Fußball · Seattle
Freemans Tor bringt USA ins Achtelfinale der WM – Streit um Gehirnerschütterung entbrannt
Die Vereinigten Staaten haben sich mit einem 2:0-Sieg gegen Australien in Seattle einen Platz im Achtelfinale der Weltmeisterschaft gesichert. Alex Freemans Kopfball in der ersten Halbzeit und ein Eigentor von Cameron Burgess reichten den Co-Gastgebern, doch die Partie erregte auch Aufsehen, nachdem Freeman nach einer Kopfkollision freigegeben worden war, weiterspielen zu dürfen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The New York Times, Reuters und AP NEWS. Geändert . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Ein 2:0-Sieg gegen Australien, mit einem Eigentor und Alex Freemans Kopfball, brachte die Co-Gastgeber in Gruppe D auf sechs Punkte und ins Achtelfinale.
Freeman erzielte kurz nach einer Kopfkollision und einer medizinischen Untersuchung auf dem Feld ein Tor, was den Neurowissenschaftler Chris Nowinski dazu veranlasste, die FIFA-Protokolle zu verurteilen.
Christian Pulisic verpasste das Spiel, aber Trainer Pochettino hofft auf seine Rückkehr für das nächste Spiel gegen die Türkei.
Der australische Trainer beklagte den langsamen Start seiner Mannschaft und die weichen Gegentore, lobte aber die Steigerung in der zweiten Halbzeit.
Erste Halbzeit: Zusammenbruch
Die USA übernahmen früh die Kontrolle. In der 11. Minute lenkte Cameron Burgess ungewollt eine Flanke von Folarin Balogun ins eigene Netz, als er einen Pass auf Ricardo Pepi blocken wollte. Australien hatte Mühe, Zweikämpfe zu gewinnen und wirkte ideenlos. Tony Popovic sagte später:
„Wir haben wirklich ein paar weiche Tore kassiert. Es waren weiche Tore, aber in der ersten Halbzeit wirkten wir einfach ideenlos und lethargisch.“
Alex Freeman erhöhte kurz vor der Halbzeit auf 2:0. Ein Freistoß erreichte Sergiño Dest, dessen abgefälschter Schuss für Freeman aufsprang, der ihn per Kopf einnickte. Nach einer VAR-Überprüfung, die eine zunächst gegebene Abseitsstellung aufhob, zählte das Tor, und das Lumen Field tobte.
Zweite Halbzeit: Widerstandsfähigkeit, aber kein Comeback
Popovic wechselte in der Pause dreimal, und Australien verbesserte sich, bedrohte die US-Abwehr jedoch nie ernsthaft. Harry Souttar vergab fünf Minuten vor Schluss eine Kopfballchance aus kurzer Distanz, die ein nervenaufreibendes Finale hätte einleiten können. Die USA hielten die Null – ihr erstes Zu-Null-Spiel in neun Partien.
Pulisic-Ausfall und US-Tiefe
Christian Pulisic fehlte wegen einer Wadenverletzung, die er sich im Auftaktspiel zugezogen hatte. Pepi, sein Ersatz, erhielt Lob von Trainer Mauricio Pochettino, der ihn als „einen der größten Stürmer“ bezeichnete. Pochettino betonte die Bedeutung der Beiträge des gesamten Kaders.
„Wenn wir den Wettbewerb gewinnen wollen, brauchen wir die ganze Mannschaft. Alle Spieler müssen wichtig sein.“
Freeman, Sohn des ehemaligen NFL-Wide-Receivers Antonio Freeman, hat sich als Offenbarung erwiesen. Der 21-jährige Verteidiger von Villarreal erzielte sein drittes Länderspieltor und wurde zum jüngsten Startelfspieler der Amerikaner.
Gehirnerschütterungsprotokoll in der Kritik
Freemans Tor fiel kurz nachdem er in den letzten Minuten der ersten Halbzeit in eine Kopf-an-Kopf-Kollision mit Paul Okon-Engstler verwickelt war. Freeman lag auf dem Platz und wirkte benommen, wurde aber nach einer kurzen Untersuchung auf dem Feld freigegeben, weiterspielen zu dürfen. Der Neurowissenschaftler Chris Nowinski kritisierte die FIFA-Politik und forderte temporäre Ersatzspieler bei Gehirnerschütterungen.
„Die Haltung der FIFA setzt Spieler einem Risiko aus und bedeutet, dass sie keine optimale medizinische Diagnose und Behandlung für das wichtigste Organ ihres Körpers erhalten.“
Nowinskis Kommentare schlossen sich den Forderungen von Hirnverletzungs-Organisationen und der Spielergewerkschaft FIFPRO nach einem Test temporärer Ersatzspieler an.
Lage in Gruppe D
Der Sieg bringt die USA auf sechs Punkte und sichert ihnen einen Platz im Achtelfinale bei noch einem ausstehenden Gruppenspiel gegen die Türkei am 25. Juni in Los Angeles. Australien bleibt bei drei Punkten und muss am selben Tag Paraguay in San Francisco schlagen, um weiterzukommen. Paraguay und die Türkei trafen am Freitagabend aufeinander.
Hinweis zur Diversität
Neuseelands Sarpreet Singh wurde Anfang der Woche im Gruppenspiel seiner Mannschaft zum ersten Sikh, der bei einer Weltmeisterschaft zum Einsatz kam. Australiens Stürmer Nishan Velupillay, der südindische Wurzeln hat, stand gegen die USA in der Startelf.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- The New York TimesFIFA's World Cup concussion protocols under fire after USA incident: 'Players are at risk'
- ReutersPopovic rues poor first half as Australia slump to USA defeat
- ReutersUnited States have to keep believing they can win, Pochettino says
- ReutersNo Pulisic, no problem as US handle Australia in Seattle
- Tony Popovic
- australischer Trainer bei der WM 2026
- Mauricio Pochettino
- US-amerikanischer Trainer bei der WM 2026
- Alex Freeman
- US-amerikanischer Verteidiger, der das zweite Tor erzielte
- Christian Pulisic
- US-amerikanischer Flügelspieler, verpasste das Spiel wegen einer Wadenverletzung
- Chris Nowinski
- Neurowissenschaftler und Mitbegründer des BU CTE Center; Kritiker der FIFA-Geherschütterungsprotokolle
- Sarpreet Singh
- neuseeländischer Mittelfeldspieler, erster Sikh bei einer WM
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen