Diplomatie · Doonbeg, Kiew und Moskau

Trump fordert Ukraine auf, Angriffe auf russische Dieselraffinerien einzustellen, da die Treibstoffpreise steigen

Von Irland aus forderte US-Präsident Donald Trump den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj auf, Angriffe auf Treibstoffverarbeitungsanlagen zu unterlassen, nachdem die US-Dieselpreise 6 Dollar pro Gallone überschritten hatten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Libertatea, Ziare.com, G4Media.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Shealeah Craighead, Public domain (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. Ende Juli 2026Russland verlängert ein Exportmoratorium für Dieselkraftstoff
  2. Vorheriges WochenendeUS-Gesandte Jared Kushner und Steve Witkoff besuchen Moskau und Kiew
  3. FreitagAngriff auf Treibstofflastwagen nahe Saporischschja tötet zwei Soldaten, während US-Diesel 6 Dollar übersteigt
  4. 13.09.Donald Trump bittet Wolodymyr Selenskyj, Angriffe auf russische Dieselraffinerien einzustellen

Trump fordert Stopp der Angriffe auf Dieselraffinerien

Am zweiten Tag seines Irlandbesuchs auf seinem Golfplatz in Doonbeg am Sonntag, den 13. September, forderte US-Präsident Donald Trump den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj auf, Drohnen- und Raketenangriffe auf russische Dieselraffinerien einzustellen. Trump argumentierte, dass ukrainische Angriffe auf russische Treibstoffverarbeitungsinfrastruktur internationale Versorgungsengpässe verursachen und die globalen Treibstoffkosten in die Höhe treiben. Der US-Präsident erklärte, er habe das Thema direkt in Gesprächen mit Selenskyj angesprochen und die ukrainischen Streitkräfte aufgefordert, ihre Angriffe auf alternative militärische Ziele zu lenken.

„Herr Selenskyj hat nur eine Sache zu tun. Er muss aufhören, Diesel in Russland anzugreifen. Greifen Sie Ziele an, aber nicht Diesel, weil dies zu einer Dieselknappheit führt.“

Donald Trump, Präsident

Spannungen auf dem Treibstoffmarkt und innenpolitischer Druck

Der Appell erfolgt, nachdem der landesweite durchschnittliche Dieselpreis in den USA laut dem Preistrackingdienst GasBuddy erstmals 6 Dollar pro Gallone überschritten hat. Der Preisanstieg erfolgt vor den für Anfang November angesetzten US-Kongresswahlen. Als Reaktion auf wiederholte ukrainische Angriffe verlängerte Moskau ein ursprünglich Ende Juli verhängtes Exportmoratorium für Diesel. Die US-Energieinformationsbehörde warnte, dass die Bestände an raffinierten Produkten weiterhin niedrig seien, und prognostizierte, dass die Treibstoffpreise in den kommenden Monaten hoch bleiben würden. Die globalen Energiemärkte sind zudem durch den US-Konflikt mit dem Iran beeinträchtigt, der mehr als 20 % der Raffineriekapazität im Nahen Osten betrifft und den Transit durch die Straße von Hormus praktisch zum Erliegen gebracht hat – eine Route, die zuvor etwa ein Fünftel des weltweit gehandelten Öls beförderte.

Diplomatische Kontakte und Angriffe an der Front

Trumps Äußerungen folgen auf erneute diplomatische Initiativen Washingtons zur Beendigung des vierjährigen Krieges in der Ukraine. Am vorherigen Wochenende besuchten die US-Sondergesandten Jared Kushner und Steve Witkoff Moskau und reisten erstmals nach Kiew, wobei beide Kriegsparteien eine kurze vorübergehende Waffenruhe einhielten. Nach der Abreise der Gesandten intensivierten sich die russischen Angriffe. Die ukrainischen Staatsbahnen meldeten systematische Angriffe auf die Schieneninfrastruktur, darunter einen Drohnenangriff auf einen nach Warschau fahrenden Zug. Unterdessen meldete der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte am Sonntag neue Angriffe auf Ölraffinerien in der russischen Region Krasnodar und der Republik Tatarstan und bekräftigte, dass Energieverarbeitungsanlagen legitime militärische Ziele seien, die Moskaus Kriegsanstrengungen finanzierten.

Bedenken zur nuklearen Sicherheit in Saporischschja

Die Streitigkeiten über die Energieinfrastruktur erstreckten sich auch auf das von Russland kontrollierte Kernkraftwerk Saporischschja in der Südukraine. Alexei Lichatschow, der Generaldirektor des russischen Staatskonzerns Rosatom, erklärte, ukrainische Streitkräfte hätten am Freitag eine Reihe von Angriffen auf Lastwagen verübt, die Diesel zur Anlage lieferten. Laut Lichatschow wurden bei dem Vorfall zwei russische Soldaten getötet und mehrere Personen in der Nähe der Anlagenperimeter verletzt.

„Die Angriffe trafen in unmittelbarer Nähe des Anlagenperimeters. Zwei Soldaten wurden getötet, und eine große Anzahl russischer Soldaten wurde verletzt, einige schwer.“

Aleksei Likhachev

Das Kernkraftwerk Saporischschja, Europas größtes mit sechs Reaktoren, produziert derzeit keinen Strom und ist auf Dieselgeneratoren angewiesen, um den Reaktorbrennstoff zu kühlen, wenn die externen Stromübertragungsleitungen unterbrochen sind. Die Internationale Atomenergiebehörde unterhält ständige Überwachungsteams an diesem Standort und an drei weiteren ukrainischen Kernkraftwerken, um die Sicherheitsbedingungen zu überwachen.

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Quellen und Kontext

Doonbeg, Kiew, Moskau, Enerhodar · Irland, Ukraine, Russland

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