Konflikte · Noworossijsk und Çanakkale
Türkei fordert Moratorium im Schwarzen Meer und schränkt Schiffsverkehr nach Angriffen auf Handelsschiffe ein
Die Türkei rief Russland und die Ukraine auf, ein Moratorium für Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer zu vereinbaren, während Ankara den Schiffsverkehr durch die Dardanellen einschränkte, nachdem Drohnenangriffe Besatzungsmitglieder auf zwei türkischen Schiffen verletzt hatten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von 20minutes, Mediapart, Le Figaro.fr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Außenminister Hakan Fidan rief am 8. August Russland und die Ukraine auf, ein Moratorium für Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer zu vereinbaren, mit dem Hinweis auf die Ausweitung des Konflikts auf die gesamte Schifffahrt.
Zwei Schiffe in türkischem Besitz wurden um den 3. August herum von Drohnenangriffen getroffen, wobei Besatzungsmitglieder, darunter türkische Staatsbürger, verletzt wurden, was das türkische Außenministerium veranlasste, die Angriffe am 4. August zu verurteilen.
Die Generaldirektion für Küstensicherheit der Türkei schränkte den kommerziellen Schiffsverkehr ins Schwarze Meer ein, was Schiffe auf dem Weg nach Noworossijsk und möglicherweise in die Ukraine betraf, ohne eine Erklärung abzugeben.
Die Weizenpreise erreichten im Juli ihren höchsten Stand seit zwei Jahren; die Beschränkungen verschärfen die bestehenden Störungen durch den Krieg im Iran und den reduzierten Verkehr durch die Straße von Hormus.
- 3.08.Drohnenangriffe verletzen Besatzung auf zwei türkischen Schiffen im Schwarzen Meer
- 4.08.Türkisches Außenministerium verurteilt Angriffe und fordert dringende Sicherheitsmaßnahmen für die Schifffahrt
- 8.08.Fidan fordert Moratorium für Angriffe; Türkei schränkt Schiffsverkehr im Schwarzen Meer über die Dardanellen ein
Fidans Appell für ein Moratorium
Der türkische Außenminister Hakan Fidan rief Russland und die Ukraine auf, ein "Moratorium" für Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer zu vereinbaren. In einem Live-Interview mit der offiziellen Nachrichtenagentur Anadolu am Samstag, 8. August, erklärte er, die Türkei "hat die Einrichtung eines Mechanismus gefordert, der die Ausrufung eines Moratoriums ermöglicht." Fidan wies darauf hin, dass sich der Konflikt auf das gesamte Schwarze Meer ausgeweitet habe und dass sich das Zielmuster von Häfen und Militärschiffen auf die gesamte Handelsschifffahrt ohne Unterschied verlagert habe.
„Der Konflikt hat sich auf das gesamte Schwarze Meer ausgeweitet. Zunächst haben sie Häfen und Militärschiffe ins Visier genommen. Jetzt greifen sie alle Handelsschiffe an, ohne Unterschied.“
Fidan betonte, dass auch Schiffe in türkischem Besitz oder unter türkischer Flagge betroffen seien. Die Türkei, die enge Beziehungen sowohl zu Moskau als auch zu Kiew unterhält, hat sich als neutraler Vermittler in dem Konflikt positioniert, sieht sich nun aber direkten Risiken für ihre maritimen Handelsinteressen ausgesetzt.
Drohnenangriffe auf türkische Schiffe
Der Appell für ein Moratorium folgt auf Drohnenangriffe auf zwei Schiffe türkischer Reedereien im Schwarzen Meer Anfang der Woche. Die Türkei verurteilte die Angriffe am Dienstag, 4. August, und stellte fest, dass mehrere Besatzungsmitglieder, darunter türkische Staatsbürger, verletzt wurden. Das türkische Außenministerium gab an diesem Tag eine Erklärung ab, in der es warnte, dass eine Eskalation des Konflikts "negative Folgen auf mehreren Ebenen" haben werde, auch für die Ernährungssicherheit.
„Wir wiederholen unseren Aufruf an alle relevanten Akteure, insbesondere die Konfliktparteien, dringend konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer zu gewährleisten.“
Verkehrsbeschränkungen an den Dardanellen
Die Generaldirektion für Küstensicherheit der Türkei hat begonnen, den kommerziellen Schiffsverkehr ins Schwarze Meer einzuschränken, wie von Bloomberg zitierte Quellen berichten. Mehreren Schiffen, die auf dem Weg nach Noworossijsk waren, einem der wichtigsten Öl- und Getreideexportzentren Russlands, wurde mitgeteilt, dass derzeit keine Transitgenehmigungen durch die Dardanellenstraße erteilt werden oder mehr Zeit für die Analyse der Durchfahrtsanträge benötigt wird. Die türkischen Behörden haben keine Erklärung für die Maßnahme gegeben. Die Generaldirektion für Küstensicherheit verwies Anfragen um Stellungnahme an das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur in Ankara, das auf außerhalb der regulären Arbeitszeiten per E-Mail oder Telefon gesendete Anfragen nicht reagierte.
Eine Quelle sagte, einigen Schiffen sei mitgeteilt worden, dass die Beschränkungen auch für Schiffe auf dem Weg in die Ukraine gelten. Schiffe mit Zielhäfen in Bulgarien oder der Türkei durchquerten die Dardanellen jedoch weiterhin in nördlicher Richtung, Stand 13:00 Uhr Ortszeit, wie von Bloomberg ausgewertete Daten zur Schiffsverkehrsüberwachung ergaben.
Auswirkungen auf den Welthandel
Die Einschränkung droht die Störungen des Welthandels zu verschärfen, während die Ölströme bereits durch den Krieg im Iran und geringere Ladungsmengen durch die Straße von Hormus beeinträchtigt werden. Die Intensivierung der russischen und ukrainischen Angriffe hat zu Bedenken hinsichtlich der Getreidelieferungen aus der Schwarzmeerregion und zu steigenden Weizenpreisen beigetragen, die im Juli ihren höchsten Stand seit zwei Jahren erreichten. Die Maßnahme begrenzt faktisch den Strom von Handelsschiffen ins Schwarze Meer, wo die zunehmende Häufigkeit von Angriffen auf Schiffe, darunter auch solche türkischer Unternehmen, Ankara veranlasst hat, zusätzliche Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit der Schifffahrt zu suchen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- 20minutesLa Turquie en a ras le bol des attaques en mer Noire entre Russie et Ukraine
- MediapartAttaques en mer Noire: Ankara réclame un " moratoire " à la Russie et l'Ukraine
- Le Figaro.frAttaques en mer Noire : la Turquie réclame un "moratoire" à la Russie et l'Ukraine
- La Libre.beGuerre en Ukraine : la Turquie réclame un "moratoire" sur les attaques contre les navires commerciaux en mer Noire
- Hakan Fidan
- Türkischer Außenminister, der ein Moratorium für Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer forderte
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