Konflikte · Noworossijsk und Samsun
Türkei fordert Russland und Ukraine zur Sicherung der Schifffahrt im Schwarzen Meer auf nach Drohnenangriff auf zwei türkische Frachtschiffe mit verletzter Besatzung
Zwei türkische Frachtschiffe, die Nadezhda und die Yasar, wurden am 3. August in der Nähe des russischen Hafens Noworossijsk von Drohnen getroffen, wobei mehrere Besatzungsmitglieder verletzt wurden. Ankara forderte Moskau und Kiew auf, dringende Maßnahmen zum Schutz der zivilen Schifffahrt zu ergreifen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL MUNDO, Deutsche Welle, Notícias ao Minuto und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Am 3. August 2026 wurden die Nadezhda und die Yasar 20 Seemeilen vor Noworossijsk von Drohnen getroffen, wobei mindestens drei Besatzungsmitglieder schwer verletzt wurden.
Alle 22 Besatzungsmitglieder der Nadezhda wurden nach Russland evakuiert; 11 wurden ins Krankenhaus eingeliefert, drei in kritischem Zustand. Der Zustand der Besatzung der Yasar wurde nicht bekannt gegeben.
Das türkische Außenministerium forderte Russland und die Ukraine auf, dringend Maßnahmen zum Schutz der zivilen Schifffahrt zu ergreifen, und warnte vor Risiken für die Ernährungssicherheit.
Der Kapitän der Nadezhda, Yalçin Sahin, behauptete, die Ukraine habe bei dem Angriff sechs bis sieben Drohnen eingesetzt, obwohl es keine offizielle Bestätigung gibt.
Seit Mai 2026 wurden bei früheren Vorfällen mindestens fünf türkische Seeleute verletzt; ein Angriff auf ein Fischerboot im Juni tötete einen; der Getreidefrachter Golden Leo wurde am 19. Juli vor Odessa getroffen, wobei 10 Menschen ums Leben kamen; und ein Drohnenangriff auf die Reyhan Sarı am 22. Juli tötete einen weiteren.
- 19.07.Golden Leo vor Odessa von drei russischen Marschflugkörpern getroffen; 10 Tote, das Schiff sinkt am 26. Juli.
- 22.07.Drohnenangriff auf den türkischen Massengutfrachter Reyhan Sarı tötet ein Besatzungsmitglied und verletzt drei.
- 3.08.Nadezhda und Yasar in der Nähe von Noworossijsk von Drohnen getroffen, mehrere Verletzte
Der Angriff
Am Abend des 3. August wurden zwei türkische Frachtschiffe, die Nadezhda und die Yasar, kurz nach dem Auslaufen aus dem russischen Hafen Noworossijsk von Drohnen getroffen. Die Nadezhda, ein unter der Flagge Kameruns fahrendes Ro-Ro-Schiff, war mit 22 Besatzungsmitgliedern an Bord, darunter 13 türkische Staatsbürger, auf dem Weg nach Samsun, Türkei. Der Angriff ereignete sich etwa 20 Seemeilen (37 Kilometer) vor der russischen Küste. Explosionen beschädigten den Bug und die Mannschaftskabinen und entzündeten ein Feuer, das stundenlang brannte. Die Yasar, die unter der Flagge Panamas fuhr, wurde ebenfalls getroffen, Details zu ihren Schäden und dem Zustand der Besatzung wurden zunächst nicht bekannt gegeben.
Opfer und Rettung
Drei Besatzungsmitglieder der Nadezhda befanden sich in einem ernsten Zustand, einige türkische Medien berichteten von vier Verletzten. Die BBC berichtete unter Berufung auf die türkische Generaldirektion für Seefahrt, dass 11 Besatzungsmitglieder der Nadezhda in russischen Krankenhäusern behandelt würden, während die übrige Besatzung in einem Hotel untergebracht und bei guter Gesundheit sei. Russische Seestreitkräfte evakuierten alle 22 Besatzungsmitglieder nach Noworossijsk, da Rettungseinsätze direkt an Bord aufgrund der Gefahr weiterer Drohnenangriffe als zu riskant eingeschätzt wurden. Bis Dienstag war das Feuer auf der Nadezhda gelöscht, und die Planung der weiteren Maßnahmen lief.
