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Kurz gefasst

  • Von ABC News zitierte US-Vertreter sagen, die von Steve Witkoff und Jared Kushner koordinierten Gespräche stünden in ihrer Endphase; im Mittelpunkt stehe Stephen Hubbard, ein 72-jähriger pensionierter Lehrer, eine endgültige Vereinbarung gebe es jedoch noch nicht.

  • Trump nutzte eine Klausel in einem Gesetz, das der Kongress im September mit überwältigender Mehrheit verabschiedet hatte, um Sanktionen gegen russische Amtsträger und Oligarchen auszusetzen, und schob ein separates Paket auf, das nach dem verstorbenen Lindsey Graham benannt ist.

  • Witkoff, der Selenskyj in Oslo mit Alexander Stubb und Jonas Gahr Støre traf, soll am Mittwoch, dem 21. Oktober, in Moskau mit Putin zusammenkommen.

  • Selenskyj sagte am Dienstag, dem 20. Oktober, die Ukraine erhalte wieder Vorwarnungen vor russischen ballistischen Raketenstarts, nachdem der Austausch in der Woche des 12. Oktober ausgesetzt worden war.

  • Mitglieder des Streitkräfteausschusses des Senats baten Trump, eine Vereinbarung zu vermitteln, die ukrainische Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur begrenzt, während eine andere Fraktion drohte, die Prioritäten der Regierung zu blockieren.

Washington
Washington, Moskau, Oslo, Kiew · Vereinigte Staaten, Russland, Norwegen
Wie es dazu kam
  1. 19.10.Trump sagt, eine Geiselfreilassung werde bald geschehen; Rubio sagt, es habe Gespräche über ein Treffen gegeben
  2. 20.10.Selenskyj sagt, der Austausch von Frühwarninformationen sei wieder aufgenommen; Trump sagt, Selenskyj hätte eine Vereinbarung treffen können
  3. 21.10.Witkoff soll Putin in Moskau treffen

Gespräche über inhaftierte Amerikaner

Die Regierung Trump steht Berichten zufolge kurz vor einer Vereinbarung mit Moskau, die mehrere in Russland festgehaltene Amerikaner freikommen lassen könnte, wie US-Vertreter gegenüber ABC News erklärten. Gesandter Steve Witkoff und Jared Kushner, der Schwiegersohn des Präsidenten, koordinieren die Gespräche, die nach Angaben der Vertreter in ihrer Endphase stehen. Im Mittelpunkt steht der Fall von Stephen Hubbard, einem 72-jährigen pensionierten Lehrer, den das Außenministerium als zu Unrecht in Russland inhaftiert eingestuft hat. Auch weitere Amerikaner, gegen die aus Sicht der Regierung zweifelhafte Vorwürfe erhoben werden, stehen auf der Agenda. Quellen schränkten ein, dass noch keine endgültige Vereinbarung vorliege und dass deren Bedingungen sich noch ändern oder scheitern könnten.

Am Montag sagte Trump, er arbeite an der Freilassung einer Geisel, die die Vereinigten Staaten seit Langem verfolgten, und fügte hinzu, es werde bald geschehen; die Bemerkung wurde so wiedergegeben, dass sie sich auf Hubbard bezog. Am Dienstag erklärte Vizeaußenminister Serghei Riabkov, die Gefangenenfrage werde weiterhin über nachrichtendienstliche Kanäle behandelt. Er kenne Hubbards Namen, habe aber nichts zu dem Fall zu berichten. Unklar bleibt, was Moskau im Gegenzug erhalten könnte.

Sanktionen, Diesel und der Austausch von Geheimdienstinformationen

Die Gespräche fallen in eine Zeit, in der die Regierung mehrere Entscheidungen getroffen hat, die als russlandfreundlich gelten. Dazu gehört die Aussetzung von Sanktionen gegen russische Amtsträger und Oligarchen. Das Gesetz, das der Kongress im September mit überwältigender Mehrheit verabschiedete, erlaubte Trump, diese Maßnahmen auszusetzen, und er nutzte diese Option nahezu sofort. Zudem unterzeichnete er eine Durchführungsverordnung, mit der er ein überparteiliches Sanktionspaket aufschob, das nach dem verstorbenen Senator Lindsey Graham benannt ist und Amtsträger, Banken, Energiehändler und den Ölsektor ins Visier nahm; als Begründung nannte er das nationale Interesse.

