Regierung · Budapest
Ungarn beendet ministerielles Veto bei Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare, sagt Ministerpräsident Magyar
Ministerpräsident Péter Magyar kündigte Pläne an, eine Regel aus dem Jahr 2020 aufzuheben, die für Einzeladoptionen die ministerielle Genehmigung vorschrieb, und damit den Zugang für gleichgeschlechtliche Paare wiederherzustellen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Stirile ProTV, HotNews.ro, Aktuálně.cz und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Ministerpräsident Péter Magyar kündigte am 12. September 2026 an, dass Adoptionsentscheidungen von Regierungsministern auf professionelle Bewerter für Kinderwohlfahrt übertragen werden.
Die Reform zielt auf ein Gesetz von 2020 unter Viktor Orbán ab, das alleinstehenden Bewerbern die ministerielle Zustimmung vorschrieb, was ein faktisches Verbot für gleichgeschlechtliche Paare darstellte.
Im April 2026 entschied der Europäische Gerichtshof, dass die Einschränkungen von LGBTQ-Inhalten aus der Orbán-Ära gegen EU-Recht verstoßen haben.

- Ende 2020Fidesz erlässt Gesetz, das ministerielle Genehmigung für Einzeladoptionen vorschreibt
- April 2026: EuGH-UrteilEuropäischer Gerichtshof stellt fest, dass ungarische LGBTQ-Inhaltsbeschränkungen gegen EU-Recht verstoßen
- April 2026: ParlamentswahlPéter Magyar besiegt Viktor Orbán bei den Parlamentswahlen
- 12.09.Ministerpräsident Magyar kündigt Plan zur Beendigung der ministeriellen Genehmigung für Adoptionen an
Überholung des Adoptionsrahmens
Der ungarische Ministerpräsident Péter Magyar erklärte am 12. September 2026, dass seine Regierung die unter dem früheren Ministerpräsidenten Viktor Orbán eingeführten Adoptionsbeschränkungen aufheben werde. Nach dem Ende 2020 eingeführten System mussten alleinstehende Personen, die adoptieren wollten, eine persönliche Genehmigung des Familienministers einholen. In der Praxis fungierte dieses ministerielle Gatekeeping als direktes Verbot für gleichgeschlechtliche Paare, die zuvor über Einzelanträge Kinder adoptiert hatten. Magyar bestätigte auf einer Pressekonferenz in Budapest, dass die ungarische Regierung plane, Politiker vollständig aus dem Bewertungsprozess zu entfernen. Die anstehenden Gesetzesänderungen werden die Bewertung potenzieller Adoptiveltern auf Fachleute für Kinderwohlfahrt übertragen, nicht mehr auf Regierungsminister.
Magyar beantwortete während des Medienauftritts eine direkte Frage zum familienrechtlichen Rahmen:
„Wir können unmissverständlich feststellen, dass wir dieses System ändern werden: Nicht der Minister, ein Politiker, sollte in solchen Fällen die Entscheidung treffen, sondern Fachleute, die in der Lage sind, die Bedingungen zu bestimmen, unter denen ein kleines Kind ein Leben führen kann, das es ihm ermöglicht, ein glückliches und harmonisches Mitglied der Gesellschaft zu werden.“
Sozialgesetzgebung unter Fidesz-Regierung
Die Adoptionsmaßnahme von 2020 wurde von Orbáns rechtspopulistischer Fidesz-Partei als Teil einer breiteren Reihe innenpolitischer sozialer Einschränkungen erlassen. Während seiner 16-jährigen Amtszeit präsentierte sich Orbán als Verteidiger traditioneller christlicher Werte gegen den westlichen Liberalismus. Seine Regierung verabschiedete Gesetze, die Einzelpersonen verboten, ihr eingetragenes Geschlecht in Personalausweisen zu ändern. Darüber hinaus verabschiedete Fidesz Gesetze, die Schulen die Verwendung von Lehrmaterialien verboten, die als Förderung von Homosexualität oder Geschlechtsumwandlung angesehen wurden. Während Ungarn die gleichgeschlechtliche Ehe nie legalisiert hat, erkennt der Staat weiterhin eingetragene Lebenspartnerschaften für gleichgeschlechtliche Paare an.
Europäische rechtliche Prüfung und Gerichtsurteile
Die während Orbáns Amtszeit erlassenen Einschränkungen führten zu formellen rechtlichen Anfechtungen hinsichtlich der Einhaltung der EU-Standards. Im April 2026 urteilte der Europäische Gerichtshof, dass die ungarische Regierung gegen EU-Recht verstoßen habe, indem sie den Zugang zu Inhalten über sexuelle Minderheiten eingeschränkt habe. Das in Luxemburg ansässige Gericht stellte fest, dass Bestimmungen, die LGBTQ-Inhalte verbieten oder einschränken, dazu dienten, Schwule und Transgender zu stigmatisieren und an den Rand zu drängen. Der Verlust von Rechten in dieser Zeit hatte traumatische Auswirkungen auf die LGBTQ-Gemeinschaft in Ungarn.
Politischer Übergang nach den Aprilwahlen
Die Entscheidung zur Änderung des Adoptionsgesetzes folgt auf einen Führungswechsel in Ungarn nach den Parlamentswahlen im April 2026. Magyar gewann diese Wahl und beendete damit Orbáns 16-jährige Amtszeit. Das neu gebildete Kabinett unter Magyar hat damit begonnen, Gesetze zu überprüfen, die Konflikte mit den Institutionen der Europäischen Union verursacht hatten. Die Änderung des Adoptionsbewertungsverfahrens stellt einen Schritt der neuen Exekutive zur Wiederherstellung von Gemeinschaftsrechten dar. Die Regierung plant, für alle künftigen Adoptionsbewerber ein Bewertungsverfahren durch Sozialfachleute einzurichten.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Stirile ProTVUngaria renunță la una dintre cele mai controversate legi ale lui Viktor Orbán. Decizia anunțată de Péter Magyar - Știrile ProTV
- HotNews.roUngaria va elimina o interdicție care viza cuplurile de homosexuali, instituită în timpul guvernului Orban - HotNews.ro
- Aktuálně.cz - Víte, co se právě děje"Ten systém změníme." Magyar vytáhnul proti homofobnímu dědictví Orbána
- Mediafax.ro"Vom schimba asta". Peter Magyar anunță că legislația privind adopția de către cuplurile de același sex va fi modificată
- Péter Magyar
- Ungarischer Ministerpräsident, der Reformen des nationalen Adoptionssystems ankündigte
- Viktor Orbán
- Ehemaliger ungarischer Ministerpräsident, der 16 Jahre lang bis April 2026 regierte
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