
Trump beansprucht Kontrolle über die Straße von Hormus und droht Oman, während der 60-tägige Waffenstillstand mit Iran ausläuft
US-Präsident Donald Trump schlug vor, die Straße von Hormus als US-Territorium zu annektieren, drohte Oman mit Luftangriffen und forderte die Kapitulation Irans nach dem Ende eines zweimonatigen Waffenstillstands.
Territorialansprüche und Ölströme
Donald Trump erklärte am 17. August 2026, dass die Erklärung der Straße von Hormus zum Hoheitsgebiet der Vereinigten Staaten eine wirksame Maßnahme wäre, und verwies auf die anhaltende US-Seeblockade. Vor Reportern im Oval Office behauptete Trump, dass die US-Seestreitkräfte nach seiner ersten Ankündigung am 14. August 2026 die vollständige Kontrolle über die strategische Wasserstraße behielten. US-Energieminister Chris Wright berichtete, dass täglich durchschnittlich 9 Millionen Barrel Rohöl die Straße von Hormus verlassen. Trump stellte fest, dass die kommerziellen Öllieferungen weiterhin durch die Passage fließen, während die globalen Rohölpreise unter der derzeitigen Durchsetzung weiter sinken. Er fügte hinzu, dass Washington entschlossenere Maßnahmen ergreifen könnte, wenn sich die Sicherheitsdynamik ändere. Er ging auch auf die Einsatzbereitschaft der in der Region stationierten USS Abraham Lincoln Trägergruppe ein und wies Fernsehberichte über schlechte Bedingungen an Bord zurück, während er ausreichende Lebensmittelvorräte bestätigte.
Nun, ich denke einfach, es ist eine großartige Idee. Wir kontrollieren es durch die Blockade. Mir gefällt die Idee, es als Territorium zu erklären. Das können wir tun. Wir haben die totale Kontrolle über die Meerenge.
Auslaufen des 60-tägigen Waffenstillstands
Die Aussagen erfolgten, als der Mitte Juni in Islamabad zwischen Washington und Teheran etablierte 60-tägige Waffenstillstandsrahmen am Montag auslief. In einem Interview mit Fox News forderte Trump die iranischen Behörden auf, die weiße Flagge zu hissen und zu kapitulieren, und behauptete, das Land leide unter einer 300-prozentigen Inflation sowie einer schweren militärischen Degradierung. Ein hochrangiger iranischer Beamter sagte Reuters, dass Teheran seine operative Haltung von defensiv auf vollständig offensiv umstellen werde, wenn die Juni-Vereinbarung nicht innerhalb von Wochen umgesetzt werde. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baqaei, wies die 60-Tage-Frist als irrelevant zurück und erklärte, Washington habe die Waffenstillstandsbedingungen zu Beginn des Zeitraums gebrochen. Trump erklärte, er arbeite ohne starren Zeitplan, habe es nicht eilig und konzentriere sich weiterhin darauf, zu verhindern, dass Iran Atomwaffen erwerbe.
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- 60-tägiger Waffenstillstand läuft aus, während Trump Oman droht und die Kontrolle über die Meerenge beansprucht
Militärische Drohungen gegen Oman
Trump richtete auch direkte militärische Drohungen gegen Oman, einen traditionellen US-Sicherheitspartner im Golf. Die Warnung folgte auf bilaterale Verhandlungen zwischen Oman und Iran über Navigationsprotokolle durch die Straße von Hormus, wobei das iranische Außenministerium am Montagmorgen bestätigte, dass beide Hauptstädte eine gemeinsame Erklärung zu diesem Thema vorbereiten. Trump warnte auf Fox News, dass die Vereinigten Staaten Oman schwer bombardieren würden, wenn das Sultanat die US-Marineoperationen oder die iranische Blockade störe. Er behauptete, dass die Streitkräfte der Vereinigten Staaten über reichliche Vorräte an Mittelstreckenwaffen verfügten und nur einen Bruchteil ihres gesamten Arsenals eingesetzt hätten. In Bezug auf maritime Risiken erklärte Trump, dass Iran versuchen könnte, Seeminen zu legen, die auf Handelsschiffe im Wert von Milliarden Dollar abzielen, was ein anhaltendes US-Marineeingreifen rechtfertige.
Hinterkanalkontakte und regionale Gespräche
Neben der öffentlichen Konfrontation bestätigte Trump, dass die Vereinigten Staaten aktive Kommunikationskanäle mit den iranischen Revolutionsgarden unterhalten. Der direkte Hinterkanal umgeht die offiziellen Ministerialstrukturen in Teheran, um trotz vergangener Konfrontationen direkt den militärischen Flügel anzusprechen. Die diplomatische Aktivität der Vereinigten Staaten erstreckte sich auch auf regionale Verhandlungen in Ägypten, wo der Präsidentengesandte Jared Kushner am 16. August 2026 den Hamas-Funktionär Khalil al-Hayya traf. Trump bestätigte einen eigenen Kommunikationskanal mit der Hamas und erklärte, dass die Organisation letztendlich ihre Waffen abgeben werde. Auf die bevorstehenden Parlamentswahlen in Israel angesprochen, erklärte Trump, dass er zwar die Einmischung in ausländische Wahlen vermeiden wolle, aber möglicherweise vor Beginn der Abstimmung eine formelle Unterstützung für einen bevorzugten Kandidaten aussprechen werde.