Das Weiße Haus traf zudem eine Diesel-Vereinbarung mit Putin. Eine Analyse des Spectator argumentiert, die Mengen in dem Deal lägen weit unter den Marktströmen und Russland könne Kapazitäten fehlen, während ukrainische Langstrecken-Drohnenangriffe andauerten.

Die USA setzten den Austausch von Frühwarninformationen mit Kiew in der Woche des 12. Oktober aus. Am Dienstag sagte Selenskyj, die Ukraine erhalte wieder Vorwarnungen vor anfliegenden russischen ballistischen Raketen, und die Regelung funktioniere. Rubio, der in derselben Woche Starshield eingeschränkt hatte, die militärische Version von Elon Musks Satelliteninternetdienst, bezeichnete die Vorwürfe, Washington begrenze die nachrichtendienstliche Unterstützung, als falsch und sagte, Trump habe keine solche Änderung angeordnet.

Gespräche in Oslo und die nächsten Schritte

Selenskyj traf Witkoff in Oslo, gemeinsam mit dem finnischen Präsidenten Alexander Stubb und dem norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre; Kushner war per Video zugeschaltet. Anschließend bat Selenskyj um ein Dreiertreffen mit Trump und Putin sowie um ein Treffen in Oslo, an dem US-Vertreter und die europäischen Verbündeten Frankreich, Deutschland, Polen und das Vereinigte Königreich teilnehmen sollten. Støre bezeichnete den Moment als kritisch für die Ukraine. Witkoff soll am Mittwoch, dem 21. Oktober, nach Moskau reisen, um Putin zu treffen; ein US-Vertreter sagte, er wolle einen Weg zu direkten Dreiergesprächen und breiteren multilateralen Verhandlungen eröffnen.

Rubio sagte am Montag, es habe Gespräche über ein Treffen gegeben, er wisse aber nicht, ob alles bereits festgezurrt sei. Die Analyse des Spectator berichtet, der Kreml habe einen Dreiergipfel in Shenzhen in China während des Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftskooperation im November vorgeschlagen. Auf die Frage, ob die Ukraine den Krieg verliere, sagte Selenskyj, das sei nicht der Fall, allerdings gingen Menschen durch russische Angriffe verloren.

Druck auf Kiew und den Kongress

Trumps Ton gegenüber Kiew verschärfte sich am Wochenende des 17. und 18. Oktober und erneut am Dienstag. In einem Beitrag auf Truth Social warf er Selenskyj vor, den Krieg aus finanziellen Gründen in die Länge zu ziehen. Im Weißen Haus sagte er am Dienstag, Selenskyj hätte zwei Jahre früher eine Vereinbarung treffen können, und verwies auf einen Wortwechsel im Oval Office Anfang 2025; zudem argumentierte er, die USA hätten für ihre Hilfe nichts erhalten außer Leid, Toten und großen finanziellen Verlusten.

Die Republikaner im Kongress sind frustriert. Mitglieder des Streitkräfteausschusses des Senats baten Trump, eine Vereinbarung zu vermitteln, unter der Kiew Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur begrenzen würde. Eine andere Gruppe führte einen Notruf mit Selenskyj, während eine dritte Fraktion drohte, die legislativen Prioritäten der Regierung in den letzten Monaten der Amtszeit zu blockieren. Trump bereitet sich auf die Zwischenwahlen vor, die die Zusammensetzung des Kongresses für die letzten zwei Jahre seiner Amtszeit bestimmen.

