Konflikte · Teheran, Bagdad und Damietta
USA greifen Iran erneut an, während sich der Konflikt auf Irak und Ägypten ausweitet; Berichte über Gespräche zur Hamas-Entwaffnung
Das US-Zentralkommando startete in der Donnerstagnacht eine neue Welle von Luftangriffen auf den Iran, nachdem iranische Raketenangriffe auf amerikanische Streitkräfte in Jordanien und Kuwait erfolgt waren. Gemeinsame US-saudi-arabische Angriffe töteten 20 Milizionäre im Irak, und eine mutmaßliche Drohne traf ein LNG-Terminal in Ägypten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von SRF News, newsORF.at, N-tv und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
US-Luftangriffe auf den Iran in der Nacht zum 30. Juli waren eine ‚entschlossene Antwort‘ auf iranische Raketenangriffe auf US-Streitkräfte in Jordanien und Kuwait am Vortag.
Gemeinsame US-saudi-arabische Luftangriffe am 29. Juli töteten im Irak mindestens 20 Kämpfer der pro-iranischen Volksmobilisierungskräfte.
Ein mutmaßlicher Drohnenangriff verursachte am 30. Juli eine Explosion an einem US-amerikanischen LNG-Terminal in Damietta, Ägypten, und zog Ägypten in den Konflikt hinein.
Es gab Berichte über Fortschritte bei Gesprächen über die vollständige Entwaffnung der Hamas, aber Israel dementierte jegliche Fortschritte.
Die Straße von Hormus bleibt unpassierbar, und die USA verhängten neue Sanktionen gegen den Iran, die Tanker betreffen.
- Abend 30.07.2026Die USA starten als Reaktion auf die Angriffe auf Jordanien und Kuwait neue Luftangriffe auf den Iran.
- Sanktionen 30.07.2026Die USA verhängen neue Sanktionen gegen den Iran, die Tanker betreffen.
- Hisbollah-DrohneDie Hisbollah führt ihren ersten Drohnenangriff seit der neuen Waffenruhe durch.
USA greifen Iran nach Angriffen auf Jordanien und Kuwait an
Die USA starteten in der Donnerstagnacht eine neue Welle von Luftangriffen auf den Iran, wie Centcom mitteilte, und bezeichnete dies als „entschlossene Antwort“ auf iranische Angriffe auf US-Streitkräfte in Jordanien und Kuwait am Vortag. Die Angriffe begannen um 20 Uhr Ostküstenzeit. Zuvor hatten die USA eine vorangegangene Welle von Angriffen auf iranische Ziele beendet. Die iranischen Angriffe auf Jordanien erfolgten mit älteren Raketentypen, was der Nahost-Experte Simon Wolfgang Fuchs als Signal der Bereitschaft zu weiterer Eskalation interpretierte und nicht als Versuch, maximalen Schaden anzurichten.
„Wir sind wieder in einer Dynamik gefangen, in der völlig unklar ist, wo sie hinführen soll.“
US-saudi-arabische Angriffe töten 20 Milizionäre im Irak
Am Mittwoch bombardierten US-amerikanische und saudische Kampfjets Stellungen pro-iranischer Milizen im Irak und töteten dabei mindestens 20 Kämpfer der Volksmobilisierungskräfte (PMF), so die Miliz. Centcom erklärte, die Milizen seien von der iranischen Revolutionsgarde „angewiesen“ worden, US-Streitkräfte und saudische Energieinfrastruktur anzugreifen, und hätten in letzter Zeit mehr als zwei Dutzend Drohnenangriffe durchgeführt. Der Islamische Widerstand im Irak drohte mit Vergeltung. Der Irak verurteilte die Angriffe als „eklatante Verletzung der Souveränität“. Präsident Trump behauptete, die Operation sei mit Bagdad koordiniert worden, was die irakische Regierung bestritt.
Konflikt erreicht Ägyptens Mittelmeerküste
Ein mutmaßlicher Drohnenangriff verursachte eine Explosion an einem US-amerikanischen LNG-Terminal in Damietta, Ägypten, am Mittelmeerende des Suezkanals. Der Angriff zog Ägypten in den sich ausweitenden Konflikt hinein. Der Iran warnte auch Bulgarien und Zypern wegen der Stationierung von US-Militärgütern auf ihrem Territorium. Unterdessen wurden Drohnenangriffe in Erbil im Nordirak gemeldet, und die Hisbollah führte ihren ersten Drohnenangriff seit einer neuen Waffenruhe durch.
Diplomatische Schritte und wirtschaftlicher Druck
Inmitten der Kämpfe tauchten Berichte über Fortschritte bei Gesprächen über die vollständige Entwaffnung der Hamas auf, obwohl Israel jegliche Fortschritte dementierte. Saudi-Arabien kündigte ein neues Bündnis zum Schutz der Schifffahrt in der Region an. Die USA verhängten neue Sanktionen gegen den Iran, die Tanker betreffen. Die Straße von Hormus bleibt unpassierbar, und die iranischen Ölexporte sind nach einem kurzen Anstieg während einer vorläufigen Waffenruhe wieder zurückgegangen. Iranische Staatsmedien rufen angesichts des wachsenden wirtschaftlichen Drucks zur nationalen Einheit auf.
„Sie werden ordentlich Prügel kriegen.“
Eskalations-Chronologie
Die Abfolge der Ereignisse zeigt eine rasche Ausweitung des Konflikts über mehrere Länder hinweg.
Wie es weitergeht
Die Eskalation zeigt keine klare Deeskalationsperspektive. Der Iran konzentriere sich auf die US-Zwischenwahlen im November, so Fuchs, und habe signalisiert, bis dahin seinen derzeitigen Kurs beizubehalten. Das US-Militär stößt an Grenzen bei seiner Fähigkeit, iranische Stellvertreter an mehreren Fronten abzuschrecken.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- SRF NewsKrieg im Nahen Osten - Trump: Vereinbarung zur "vollständigen Entwaffnung" der Hamas
- newsORF.atIm Visier der USA: Iranische Verbündete im Irak
- N-tvUS‑Lager in Ägypten attackiert: "Immer mehr Länder werden in Trumps Krieg gegen den Iran hineingezogen"
- HandelsblattNahost: Irankrieg eskaliert wieder - USA stoßen an Grenzen ihres Militärs
- Donald Trump
- US-Präsident, der die Luftangriffe anordnete und dem Iran mit weiteren Maßnahmen drohte.
- Orte
- Bagdad, Irak, Jordanien, Kuwait, Vereinigte Staaten
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