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Diplomatie·vor 3 Std.

USA begrüßen erstes Treffen zwischen Venezuelas Regierung und Opposition seit drei Jahren und loben Übergangsagenda

Die Vereinigten Staaten begrüßten ein Treffen in Caracas zwischen dem Präsidenten der venezolanischen Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, und der Oppositionspolitikerin Dinorah Figuera – die erste öffentliche Annäherung seit fast drei Jahren, die auf einen demokratischen Übergang abzielt.

Details des Treffens

Am Donnerstag, dem 18. Juni, trafen sich Jorge Rodríguez, Präsident der venezolanischen Nationalversammlung, und Dinorah Figuera, eine ehemalige Oppositionsabgeordnete, in Caracas. Die Begegnung war die erste öffentliche Annäherung zwischen der Regierungspartei und der Opposition seit fast drei Jahren, seit die beiden Seiten ein Abkommen über die Durchführung der Präsidentschaftswahlen 2024 unterzeichnet hatten. Figuera, die der delegierten Kommission der oppositionell geführten Legislative von 2015 vorstand, kehrte noch am selben Tag nach Venezuela zurück, nachdem sie etwa sieben bis acht Jahre im Exil in Spanien verbracht hatte. Keiner der Beteiligten gab ausführliche Details preis, aber die Nationalversammlung beschrieb das Treffen als eine Plattform zur Förderung „der Stärkung der Demokratie und der Festigung des Friedens“.

Ein glaubwürdiger Nationaler Wahlrat, in dem die Stimme der Venezolaner frei zum Ausdruck kommen kann, ist unerlässlich.

Politischer Kontext nach Maduros Festnahme

Die Gespräche finden knapp sechs Monate statt, nachdem Nicolás Maduro im Januar 2026 bei einer US-Militäroperation in Caracas festgenommen und nach New York überstellt wurde, um sich wegen Drogen- und Terrorismusvorwürfen zu verantworten. Delcy Rodríguez, seine damalige Vizepräsidentin und Schwester von Jorge Rodríguez, wurde amtierende Präsidentin. Präsident Donald Trump erklärte, Venezuela stehe nach Maduros Absetzung unter US-Kontrolle. Die US-Regierung entwarf einen Stabilisierungs- und Übergangsplan, der eine direkte Zusammenarbeit mit der Regierung und der Opposition vorsieht, wobei die Oppositionsfigur María Corina Machado zugunsten von Figuera übergangen wird, die vom US-Außenministerium zur Leitung der Verhandlungen bestimmt wurde. US-Diplomaten empfingen Figuera bei ihrer Rückkehr am internationalen Flughafen Simón Bolívar.

US-Unterstützung und Agenda

Die USA begrüßten das Treffen umgehend. Tommy Pigott, Sprecher des US-Außenministeriums, skizzierte eine Agenda, die den Wiederaufbau demokratischer Institutionen, die Stärkung des Nationalen Wahlrats (CNE), die Wiederherstellung dauerhafter Garantien für die politische Teilhabe und die Sicherung wesentlicher bürgerlicher Freiheiten für einen offenen politischen Diskurs umfasst.

Die USA verstehen, dass diese Agenda Schlüsselprioritäten wie den Wiederaufbau der demokratischen Institutionen Venezuelas, die Stärkung des CNE, die Wiederherstellung dauerhafter Garantien für die politische Teilhabe und die Sicherung wesentlicher bürgerlicher Freiheiten für einen offenen politischen Diskurs beinhaltet.

Gemeinsamer technisch-politischer Tisch

Nach dem Treffen kündigte die Nationalversammlung die Einrichtung einer „mesa técnica y política paritaria“ (eines gemeinsamen technischen und politischen Tisches) mit einer Agenda „konkreter Meilensteine und Zeitpläne“ an, die darauf abzielt, die Demokratie zu stärken, den Frieden zu festigen und eine Zukunft des Wohlstands und des Wohlergehens für die Venezolaner zu suchen. Figuera hatte Reportern am Flughafen zuvor mitgeteilt, dass sie sich mit dem US-Geschäftsträger John Barrett und Rodríguez treffen werde, was die internationale Unterstützung für den Prozess unterstreicht.

Schlüsselereignisse im venezolanischen Übergang
  1. Nicolás Maduro bei US-Operation festgenommen; Delcy Rodríguez wird amtierende Präsidentin.
  2. Dinorah Figuera kehrt aus dem Exil zurück, trifft Jorge Rodríguez; Nationalversammlung kündigt gemeinsamen technisch-politischen Tisch mit konkreten Meilensteinen an.
Caracas

6 Quellen

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