Grenze.


