Fußball · Monterrey
Tunesien entlässt Trainer Lamouchi nach 5:1-WM-Niederlage gegen Schweden und ernennt Hervé Renard für die Rettungsmission
Nach einer 5:1-Niederlage gegen Schweden im ersten Spiel hat Tunesien Cheftrainer Sabri Lamouchi entlassen und Hervé Renard zum neuen Coach ernannt, der die Mannschaft in den verbleibenden Gruppenspielen gegen Japan und die Niederlande führen soll.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von SAPO, Reuters, Fanpage und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Tunesien entließ Trainer Sabri Lamouchi nach einer 5:1-Niederlage gegen Schweden, dem ersten WM-Spiel der Mannschaft.
Hervé Renard, der vielgereiste französische Trainer, übernimmt sofort mit einem kurzfristigen Vertrag und Gesprächen über einen langfristigen Kontrakt.
Renard gewann den Afrika-Cup mit Sambia und der Elfenbeinküste, führte Saudi-Arabien zu einem berühmten Sieg über Argentinien 2022 und trainierte Marokko 2018.
Tunesien entließ 1998 ebenfalls einen Trainer; andere Weltmeisterschaften erlebten ähnliche Schritte, darunter Spaniens Lopetegui 2018.
Tunesien trifft am Samstag auf Japan und am 25. Juni auf die Niederlande und braucht positive Ergebnisse, um die Runde der letzten 32 zu erreichen.
- 14.06.Tunesien verliert mit 5:1 gegen Schweden im ersten Spiel der Gruppe F in Monterrey.
- 16.06.Trainer Sabri Lamouchi wird entlassen und Hervé Renard als sein Nachfolger ernannt.
- 20.06.Tunesien trifft in Monterrey auf Japan, Renards erstes Spiel als Trainer.
- 25.06.Tunesien spielt in Kansas City gegen den Gruppenersten Niederlande.
Schnelle Entlassung
Tunesien verlor am Sonntag in Monterrey mit 5:1 gegen Schweden im ersten Spiel der Gruppe F. Die Leistung war desaströs, und der Tunesische Fußballverband gab am Dienstag bekannt, dass der Vertrag von Trainer Sabri Lamouchi in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst wurde. Der 54-jährige Lamouchi war seit Januar im Amt und gewann nur eines von fünf Spielen – ein Freundschaftsspiel gegen Haiti.
Renard übernimmt
Später am Dienstag ernannte der Verband den 57-jährigen Franzosen Hervé Renard zum neuen Trainer bis zum Ende der Weltmeisterschaft, mit einer Option auf einen langfristigen Vertrag. Renard flog sofort nach Monterrey, um seine Arbeit aufzunehmen.
„Der Tunesische Fußballverband gibt die Ernennung von Hervé Renard zum Nationaltrainer bis zum Ende der Weltmeisterschaft 2026 bekannt.“
Als er telefonisch kontaktiert wurde, war Renards erste Reaktion die Frage: „Aber ist Sabri gegangen?“ Er hatte eine Gelegenheit gewittert.
Renards Erfolgsbilanz
Renard hat eine bewegte Karriere im afrikanischen Fußball hinter sich: Er gewann den Afrika-Cup 2012 mit Sambia und 2015 mit der Elfenbeinküste. Er trainierte Marokko bei der WM 2018 und Saudi-Arabien beim Turnier 2022, wo seine Mannschaft sensationell den späteren Weltmeister Argentinien mit 2:1 besiegte. Im April 2026 wurde er von Saudi-Arabien entlassen, obwohl er die Mannschaft zur WM-Qualifikation geführt hatte. Zudem leitete er die französische Frauen-Nationalmannschaft bei der WM 2023 und den Olympischen Spielen 2024 in Paris. Tunesien wird seine dritte verschiedene Männer-WM-Mannschaft sein.
Historischer Präzedenzfall
Trainerwechsel während eines Turniers sind bei Weltmeisterschaften selten, aber nicht beispiellos. Tunesien selbst entließ 1998 Henryk Kasperczak nach zwei Vorrunden-Niederlagen. Im selben Jahr entließ Saudi-Arabien Carlos Alberto Parreira und Südkorea entließ Cha Bum-kun. 2018 entließ Spanien Julen Lopetegui zwei Tage vor dem ersten Spiel. Der früheste Fall war Schottlands Andy Beattie, der 1954 nach dem ersten Spiel zurücktrat.
Wie es weitergeht
Renard hat nur vier Tage Zeit, um sich auf das Spiel am Samstag gegen Japan in Monterrey vorzubereiten. Anschließend trifft Tunesien am 25. Juni in Kansas City auf den Gruppenfavoriten Niederlande. Die Mannschaft ist bei sechs Anläufen noch nie über die Gruppenphase einer Weltmeisterschaft hinausgekommen, aber das auf 48 Teams erweiterte Turnier bietet den besten Gruppendritten einen Weg in die Runde der letzten 32.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- SAPOUm insólito Mundial: Tunísia despediu o treinador depois do primeiro jogo e já apresentou o sucessor, Hervé Renard
- ReutersTunisia's coach joins an unwanted list of World Cup sackings
- FanpageLa telefonata a sorpresa della Tunisia a Hervé Renard: "Mister, conosce la nazionale?
- RFITunisia football chiefs call in Renard to take charge of World Cup campaign
- Sabri Lamouchi
- Ehemaliger tunesischer Trainer, nach 5:1-Niederlage gegen Schweden entlassen
- Hervé Renard
- Neu ernannter tunesischer Trainer, ehemaliger Trainer Saudi-Arabiens und der französischen Frauen-Nationalmannschaft
- Henryk Kasperczak
- Tunesischer Trainer, der während der WM 1998 nach zwei Vorrunden-Niederlagen entlassen wurde
- Julen Lopetegui
- Spanischer Trainer, der vor der WM 2018 entlassen wurde, nachdem er einer Einigung mit Real Madrid zugestimmt hatte
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