
Polizeiverfolgungsjagd in Lissabon fordert drei Verletzte – Fahrer ohne Führerschein festgenommen
Ein Fahrer ohne Fahrerlaubnis wurde am Samstagmorgen in Lissabon festgenommen, nachdem er eine Polizeikontrolle umgangen, mit zwei geparkten Autos kollidiert und drei Insassen verletzt hatte.
Umgehung einer Polizeikontrolle und Verfolgungsjagd
Am Morgen des Samstag, 29. August 2026, gegen 07:30 Uhr entwickelte sich entlang der Avenida Brasília zwischen den Bezirken Alcântara und Algés in Lissabon eine Polizeiverfolgungsjagd. Der Vorfall begann während einer routinemäßigen Verkehrskontrolle der Polícia de Segurança Pública (PSP). Zwei Fahrzeuge weigerten sich, an der Kontrollstelle anzuhalten, und beschleunigten vom Kontrollort weg. Beamte der Verkehrsabteilung der PSP Lissabon nahmen die Verfolgung der flüchtenden Fahrzeuge auf Motorrädern auf. Eines der flüchtenden Fahrzeuge überquerte die Algés-Brücke und konnte der Festnahme durch die Polizei entgehen, während die Beamten das zweite Fahrzeug weiterverfolgten, das in westlicher Richtung entlang des Uferkorridors fuhr.
- Zwei Fahrzeuge umgehen eine PSP-Verkehrskontrolle auf der Avenida Brasília
- Rettungskräfte erhalten Alarm nach Autounfall und Brand nahe der Algés-Brücke
- Avenida Brasília bleibt für Straßenreinigung gesperrt, PSP bestätigt Festnahme des Fahrers
Zusammenstoß, Fahrzeugbrand und Rettung am Straßenrand
Als das zweite Fahrzeug sich der Brücke näherte, die die Avenida Brasília mit der Avenida da Índia verbindet, in der Nähe der Champalimaud-Stiftung und des Kampfmuseums (Museu do Combatente), verlor der Fahrer die Kontrolle über das Auto. Das Fahrzeug schleuderte von der Straße und prallte gegen zwei auf der Avenida Brasília geparkte, unbesetzte Autos. Quellenberichte deuten darauf hin, dass die beiden stehenden Fahrzeuge örtlichen Fischern gehörten, die sich in der Gegend aufhielten. Durch den Aufprall entstand ein Feuer in dem flüchtenden Auto, das das Fahrzeug schnell erfasste und die geparkten Autos beschädigte. Ein verfolgender PSP-Motorradbeamter hielt an der Unfallstelle an, um den eingeklemmten Fahrer aus dem brennenden Wrack zu ziehen, bevor sich die Flammen weiter ausbreiteten. Die PSP gab eine offizielle Erklärung heraus, in der das Eingreifen des Beamten während des Notfalls detailliert beschrieben wurde.
Der Zusammenstoß führte zu Schäden an den geparkten Fahrzeugen und einem Brand im flüchtenden Fahrzeug, was den Motorradbeamten, der die Verfolgung durchführte, dazu zwang, sein Fahrzeug anzuhalten und den Fahrer aus dem brennenden Auto zu entfernen.
Opferzahlen und Krankenhausverlegungen
Fünf Personen befanden sich in dem Fahrzeug, das während der Verfolgungsjagd verunglückte. Nach dem Aufprall verließen zwei Insassen das Auto eigenständig und flohen zu Fuß, wobei sie einer sofortigen Festnahme durch die Behörden entgingen. Die übrigen drei Insassen, einschließlich des Fahrers, erlitten Verletzungen und waren im Fahrzeug eingeklemmt, bevor sie von Rettungskräften und dem verfolgenden Beamten befreit wurden. Feuerwehrleute der Sapadores Bombeiros de Lisboa und der Bombeiros de Algés trafen zusammen mit PSP-Personal am Ort ein, um den Brand zu löschen und erste medizinische Hilfe zu leisten. Die drei verletzten Personen im Alter zwischen 25 und 31 Jahren wurden in medizinische Einrichtungen in Lissabon gebracht. Zwei der Verletzten, darunter einer in ernstem Zustand, wurden im Hospital de Santa Maria aufgenommen, während ein dritter verletzter Passagier ins Hospital de São Francisco Xavier verlegt wurde.
- Zu Fuß geflohen
- 2 Personen
- Leicht verletzt
- 2 Personen
- Schwer verletzt
- 1 Personen
Festnahme, Strafanzeigen und Straßensperrung
Nach seiner medizinischen Bergung wurde der Fahrer des verunglückten Autos am Tatort förmlich festgenommen. PSP-Ermittler bestätigten, dass die Person keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Die Behörden erhoben mehrere Strafanzeigen gegen den Verdächtigen im Zusammenhang mit der Verfolgungsjagd und dem anschließenden Zusammenstoß.
Der Fahrer des Fahrzeugs wurde festgenommen wegen Fehlens einer gültigen Fahrerlaubnis, Widerstands und Nötigung gegen einen Amtsträger sowie gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.
Der Kommissar der Verkehrsabteilung der PSP Lissabon, Carlos Fernandes, erklärte gegenüber Reportern, dass der festgenommene Fahrer zur richterlichen Vernehmung einem Richter vorgeführt wird. Städtische Rettungsteams und Polizeieinheiten hielten die Avenida Brasília in Richtung Alcântara bis Algés den Vormittag über für den Verkehr gesperrt, um Trümmer zu beseitigen, die drei beschädigten Fahrzeuge zu entfernen und Straßenreinigungsarbeiten durchzuführen.