Die Reaktion der Türkei
Das türkische Außenministerium verurteilte den Angriff scharf und forderte sowohl Russland als auch die Ukraine auf, unverzüglich konkrete Maßnahmen zur Gewährleistung der Navigationssicherheit im Schwarzen Meer zu ergreifen.
„Wir sind zutiefst besorgt über die eskalierende Konfrontation zwischen Russland und der Ukraine im Schwarzen Meer, die trotz unserer zahlreichen Warnungen die zivile Schifffahrt beeinträchtigt. Werden keine vorbeugenden Maßnahmen ergriffen, wird die Eskalation im Schwarzen Meer mehrdimensionale negative Folgen haben, unter anderem für die Ernährungssicherheit. Wir wiederholen daher unseren Appell an alle relevanten Akteure, insbesondere an die Kriegsparteien, dringend konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer zu gewährleisten.“
Das Ministerium betonte, dass die Sicherheit türkischer Staatsbürger oberste Priorität habe und dass man die Lage genau beobachte. Es machte keine Angaben zur Urheberschaft des Angriffs. Der Kapitän der Nadezhda, Yalçin Sahin, sagte jedoch der türkischen Tageszeitung Cumhuriyet, dass die Ukraine verantwortlich sei, und behauptete, es seien sechs bis sieben Drohnen eingesetzt worden. Diese Behauptung wurde offiziell nicht bestätigt.
Eskalierendes Muster
Die Angriffe vom 3. August sind die jüngsten in einer Reihe von Angriffen auf türkische Zivilschiffe im Schwarzen Meer. Am 28. Mai und 22. Juni wurden bei Drohnen- und Raketenangriffen mindestens fünf türkische Seeleute verletzt. Ende Juni wurde ein türkisches Fischerboot in der Nähe der Krim angegriffen, wobei eine Person getötet und vier verletzt wurden. Am 19. Juli trafen drei russische Marschflugkörper den unter der Flagge Guinea-Bissaus fahrenden türkischen Getreidefrachter Golden Leo kurz nachdem er Odessa mit einer Ladung Mais verlassen hatte, wobei 10 Menschen getötet wurden: neun Besatzungsmitglieder und ein ukrainischer Hafenlotse, vier der Toten waren indische Staatsangehörige. Acht Menschen wurden gerettet, und das Schiff sank am 26. Juli nach sechs Tagen Überflutung. Am 22. Juli traf eine Drohne den türkischen Massengutfrachter Reyhan Sarı, der Kohle von Taman nach Trabzon transportierte, wobei ein Besatzungsmitglied getötet und drei verletzt wurden; der Kommandeur der ukrainischen Streitkräfte für unbemannte Systeme erklärte, seine Einheiten hätten am 21. und 22. Juli 13 Schiffe im Schwarzen Meer und im Asowschen Meer getroffen. Die Türkei hatte bereits nach dem Vorfall im Mai vor einer „unkontrollierten Eskalation“ gewarnt, und die jüngsten Angriffe haben Ankaras Forderungen nach Zurückhaltung verstärkt.
Der Hinweis auf die Ernährungssicherheit bezieht sich auf die Rolle des Schwarzen Meeres als wichtiger Korridor für Getreide und andere Rohstoffe. Sowohl Moskau als auch Kiew beschuldigen sich gegenseitig, die Exporte während der Erntezeit zu gefährden.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- EL MUNDOUn ataque con drones a un buque en el mar Negro ruso causa 3 heridos graves
- Deutsche WelleTürk gemilerine Karadeniz'de saldırı
- Notícias ao MinutoTurquia condena ataques contra dois navios civis turcos no mar Negro
- Nasz DziennikAnkara wezwała Rosję i Ukrainę do zapewnienia bezpiecznej żeglugi na Morzu Czarnym
- Orte
- Dnipro
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