Weiter in der heutigen Ausgabe

Foto: MingleMediaTVNetwork, CC BY-SA 2.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)Christina Applegate erfuhr, dass ihre MS-Diagnose falsch warDie Schauspielerin, die 2021 eine MS-Diagnose öffentlich machte, sagt nun, Ärzte hätten ihr mitgeteilt, dass sie die Krankheit nicht hat.Gesundheit & Bildung · vor 1 Std.
Heutiger Brief · 5 Min. zum AnhörenWitkoff bereitet Putin-Treffen nach Oslo-Gesprächen vorLive · 5 ThemenRumänien schießt Drohnen über Schwarzem Meer ab

Quellen und Kontext

  • adevarul.rovor 2 Std.Trump auf der Zielgeraden für ein Abkommen mit Putin: Mehrere in Russland inhaftierte Amerikaner könnten freikommenTrump, în linie dreaptă pentru un acord cu Putin: Mai mulți americani deținuți în Rusia ar putea fi eliberați · Original auf Rumänisch
  • Digi24vor 2 Std.Trump will, dass Selenskyj ein Abkommen mit Russland schließt und behauptet, die USA hätten „nichts als Gegenleistung“ für die Hilfe an die Ukraine erhaltenTrump vrea ca Zelenski să încheie un acord cu Rusia și susține că SUA nu au primit "nimic în schimb" pentru ajutorul oferit Ucrainei · Original auf Rumänisch
  • Stirile ProTVvor 2 Std.Trump lobt Russland und setzt Selenskyj unter Druck: „Sogar Europa hat das alles satt“Trump ridică Rusia în slăvi și pune presiune pe Zelenski: "Până și Europei i s-a acrit de toate astea" - Știrile ProTV · Original auf Rumänisch
  • Digi24vor 3 Std.Der Kreml spürt die Verzweiflung Washingtons. Trumps jüngste Schritte räumen Russland Boden ein, doch Putin hält an seinen eigenen Plänen festKremlinul simte disperarea Washingtonului. Ultimele mișcări ale lui Trump cedează teren Rusiei, dar Putin se ține de propriile planuri · Original auf Rumänisch
Donald Trump
US-Präsident, der auf ein Abkommen drängt und Selenskyj für den Krieg verantwortlich macht
Volodymyr Zelenski
Präsident der Ukraine, der Witkoff in Oslo traf
Steve Witkoff
US-Sondergesandter, der die Gespräche mit Moskau koordiniert
Jared Kushner
Schwiegersohn Trumps, der die Gespräche mit Witkoff koordiniert
Vladimir Putin
Russischer Präsident, den Witkoff in Moskau treffen soll
Marco Rubio
US-Außenminister, der bestritt, dass Trump einen Stopp des Geheimnisaustauschs angeordnet habe
Serghei Riabkov
Russischer Vizeaußenminister, der sich zu einem möglichen Gefangenenaustausch äußerte
Alexander Stubb
Finnischer Präsident, der an den Gesprächen in Oslo teilnahm
Jonas Gahr Støre
Norwegischer Ministerpräsident, der die Gespräche in Oslo ausrichtete
Lindsey Graham
Verstorbener Senator, nach dem ein überparteiliches Russland-Sanktionspaket benannt ist
Elon Musk
Eigentümer von Starlink und Starshield, dessen militärischer Satellitendienst von Rubio eingeschränkt wurde

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Veröffentlicht heute um 07:48.

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In diesem Text

  1. 1Gespräche über inhaftierte AmerikanerGespräche über inhaftierte Amerikaner
  2. 2Sanktionen, Diesel und der Austausch von GeheimdienstinformationenSanktionen, Diesel und der Austausch von Geheimdienstinformationen
  3. 3Gespräche in Oslo und die nächsten SchritteGespräche in Oslo und die nächsten Schritte
  4. 4Druck auf Kiew und den KongressDruck auf Kiew und den Kongress

Auf Grundlage von Berichten von

adevarul.ro, Digi24, Stirile ProTV, G4Media.ro, Mediafax.ro, Ziare.com

Liste der Quellen

Konflikte · Washington, Moskau und Oslo

USA stehen kurz vor Abkommen mit Moskau zur Freilassung in Russland festgehaltener Amerikaner, während Trump Selenskyj unter Druck setzt

US-Vertreter sagen, ein Abkommen mit Moskau könnte mehrere in Russland festgehaltene Amerikaner freikommen lassen, darunter einen 72-jährigen pensionierten Lehrer. Trump machte unterdessen öffentlich Selenskyj für den stockenden Krieg verantwortlich und erklärte, die Ukraine habe für ihre Unterstützung nichts Nützliches von den USA erhalten.

Washington

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KI-Text auf Grundlage von Berichten von adevarul.ro, Digi24, Stirile ProTV und weiteren Medien. Veröffentlicht heute um 07:48.

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