KI-generiert·Mehr erfahren
© der Standard
Regierung·vor 2 Std.

Trump feiert 80. Geburtstag mit UFC-Käfigkämpfen im Weißen Haus und verkündet Iran-Friedensabkommen

Am Sonntag beging Präsident Donald Trump seinen 80. Geburtstag mit einem UFC-Mixed-Martial-Arts-Event auf dem South Lawn des Weißen Hauses, zu dem 4.000 geladene Gäste erschienen, während er gleichzeitig ein erstes Friedensabkommen mit dem Iran bestätigte.

Ein präsidiales Geburtstagsspektakel

Am 14. Juni 2026 feierte Donald Trump seinen 80. Geburtstag mit der Ausrichtung von „UFC Freedom 250“, einer Serie von 14 professionellen Käfigkämpfen auf dem Rasen des Weißen Hauses. Die Veranstaltung, die über ein Jahr lang geplant war, knüpfte an den 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit an. Vor dem ersten Schlag nutzte Trump seine Plattform Truth Social, um ein Friedensabkommen mit dem Iran zu bestätigen, und erklärte seinen Anhängern:

Dieses großartige Abkommen wird der gesamten Region Frieden und Sicherheit bringen.

„The Claw“ und die Machtdemonstration

Eine eigens errichtete Arena namens „The Claw“, fast 30 Meter hoch und mit einem Zeltdach in den Farben der US-Flagge, dominierte den Amtssitz des Präsidenten. Als Trump vom Balkon aus salutierte, erklang die Nationalhymne und zwölf Kampfjets flogen über das Gelände. Später betraten Trump und UFC-Präsident Dana White mit erhobenen Fäusten die Arena, während die Menge „USA, USA“ skandierte.

Wichtige Momente von Trumps 80. Geburtstagsfeier
  1. Trump kündigt Iran-Friedensabkommen auf Truth Social an.
  2. Trump salutiert vom Balkon; Nationalhymne und Überflug von 12 Kampfjets.
  3. Trump und Dana White betreten die Arena mit erhobenen Fäusten.
  4. 14 MMA-Kämpfer treten an; Marine Band spielt 'Thunderstruck'.
  5. Bo Nickal klettert nach K.o.-Sieg aus dem Käfig, um Trump die Hand zu schütteln.
  6. Josh Hokit beleidigt Michelle Obama während seiner Rede.
  7. Hauptkampf: Ilia Topuria gegen Justin Gaethje; Gaethje gewinnt.
  8. Trump lobt die Kämpfer als 'die härtesten Menschen, denen man je begegnen wird'.

Im Käfig

Die 14 halbnackten Kämpfer traten in einem achteckigen Metallkäfig gegeneinander an, während Trump neben First Lady Melania am Ring saß. Die Band des Marine Corps spielte „Thunderstruck“ von AC/DC. Unter den Siegern kletterte der Boxer Bo Nickal aus dem Käfig, um Trump die Hand zu schütteln, und sagte später vor der Menge, es erfordere

eine ganz besondere Person mit einer Menge Mumm

, um eine solche Veranstaltung auszurichten. Der Schwergewichtler Josh Hokit nutzte seine Siegesrede, um die ehemalige First Lady Michelle Obama zu beleidigen, indem er sie als Mann bezeichnete, was Jubel auslöste. Trump selbst nannte die Kämpfer

die härtesten Menschen, denen man je begegnen wird

.

Gästeliste und Ticketvergabe

Etwa 4.000 geladene Gäste füllten den South Lawn, darunter Kabinettsmitglieder, Familienangehörige und Prominente wie Meta-CEO Mark Zuckerberg. Ein Drittel der kostenlosen Tickets ging an Militärangehörige, die die von Verteidigungsminister Pete Hegseth auferlegten Fitnessregeln erfüllten; der Rest wurde an Mitarbeiter des Weißen Hauses und Prominente vergeben, während die UFC weitere 200 verteilte. Weitere 125.000 Menschen verfolgten das Geschehen auf Großleinwänden, die außerhalb der Sicherheitszone aufgestellt waren.

Zuschauer bei UFC Freedom 250
Geladene Gäste auf dem South Lawn
4000
Zuschauer auf den Bildschirmen der National Mall
125000

Ein Abkommen neben dem Drama

Kurz vor Beginn der Veranstaltung postete Trump, dass ein lange versprochenes Abkommen mit dem Iran erzielt worden sei, das darauf abziele, den Krieg und den daraus resultierenden Ölpreisschock zu beenden. Das von Pakistan vermittelte Abkommen sollte voraussichtlich am darauffolgenden Freitag in der Schweiz unterzeichnet werden. Kritiker wiesen schnell darauf hin, dass das Weiße Haus sowohl für einen diplomatischen Coup als auch für ein kommerzialisiertes Spektakel genutzt wurde – eine Mischung, die Trumps Gegner durch eine gescheiterte Klage und ein Protestkonzert in New York mit Jane Fonda und Bette Midler anprangerten.

Washington, D.C.

8 Quellen

Pollar Weekly abonnieren

Die Woche in Nachrichten, jeden Freitag. Kostenlos.

Kostenlos. Kein Tracking, keine Werbung. Jederzeit abbestellbar.

Mehr aus Politik & Wirtschaft