
USA zerstören drei iranische Öltanker nach Raketenangriff auf Marinekriegsschiffe im Golf
Amerikanische Streitkräfte haben am 5. September vor der Insel Kharg, bei Dschask und im Golf von Oman drei Rohöltanker angegriffen, nachdem Iran einen Flugzeugträger und einen Zerstörer mit ballistischen Raketen angegriffen hatte.
Vergeltungsschläge auf iranische Tanker
Streitkräfte der Vereinigten Staaten haben am 5. September 2026 im Persischen Golf und im Golf von Oman drei iranische Rohöltanker angegriffen und außer Gefecht gesetzt. Die Aktion des US Central Command (CENTCOM) erfolgte nach einem Vorfall, bei dem die Islamischen Revolutionsgarden (IRCG) ballistische Raketen auf zwei Kriegsschiffe der US-Marine abfeuerten, einen Flugzeugträger und einen Lenkwaffenzerstörer, die in regionalen Gewässern patrouillierten. Beide amerikanischen Kriegsschiffe entgingen mehreren unprovozierten Raketenangriffen, und das CENTCOM meldete keine Verluste unter US-Personal.
CENTCOM gab bekannt, dass die Vergeltungsoperation zwei Schiffe, die M/T Downy und die M/T Stark 1, dauerhaft außer Gefecht gesetzt habe, während ein dritter Tanker, die M/T Kylo, auch bekannt als Noxen, vollständig zerstört wurde. Die Angriffe fanden vor der Insel Kharg statt, die etwa 90 % der iranischen Rohölexporte abwickelt, nahe Dschask an der Straße von Hormus sowie im Golf von Oman. CENTCOM erklärte, dass Iran nicht in der Lage sei, seine Tankerflotte gegen solch gezielte Aktionen zu verteidigen.
Die Botschaft an die IRGC muss klar sein: Wenn Sie zwei unserer Schiffe angreifen, werden wir einen noch größeren wirtschaftlichen Preis auferlegen; wir werden drei Ihrer Schiffe ausschalten. Wir werden nicht zögern, amerikanische Streitkräfte zu verteidigen und, falls nötig, Irans begrenzte und exponierte Tankerflotte zu zerstören.
Betriebswarnungen und Teherans Antwort
Von CNN bestätigte Audioaufnahmen zeigen, wie Militärflugzeuge der USA Notfall-Funkwarnungen an die Besatzung der Stark 1 ausgaben, mit einer Zehn-Minuten-Frist zur Evakuierung des Hecks, bevor der endgültige Befehl zum Verlassen des Schiffs erteilt wurde. Ein Besatzungsmitglied an Bord flehte über Funk an, dass das Schiff bereits schwere Schäden erlitten habe. CENTCOM erklärte, dass die angegriffenen Tanker Teil eines milliardenschweren verdeckten Netzwerks seien, das die IRGC und verbündete regionale Fraktionen finanziere.
Teheran verurteilte die Angriffe; das iranische Außenministerium bezeichnete die Zerstörung von Handelsschiffen als Kriegsverbrechen nach Artikel 2 Absatz 4 der UN-Charta und als Staatsterrorismus. Das iranische Zentralkommando Khatam al-Anbiya warnte, dass militärische Reaktionen gegen US-Marineeinheiten eskalieren würden, wenn Washington seine regionale Blockade fortsetze. Die Konfrontation folgt auf monatelange iranische Vergeltungsangriffe gegen benachbarte Golfstaaten seit Beginn des umfassenderen Konflikts.
Das US-terroristische Militär wird gewarnt, dass, wenn böswillige Handlungen, Unsicherheit und Belästigung iranischer Schiffe sowie die Seeblockade gegen Iran fortgesetzt werden, die Angriffe der Streitkräfte der Islamischen Republik Iran auf amerikanische Kriegsschiffe in der Region schwerwiegender sein werden als zuvor, und es besteht der Möglichkeit ihrer Ausweitung.
Ausweitung des Konflikts und technologische Bedrohungen
Direkte Marinekonfrontationen wurden am 30. August 2026 nach einer monatelangen Flaute wieder aufgenommen, als Washington versuchte, Iran an der Stationierung minentragender Raketen in der Straße von Hormus zu hindern. Am Dienstag töteten US-Raketenangriffe nahe Sirik vier Menschen, darunter ein Kleinkind, und verwundeten mehr als 50 auf einer Hochzeitsfeier, so der Iranische Rote Halbmond. US-Vizepräsident JD Vance erklärte, dass das Tempo der Operationen von Teheran abhänge und lehnte es ab, einen Zeitplan für den sechsmonatigen Feldzug zu nennen. US-Präsident Donald Trump erklärte am Freitag, dass amerikanische Streitkräfte gezielte Angriffe und keinen direkten Kampf durchführen.
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Geheimdienstberichte führen russische technische Unterstützung für iranische Staustrahltriebwerkssysteme an, die für Überschall-Marschflugkörper wie die P-800 entwickelt wurden. Diese seezielsuchenden Waffen stellen eine große Herausforderung für Dutzende amerikanische Kriegsschiffe dar, die derzeit die Seeblockade durchsetzen, darunter zwei Flugzeugträger mit jeweils etwa 5.000 Besatzungsmitgliedern. US-Geheimdienstbewertungen deuten darauf hin, dass Iran seine Angriffe auf regionale Stützpunkte und Infrastruktur vor den Zwischenwahlen am 3. November 2026 verstärken könnte.
Ein Überschall-Marschflugkörper würde Irans Fähigkeit verbessern, Schiffe anzugreifen, indem er die Bekämpfungsfenster für schiffsgestützte Luftabwehrsysteme verkürzt. Dies wäre besonders herausfordernd in einer bereits überfüllten Einsatzumgebung wie der Straße von Hormus, wo die Bekämpfungsfenster aufgrund der geringen Entfernungen ohnehin kurz sind.


