
Präsident Donald Trump gab am Dienstag bekannt, dass US-amerikanische Fluggesellschaften wieder Direktflüge in den Libanon aufnehmen dürfen, womit eine über vier Jahrzehnte bestehende Aussetzung beendet wird. Das Verbot wurde ursprünglich von der Reagan-Administration 1985 nach der Entführung des TWA-Flugs 847 verhängt. Trump gab die Ankündigung in einem Social-Media-Beitrag nach einem Treffen im Weißen Haus mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun bekannt.
„Ich weise meine Administration hiermit an, allen US-amerikanischen Fluggesellschaften zu erlauben, direkt in den Libanon zu fliegen, damit Amerikaner dieses schöne Land leicht besuchen können.“
Der Schritt markiert einen symbolischen Wandel in den US-libanesischen Beziehungen, die durch jahrelange regionale Konflikte und die Vorherrschaft der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz belastet sind.
Aouns Besuch in Washington, der erste eines libanesischen Präsidenten seit 2009, zielte darauf ab, langfristige Ruhe nach Monaten des Krieges zwischen Israel und der Hisbollah zu sichern. Während des Treffens versprach Trump, dem Libanon "sehr zu helfen" und bezeichnete das Land als "sehr schlecht behandelt".
„Es ist ein sehr schlecht behandeltes Land und Ort, und wir werden es angemessen behandeln und mit dem Respekt behandeln, den es verdient.“
Aoun lobte Trumps Ansatz, sagte zu ihm "Ihre Vision ist Frieden" und nannte es Trumps "Vermächtnis". Die USA haben sich für Frieden im Libanon eingesetzt, wurden jedoch durch eine neue Eskalationsrunde im Iran abgelenkt, die weite Teile des Nahen Ostens destabilisiert hat. Trump zeigte kürzlich wenig Interesse an Gesprächen mit dem iranischen Führer zur Beendigung dieses Krieges.
Der Libanon hofft, dass die Gespräche in Washington zum Abzug der israelischen Truppen aus großen Teilen des Südlibanon führen und die Fähigkeit der libanesischen Armee stärken, die Kontrolle in Gebieten zu übernehmen, die zuvor von der Hisbollah gehalten wurden. Trump sagte, die israelischen Streitkräfte seien "im Prozess der Verlegung", ohne weitere Details zu nennen.
Ein am 26. Juni angekündigtes "Rahmenabkommen" skizziert einen Plan für den Abzug der israelischen Streitkräfte und die Entwaffnung der Hisbollah. Die Umsetzung sollte in kleinen Pilotzonen beginnen. Das US-Außenministerium bestätigte am Montag, dass die Operationen in drei Dörfern begonnen haben: Froun, Srifa und Zawtar al-Gharbieh. Während die libanesische Armee bereits in Froun und Srifa präsent war, hatten israelische Streitkräfte zuvor einen Teil von Zawtar al-Gharbieh besetzt. Die libanesische Armee meldete am Dienstag die Entsendung von Truppen dorthin.
„Wir werden unsere Truppenstellung in einem der Pilotgebiete anpassen, um den libanesischen Streitkräften die Durchführung ihres Auftrags zu ermöglichen.“
Trumps Ankündigung zu Flügen und seine breiteren Hilfszusagen kamen ohne konkrete Einzelheiten zu Hilfsleistungen oder einen Zeitplan für den israelischen Abzug. Die Wiederaufnahme direkter Flugverbindungen ist ein greifbarer Schritt, aber der größere Sicherheitsrahmen bleibt fragil. Der Libanon strebt nicht nur einen vollständigen israelischen Abzug an, sondern auch internationale Unterstützung zur Stärkung seiner Armee und zur Eindämmung des Einflusses der Hisbollah. Die USA bleiben unterdessen mit dem eskalierenden Konflikt im Iran beschäftigt, was das Tempo der Umsetzung ungewiss lässt.
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Präsident Trump kündigte am Dienstag an, dass US-Fluggesellschaften wieder Direktflüge in den Libanon aufnehmen dürfen und damit ein von Ronald Reagan 1985 nach der Entführung des TWA-Flugs 847 verhängtes Verbot aufheben. Der Schritt erfolgte nach einem Treffen im Weißen Haus mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun, der US-Unterstützung für dauerhafte Ruhe nach Monaten des Israel-Hisbollah-Krieges suchte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Bloomberg Business, The Guardian und The Independent. Veröffentlicht .