
Donald Trump wird den 25. Jahrestag des 11. September im Pentagon begehen, nicht am Ground Zero
Präsident Donald Trump wird den 25. Jahrestag der Anschläge vom 11. September im Pentagon begehen und schickt Vizepräsident JD Vance zum Ground Zero, wo Reden von Politikern weiterhin verboten sind.
Verlegung ins Pentagon
Donald Trump bestätigte am 28. August 2026, dass er den 25. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 ausschließlich im Pentagon begehen wird, anstatt an der Zeremonie am Ground Zero in New York City teilzunehmen. Ursprünglich sahen die Pläne des Weißen Hauses den Präsidenten in Lower Manhattan vor, wo der Secret Service Mitte August Vor-Ort-Erkundungen durchführte. Vizepräsident JD Vance wird stattdessen die Regierung an der World Trade Center-Gedenkstätte vertreten, während weitere Bundesbeamte an allen drei Anschlagsorten eingeplant sind, darunter die Absturzstelle in Shanksville, Pennsylvania. Die Änderung erfolgte, nachdem die Gedenkveranstalter mitteilten, dass politische Persönlichkeiten weiterhin keine Reden während der Zeremonie halten dürfen. Trump bestritt Berichte über die Beweggründe für seine Terminänderung, obwohl mehrere Quellen darauf hinweisen, dass er beabsichtigte, bei der Zeremonie zu sprechen.
Die Ground-Zero-Redenpolitik
Das National September 11 Memorial and Museum verhängte 2012 ein Verbot politischer Reden, um eine überparteiliche Atmosphäre zu wahren, nachdem es zu heftigen Auseinandersetzungen über den Bau der Gedenkstätte gekommen war. Im ersten Jahrzehnt nach den Anschlägen von 2001, bei denen fast 3.000 Menschen ums Leben kamen, lasen gewählte Amtsträger regelmäßig historische Dokumente wie die Gettysburg Address vor oder trugen Gedichte vor. Seit der Politikänderung stehen Amtsträger aller Parteien schweigend da, während Angehörige der Opfer stundenlang die Namen der Verstorbenen von der Bühne verlesen. Trump hielt sich 2024 an dieses Protokoll, als er gemeinsam mit Vance, dem damaligen Präsidenten Joe Biden, der damaligen Vizepräsidentin Kamala Harris und dem früheren Bürgermeister Michael Bloomberg an der New Yorker Zeremonie teilnahm.
- Amtsträger verlesen Reden und historische Texte am Ground Zero
- Gedenkstiftung verbietet politische Reden an der World Trade Center-Gedenkstätte
- Trump und Biden nehmen gemeinsam an der Ground-Zero-Zeremonie teil, ohne öffentliche Reden
- Weißes Haus verlegt Trumps Auftritt von New York ins Pentagon
- Gedenkfeiern zum 25. Jahrestag an allen drei Anschlagsorten geplant
Offizielle Reaktionen und Teilnehmerliste
Die stellvertretende Pressesprecherin des Weißen Hauses, Anna Kelly, verteidigte die Gedenkhaltung der Regierung, wies auf die Verbundenheit des Präsidenten mit seiner Heimatstadt hin und bekräftigte sein Engagement, die Opfer und Ersthelfer zu ehren.
Zum 25. Jahrestag dieses tragischen Tages wird der Präsident derer gedenken, die durch die Hand böser Terroristen getötet wurden, ihre Angehörigen ehren und den mutigen Ersthelfern Tribut zollen, die ihr Leben riskierten, um ihre Mitbürger zu retten.
Die Zeremonie am Ground Zero soll mehrere ehemalige Führungspersönlichkeiten umfassen, darunter die früheren Präsidenten Bill Clinton, George W. Bush und Barack Obama sowie die früheren First Ladies Hillary Clinton und Laura Bush und den früheren New Yorker Bürgermeister Rudolph Giuliani. Das Verteidigungsministerium lehnte eine Stellungnahme zum geplanten Auftritt des Präsidenten in seinem Hauptquartier ab.
Logistik und frühere Gedenkfeiern
Auch Reiselogistik spielte bei der Entscheidung eine Rolle, da Trump am Tag nach dem Jahrestag nach Irland reisen soll, um an der Irish Open-Golfmeisterschaft in seinem Doonbeg-Resort teilzunehmen. Der Betrieb der Air Force One von der Joint Base Andrews in Maryland verursacht weniger logistische Unterbrechungen als Abflüge vom John F. Kennedy International Airport oder Newark Liberty International Airport. Trump beging den vorherigen Jahrestag im Pentagon gemeinsam mit First Lady Melania Trump, hielt eine Rede vor den Familien und besuchte anschließend ein Baseballspiel in New York.
In Amerika erleiden wir Schläge, aber wir knicken nie ein. Wir bluten, aber wir beugen uns nicht, und wir trotzen der Angst, ertragen die Flammen und gehen aus dem Schmelztiegel jeder Not stärker, stolzer und größer hervor als je zuvor.


