
Tsipras startet 'Adonismos'-Angriff bei Peristeri-Kundgebung und sagt, Beleidigungen von Georgiadis steigern seine Umfragewerte
Der ehemalige Ministerpräsident Alexis Tsipras veranstaltete die zweite offene Dialogveranstaltung 'Jetzt reden wir' in Peristeri, griff die Regierung an und prägte den Begriff 'Adonismos', um einen politischen Stil zu beschreiben, den er Kyriakos Mitsotakis zuschreibt.
Das Ereignis in Peristeri
Alexis Tsipras, Vorsitzender der Hellenischen Linken Koalition (ELAS), setzte am Mittwochabend in Peristeri, einem westlichen Vorort von Athen, seine Reihe von offenen Dialogveranstaltungen mit dem Titel 'Jetzt reden wir' fort. Die Veranstaltung fand auf dem Rathausplatz statt, im Anschluss an die Auftaktveranstaltung in Nikaia. Tsipras wandte sich an eine warmherzige Menge, trat direkt mit den Bürgern in Kontakt und lud sie ein, ihre Anliegen zu teilen.
Der Seitenhieb gegen Georgiadis
Während seiner Rede reagierte Tsipras auf die jüngste Kritik von Adonis Georgiadis, der ihn angeblich den 'schmutzigsten' Ministerpräsidenten genannt hatte. Tsipras wies die Beleidigung zurück und behauptete, sie habe eine unbeabsichtigte Wirkung.
Jedes Mal, wenn Adonis Georgiadis uns beleidigt, steigen wir in den Umfragen um einen Punkt. Ich sollte ihm Blumen schicken.
Prägung von 'Adonismos'
Tsipras weitete seine Kritik dann aus und argumentierte, das eigentliche Problem sei nicht Georgiadis persönlich, sondern eine breitere politische Philosophie, die er als 'adonismos' bezeichnete. Er beschuldigte Kyriakos Mitsotakis, diesen Ansatz zu orchestrieren.
Das Problem des Landes und der politischen Toxizität, in der wir leben, ist nicht Adonis, sondern der Adonismos. Was ist Adonismos? Es ist eine politische Philosophie, die nicht von Adonis, sondern von Kyriakos Mitsotakis gewählt, begünstigt und orchestriert wurde.
Politische Botschaft
Tsipras betonte, der Slogan seiner Partei laute 'Mit der Gesellschaft, für die Gesellschaft, aus der Gesellschaft' und bestand darauf, dass das politische System nicht ohne zwei Pole funktionieren könne. Er sagte dem Publikum: 'Wir sind nicht gekommen, um Ihnen zu sagen, was Sie tun sollen, sondern um Sie zu fragen, was Sie tun sollen', und bekräftigte damit das partizipative Ethos der Initiative 'Jetzt reden wir'. Die Veranstaltung ist Teil eines Versuchs, einen direkten Dialog mit den Bürgern aufzubauen und aus diesen Gesprächen politische Schlussfolgerungen zu ziehen.


