BerichtMilitärische Eskalation USA-Iran

Konflikte · Washington, Teheran und Bandar Abbas

Trump setzt Iran-Angriffe für Gespräche aus, Pakistan warnt vor Bodenoffensive

Nach 13 Tagen US-Luftangriffen ordnete Präsident Trump am Freitag, den 24. Juli, eine Pause an, um der Diplomatie um die Straße von Hormus eine Chance zu geben. Der Iran bestreitet, dass Gespräche stattfinden, während der pakistanische Geheimdienst eine wachsende Wahrscheinlichkeit einer begrenzten US-Bodenoffensive sieht.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Handelsblatt, N-tv, SRF News und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Daniel Torok, Public domain (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 24.07.Trump setzt US-Luftangriffe auf den Iran aus, nach Anraten der Vermittler Katar und Pakistan
  2. 27.07.Ölpreise fallen stark; Iran bestreitet laufende Verhandlungen, sagt, die Straße von Hormus bleibe geschlossen

Eine ausgehandelte Pause

Nach 13 Tagen Luftangriffen stoppte Präsident Donald Trump am Freitag, den 24. Juli, die US-Militäroperationen gegen den Iran und gewährte der Vermittlung ein schmales Zeitfenster. Gegenüber Axios sagte er, die beiden Seiten befänden sich in „sehr tiefgreifenden Verhandlungen“, warnte aber, er werde ihnen „nicht viel Zeit“ für einen Erfolg lassen. Die Entscheidung sei auf Anraten Katars und Pakistans gefallen.

„Wir befinden uns in sehr tiefgreifenden Verhandlungen mit dem Iran. Wenn sie nicht einlenken, werden wir wieder sehr starke militärische Gewalt anwenden.“

Donald Trump, US-Präsident

Am Montag widersprach der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Bakaei, Trumps Darstellung rundheraus. Er sagte, Vermittler könnten Botschaften über regionale Entwicklungen übermitteln, betonte jedoch, dass keine Gespräche stattfänden. Bakaei wies die Behauptung, der Iran habe um ein Treffen gebeten, als „Erfindungen, die die andere Seite von Zeit zu Zeit verbreitet“, zurück.

„Derzeit stehen wir jedoch in keinerlei Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten.“

Esmaeil Bakaei

Iranische Streitkräfte erklärten, auch sie hätten ihre „Vergeltungs“-Angriffe über das Wochenende eingestellt, doch Bakaei bestand darauf, dass die separaten bilateralen Gespräche mit Oman über die Verwaltung der Straße von Hormus nicht Washington betreffen und die Wasserstraße weiterhin „geschlossen“ sei.

Pakistan warnt vor Bodenoffensive

Pakistanische Geheimdienste gehen davon aus, dass eine begrenzte US-Bodenoffensive gegen iranische Küstengebiete zunehmend wahrscheinlich wird, sagten Sicherheitskreise in Islamabad der dpa. Die Einschätzung, die auf militärischen Beobachtungen beruht, deutet darauf hin, dass Trump die Warnungen seines eigenen Militärs ignorieren und eine Bodeninvasion anordnen könnte. Pakistan hat zusammen mit Katar neue Vorschläge zwischen den Gegnern übermittelt, wobei der Iran einen dauerhaften Waffenstillstand fordert und eine vorübergehende Einstellung der Kämpfe ablehnt.

Der Sprecher der iranischen Streitkräfte, Amir Akraminia, sagte, das Militär sei für jeden Bodenangriff bereit. Experten halten eine Invasion für äußerst gefährlich: US-Soldaten wären Raketen- und Drohnenangriffen ausgesetzt, ohne den Schutz von Stützpunkten in den Golfstaaten. Die Denkfabrik IISS schätzt, dass der Iran etwa 610.000 aktive Soldaten und Paramilitärs sowie 350.000 Reservisten hat.

Straße von Hormus und Ölmärkte

Die Wasserstraße, durch die etwa ein Fünftel des weltweiten Öls transportiert wird, bleibt weitgehend lahmgelegt. Das US-Militärkommando CENTCOM berichtete, dass seit der jüngsten Eskalation 17 Schiffe zur Umkehr gezwungen, zwei geentert und zwei weitere außer Gefecht gesetzt wurden. Der Iran hat Schiffe gestoppt, und die USA verhängten eine eigene Blockade.

Die Nachricht von der Pause ließ die Rohölpreise am Montag einbrechen: Brent fiel um fast 8 % auf 89,12 Dollar pro Barrel, während West Texas Intermediate um fast 7 % auf 83,21 Dollar nachgab und damit auf den stärksten Tagesrückgang seit mehr als zwei Monaten zusteuerte, so Reuters. Analysten warnten, dass Versorgungsunterbrechungen die Preise wahrscheinlich hoch halten würden.

Interne US-Bedenken

CNN berichtete, dass Vizepräsident JD Vance und General Dan Caine, der ranghöchste US-Militär, Alarm wegen Eskalationsrisiken schlugen. Caine verwies auf schwindende Bestände an Patriot-Luftabwehrraketen, unter anderem weil die Regierung des ehemaligen Präsidenten Joe Biden sie in die Ukraine geschickt hatte. Trump entgegnete, die USA hätten reichlich Munition und die Produktion werde hochgefahren.

„Wir haben eine Menge Munition, verschiedene Typen – mehr, als wir jemals verbrauchen könnten.“

Donald Trump, US-Präsident

In dem Treffen wurde auch die Gefahr ziviler Opfer thematisiert, nachdem Trump zuvor gedroht hatte, Brücken, Straßen und Kraftwerke im Iran anzugreifen.

Regionale Auswirkungen

Die Spannungen strahlen über den Golf hinaus aus. Saudi-Arabien erklärte, es habe aus dem Irak abgefeuerte Drohnen abgefangen, und Israel schoss am Wochenende zwei Drohnen nahe seiner Grenze zu Jordanien ab, was die durch den US-Iran-Konflikt ausgelöste größere Instabilität unterstreicht.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Washington, Teheran, Bandar Abbas, Islamabad · Vereinigte Staaten, Iran, Pakistan

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