Konflikte · Maskat und Neu-Delhi
Drei indische Seeleute bei US-Angriff auf unter palauischer Flagge fahrenden Tanker vor Oman getötet
Neu-Delhi bestätigt, dass drei indische Besatzungsmitglieder starben, als US-Streitkräfte den Maschinenraum der MT Settebello beschossen. Indien bestellte den US-Geschäftsträger ein und legte scharfen Protest ein.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von France 24, BBC, BFMTV und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
US-Streitkräfte griffen am Mittwoch den Tanker MT Settebello an und töteten drei indische Besatzungsmitglieder.
Neu-Delhi bestellte den US-Geschäftsträger ein und äußerte Empörung über den tödlichen Angriff.
Am Montag trafen US-Streitkräfte die unter palauischer Flagge fahrende Marivex; alle 24 indischen Besatzungsmitglieder wurden von Oman gerettet.
Das Pentagon behauptet, die Settebello habe versucht, iranisches Öl zu exportieren, und die Besatzung sei Anordnungen wiederholt nicht nachgekommen.
Die Blockade und die Angriffe erfolgen im Rahmen eines größeren Krieges, der die Straße von Hormus lahmgelegt hat.
- 8.06.US-Streitkräfte treffen den unter palauischer Flagge fahrenden Tanker Marivex; alle 24 indischen Besatzungsmitglieder werden von Oman gerettet.
- 10.06.US-Kampfflugzeug beschießt Maschinenraum der MT Settebello; 3 indische Seeleute werden vermisst.
- 11.06.Indien bestätigt Tod von drei Seeleuten und bestellt US-Diplomaten ein.
US-Angriff auf Settebello
Am Mittwoch erklärte das US Central Command, ein amerikanisches Kampfflugzeug habe den unter palauischer Flagge fahrenden Öltanker MT Settebello im Golf von Oman beschossen. Der Angriff galt dem Maschinenraum, nachdem die Besatzung Anordnungen „wiederholt nicht nachgekommen“ sei, so das Centcom. Dem Schiff wurde vorgeworfen, versucht zu haben, iranisches Öl unter Verstoß gegen eine US-Seeblockade zu transportieren. 24 indische Staatsangehörige waren an Bord; drei wurden zunächst vermisst gemeldet, ihr Tod wurde am Donnerstag bestätigt. 21 weitere Besatzungsmitglieder wurden gerettet, Einzelheiten der Rettung wurden zunächst nicht bekannt gegeben.
Indische Reaktion
Indiens Schifffahrtsminister Sarbananda Sonowal nannte den Vorfall „zutiefst unglücklich“ und einen „tragischen“ Verlust.
„Traurigerweise sind drei zunächst als vermisst gemeldete indische Seeleute nun als tot bestätigt, nachdem Leichen gefunden und identifiziert wurden.“
Früherer Angriff auf Marivex
Dies war der zweite US-Angriff auf ein Handelsschiff mit indischer Besatzung innerhalb einer Woche. Am Montag trafen US-Streitkräfte die unter palauischer Flagge fahrende Marivex im Golf von Oman, nachdem auch sie angeblich amerikanischen Anweisungen nicht nachgekommen war. Das omanische Militär brachte alle 24 indischen Besatzungsmitglieder per Hubschrauber in Sicherheit, so die indischen Behörden. Das US Central Command bestätigte diese Operation.
Breitere Blockade und brüchiger Waffenstillstand
US-Streitkräfte haben seit der Verhängung einer Blockade gegen iranische Häfen mindestens acht Schiffe neutralisiert – Teil eines Konflikts, der Ende Februar eskalierte und die USA, Israel und den Iran umfasst. Fast ein Fünftel der weltweiten Öl- und Gaslieferungen passiert die Straße von Hormus, deren Schiffsverkehr durch die Feindseligkeiten weitgehend lahmgelegt ist. Am selben Tag wie der Angriff auf die Settebello führten die USA zudem weitere Selbstverteidigungsschläge gegen mehrere Ziele im Iran durch, was die Fragilität eines neun Wochen alten Waffenstillstands unterstreicht.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- France 24War in the Middle East: Three Indian sailors dead after US hit ship off Oman
- BBCThree Indian sailors killed by US missile near Oman, as US and Iran exchange strikes
- BFMTVAttaque américaine d'un navire au large d'Oman: les trois marins indiens portés disparus sont morts
- Notícias ao MinutoTrês marinheiros indianos mortos em ataque dos EUA no Golfo de Omã
- Sarbananda Sonowal
- Indischer Schifffahrtsminister
- Manoj Yadav
- Generalsekretär der Forward Seamen's Union of India
- Orte
- Maskat, Neu-Delhi, Washington, D.C.
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