Am Montag, dem 19. Oktober, zeigte La 1 „El Telediario de nuestras vidas“, eine rund 45-minütige Sondersendung zum 70-jährigen Bestehen der Nachrichtenformate von TVE. Die Sendung begann mit Aufnahmen der ersten Ausstrahlung, danach begrüßte Eduardo Sancho, der erste Moderator der Sendung, der heute 100 Jahre alt ist, das Publikum vom Bildschirm aus. Pepa Bueno, die derzeit die Nachtausgabe des Telediario moderiert, übernahm die Studiomoderation und kündigte an, die Sendung werde mehr Moderatorinnen und Moderatoren versammeln als jede frühere Ausgabe in der Geschichte des Formats. Carlos del Amor entwickelte die Idee und führte Regie bei der Sondersendung, Antonio Casado Ruiz war für die Realisation der Ausstrahlung verantwortlich.
Die Sendung schritt durch die Ereignisse, die Spanien und die Welt über sieben Jahrzehnte prägten, jedes davon nacherzählt von dem Journalisten, der darüber berichtet hatte. Carlos Franganillo, der die Nachrichten während des Lockdowns moderierte, erinnerte an die COVID-19-Krise bis zum Dekret des Alarmzustands am 13. März 2020. Iñaki Gabilondo behandelte den gescheiterten Putsch von 1981, als eine Gruppe von Militärs am 23. Februar um 18:23 Uhr den Kongress stürmte, während über die Investitur von Calvo Sotelo abgestimmt wurde. Manuel Campo Vidal berichtete über das Ende des Terrors der ETA mit ihrer Auflösung, und Pedro Piqueras blickte auf bewaffnete Konflikte zurück. Ana Blanco erinnerte an die marathonartige Berichterstattung über die Anschläge vom 11. September auf die Twin Towers, Pepa Bueno führte in den Bombenanschlag vom 11. März am Bahnhof Atocha in Madrid ein, und Lorenzo Milá würdigte Jesús Hermida anlässlich der Mondlandung.
Bueno nutzte die Sondersendung auch, um die Momente einzuräumen, in denen der Sender seine Berichterstattung „korrigieren“ musste, und sie sprach in einer kurzen Erklärung, die beim Publikum auffiel, über frühere Fehler des Senders.
„Uns ist bewusst, dass wir nicht immer alles richtig gemacht haben und dass wir Fehler begangen haben. Und wir sprechen nicht nur von den Schwarz-Weiß-Zeiten und der Zensur.“
Carlos Franganillo und Matías Prats, die die Hauptnachrichten der beiden großen privaten Sender präsentieren, wirkten an der Sondersendung mit – „dank der Großzügigkeit von Atresmedia und Mediaset“, wie TVE mitteilte. Die Sendung enthielt zudem eine Würdigung von Ana Isabel Cano, der ersten Auslandskorrespondentin von TVE, sowie einen Wetterblock, präsentiert von Paco Montesodeoca und Mónica López, die heute diese Abteilung leitet. Rosa María Calaf, Anna Bosch, Almudena Ariza, Beatriz Pérez-Aranda und Lorenzo Milá gehörten zu den weiteren früheren Moderatorinnen und Moderatoren, die auftraten.
Die Zuschauerinnen und Zuschauer lobten die Sendung auf X; ein Beitrag nannte sie ein „Meisterwerk“ der Nachrichtenabteilungen von RTVE, und einige forderten, sie in Hörsälen an Universitäten als lebendiges Archiv der jüngeren Geschichte zu zeigen. Einige wenige Beiträge kritisierten die aktuelle redaktionelle Linie des Senders, doch diese Kommentare fanden deutlich weniger Beachtung als das Lob. Die Sondersendung folgte auf eine Reihe von Jubiläumssendungen: eine Ausgabe von Informe Semanal, moderiert von Mari Carmen García Vela am Samstag, dem 10. Oktober, und eine TD-1-Ausgabe unter der Leitung von Alejandra Herranz am Donnerstag, dem 15. Oktober, die live vom TVE-Vorplatz in Robledillo de la Jara in Madrid übertragen wurde. Televisión Española nahm am 28. Oktober 1956 den Sendebetrieb auf – neun Tage nach der Ausstrahlung der Sondersendung.
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Am Montag, dem 19. Oktober, zeigte La 1 eine 45-minütige Sondersendung zum 70-jährigen Bestehen der Nachrichtenformate von TVE – mit aktuellen und früheren Moderatorinnen und Moderatoren im Studio und einer Hommage an die Pionierinnen und Pioniere des Senders.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von El Periódico, El Confidencial, europa press und weiteren Medien. Veröffentlicht .