Wahlen · Warschau

CBOS-Umfrage: KO führt mit 28,1 %, PiS und Konfederacja nur 0,4 Punkte auseinander

Die vom 2. bis 4. November durchgeführte CBOS-Erhebung zeigt Koalicja Obywatelska (KO) mit 28,1 % der erklärten Wählerstimmen vorn, während fünf Parteien die 5-Prozent-Hürde überspringen und in den Sejm einziehen würden.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von forsal.pl, Rzeczpospolita, rmf24.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Warschau · Polen

Umfragewerte

Eine am 6. November 2026 veröffentlichte CBOS-Umfrage fragte die Befragten, welche Partei sie wählen würden, wenn Anfang November Parlamentswahlen stattfänden. Koalicja Obywatelska (KO) blieb mit 28,1 % der erklärten Wählerstimmen an erster Stelle, ein Rückgang um 0,5 Punkte gegenüber dem Vormonat. Prawo i Sprawiedliwość (PiS) fiel um 2,4 Punkte auf 15,8 % und verlor nach ihrem Anstieg im Oktober erneut an Boden. Konfederacja legte um 2,6 Punkte auf 15,4 % zu und liegt damit nur 0,4 Punkte hinter der PiS, was CBOS als eines der besten Ergebnisse der Partei in jüngster Zeit bezeichnete. Insgesamt würden fünf Gruppierungen die 5-Prozent-Hürde überspringen und in den Sejm einziehen.

Erklärte Wählerunterstützung nach Partei, CBOS-Umfrage vom November 2026%
Koalicja Obywatelska
28.1 %
Prawo i Sprawiedliwość
15.8 %
Konfederacja
15.4 %
Konfederacja Korony Polskiej
7.8 %
Nowa Lewica
5.9 %
Partia Razem
3.4 %
Rozwój Plus
2.8 %
Polskie Stronnictwo Ludowe
1.8 %
Polska 2050 RP
1.1 %
Unia Centrum
0.2 %

Daten aus dem Artikeltext

Kleinere Parteien nahe der Hürde

Konfederacja Korony Polskiej von Grzegorz Braun käme auf 7,8 %, ein Plus von 0,5 Punkten gegenüber dem Vormonat. Nowa Lewica verzeichnete mit einem Anstieg um 2,9 Punkte auf 5,9 % den größten Zugewinn aller Parteien in der Erhebung – genug, um die Hürde zu überspringen. Partia Razem fiel um 1,5 Punkte auf 3,4 %, während Rozwój Plus um 1 Punkt auf 2,8 % sank. Polskie Stronnictwo Ludowe lag bei 1,8 % (minus 1 Punkt), Polska 2050 RP bei 1,1 % (minus 0,1 Punkte) und Unia Centrum bei 0,2 % (minus 0,2 Punkte). Weitere 1,7 % der erklärten Wähler entschieden sich für andere Parteien, sodass keine der übrigen Gruppierungen die 5-Prozent-Marke erreichte.

Unentschlossene und ein zugerechnetes Szenario

Neben den Parteipräferenzen gaben 14,2 % der Befragten an, sich noch nicht entschieden zu haben, und 1,8 % wollten ihre Wahl nicht offenlegen. CBOS wies darauf hin, dass diese beiden Gruppen zusammen im November 16 % der erklärten Wähler ausmachen und dass sie, bildeten sie die Wählerschaft einer Partei, in der Rangliste den zweiten Platz belegen würden. Da dieser Anteil so groß ist, versucht das Institut seit mehreren Monaten, ihre Parteisympathien näherungsweise zu schätzen. In dieser zugerechneten Variante ändert sich das parlamentarische Kräfteverhältnis nicht, doch die Zustimmung zu jeder Partei steigt: KO auf 32,1 %, PiS auf 20,6 %, Konfederacja auf 17,0 %, Konfederacja Korony Polskiej auf 9,2 % und Nowa Lewica auf 7,0 %.

Zugerechnete Parteizustimmung inklusive unentschlossener Wähler, CBOS November 2026%
Koalicja Obywatelska
32.1 %
Prawo i Sprawiedliwość
20.6 %
Konfederacja
17 %
Konfederacja Korony Polskiej
9.2 %
Nowa Lewica
7 %
Partia Razem
4.4 %
Rozwój Plus
3.2 %
Polskie Stronnictwo Ludowe
2.9 %
Polska 2050 RP
1.5 %
Unia Centrum
0.2 %

Daten aus dem Artikeltext

Wahlbeteiligung und Verfassungsgericht

Die erklärte Wahlbeteiligung bei der Parlamentswahl lag bei 77,7 % der Befragten, 3,7 Punkte höher als im Vormonat. CBOS brachte den Anstieg mit den jüngsten Ereignissen rund um das Verfassungsgericht in Verbindung, die die politische Stimmung aufgeheizt hätten. Das Institut äußerte die Vermutung, diese aufgeheizte Atmosphäre könne erklären, warum mehr Menschen bereit sind, an einer Wahl teilzunehmen. Das Ergebnis ist, dass die Umfrage sowohl ein engeres Rennen an der Spitze als auch eine stärker mobilisierte Wählerschaft als einen Monat zuvor zeigt.

Erhebungsmethode

Die Umfrage wurde vom 2. bis 4. November 2026 unter 1.000 erwachsenen Einwohnern Polens durchgeführt. Die Interviews erfolgten computergestützt telefonisch (CATI, 80 %) und online (CAWI, 20 %). Die Daten zur erklärten Wahlbeteiligung und zu den Parteipräferenzen wurden mit einem Wahlgewicht gewichtet.

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