
Trump feiert Amerikas ‚goldenes Zeitalter‘ bei sturmverzögerter Feier zum 250. Unabhängigkeitstag
Die Rede von Präsident Donald Trump zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung wurde durch Gewitter um über eine Stunde verzögert, doch er hielt eine patriotische Ansprache, in der er ein ‚goldenes Zeitalter‘ ausrief und die ‚kommunistische Bedrohung‘ anprangerte.
Eine sturmverzögerte Feier
Der 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung wurde von schweren Gewittern überschattet, die am 4. Juli über den Osten der USA hinwegzogen. In Washington wurde die National Mall am Nachmittag geräumt, was eine Verspätung von über einer Stunde erzwang. Präsident Donald Trump betrat schließlich nach 23 Uhr Ortszeit die Bühne und wandte sich an eine Menge, die das Wetter abgewartet hatte.
Trumps patriotische Rede
In einer rund 40-minütigen Rede schlug Trump einen entschlossen patriotischen Ton an und pries die USA als ‚die außergewöhnlichste, die einzigartigste, die unglaublichste Nation, die es je auf der Erde gab.‘ Er erklärte, dass ‚der amerikanische Traum zurück sei‘ und das Land in den ‚Anbruch von Amerikas goldenem Zeitalter‘ eintrete. Anders als bei einigen seiner früheren Kundgebungen hielt sich der Präsident laut CNN weitgehend an seinen vorbereiteten Redetext und machte die Veranstaltung nicht zu einem Wahlkampfauftritt, wie er es zuvor angekündigt hatte.
Dies ist nur der Anbruch von Amerikas goldenem Zeitalter.
Antikommunistische Rhetorik
Trump nutzte den Anlass für einen scharfen Angriff auf das, was er ein ‚Wiederaufleben der kommunistischen Bedrohung‘ auf amerikanischem Boden nannte. Bereits am Vorabend am Mount Rushmore hatte er versprochen, sie ‚ins Exil zu schicken.‘ Am 4. Juli sagte er der Menge, dass ‚unsere Soldaten den Kommunismus nicht auf Schlachtfeldern auf der ganzen Welt bekämpft haben, damit diese schreckliche Bedrohung hier in Amerika wieder auftaucht.‘ Die Bemerkungen gehörten zu den wenigen parteiischen Tönen in einer ansonsten zeremoniellen Rede.
Wir werden sie ins Exil schicken.
Ein chaotischer, aber ‚denkwürdiger‘ Abend
Trotz der Unwetterunterbrechungen bezeichnete Trump den Abend als ‚denkwürdig‘ und sah ein Zeichen im Sturm. Die Feierlichkeiten endeten mit einem riesigen Feuerwerk über der Hauptstadt. Die Veranstaltungen zum 250. Jahrestag, die sich über zwei Tage erstreckten, verbanden historisches Gedenken mit der Vision des Präsidenten von amerikanischer Größe.
- Trump spricht am Mount Rushmore, verurteilt ‚Radikale‘ und schwört, Kommunisten zu vertreiben.
- Gewitter treffen Washington; National Mall geräumt.
- Trump beginnt die verspätete Rede auf der National Mall.
- Rede endet; Feuerwerk.


