Motorsport · Le Mans
Toyota kehrt auf den Le-Mans-Thron zurück: Auto Nr. 7 schlägt BMW um 10 Sekunden und beendet Ferraris Dreijahresherrschaft
Kamui Kobayashi, Mike Conway und Nyck de Vries steuerten den Toyota GR010 Hybrid mit der Nummer 7 am Sonntag zu einem kontrollierten Sieg bei der 94. Auflage der 24 Stunden von Le Mans und überquerten die Ziellinie nur zehn Sekunden vor dem Herausforderer von BMW mit der Nummer 20.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ouest France, lastampa.it und RTBF. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Toyota GR010 Hybrid mit der Nummer 7 von Kobayashi, Conway und De Vries gewann mit zehn Sekunden Vorsprung und beendete Ferraris Dreijahressiegesserie.
Frijns, Rast und Van der Linde führten über weite Strecken und wurden Zweite – das beste Gesamtergebnis für BMW seit 1999.
Den Titelverteidigern fehlte von Anfang an das Tempo; der Wagen mit der Nummer 50 schied mit einem technischen Defekt aus, der mit der Nummer 51 wurde Fünfter.
Ein früher Boxenstopp und ein Vier-Stint auf weichen Reifen in der Nacht waren entscheidend für Toyotas Aufholjagd von den Plätzen 14 und 15 im Startfeld.
Eine Meisterklasse in Geduld
Toyota holte sich nach drei Jahren Ferrari-Dominanz die Le-Mans-Krone zurück und verwandelte einen ruhigen Aufbau in den sechsten Gesamtsieg. Der japanische Hersteller zeigte eine nahezu fehlerfreie Fahrt, aber der Sieg war alles andere als sorgenfrei. Ein Reifenschaden, ein Sensorproblem an der Getriebewelle und zeitweiliger Leistungsverlust trafen das Auto mit der Nummer 7, doch die Crew wich nie von ihrem disziplinierten Rahmen ab.
„Wir haben eine sehr schwierige Woche erlebt, und auch während des Rennens lief nicht alles reibungslos, aber wir haben es geschafft, den ganzen Weg zu gehen.“
Yannick Dalmas, ein vierfacher Sieger dieser Veranstaltung, hatte den Ausgang bereits am Freitag vorhergesagt.
„Der Sieger wird der Geduldigste sein: keine Fehler, die Abläufe respektieren. Vor der 14. Stunde, 6 Uhr morgens, gibt es keinen Grund, sich profilieren zu wollen. Der Sieger wird derjenige sein, und ich glaube, Toyota weiß das sehr gut umzusetzen.“
BMWs bittersüßer Durchbruch
BMW kam dem ersten Le-Mans-Gesamtsieg seit 1999 so nah wie nie zuvor. Der M Hybrid V8 mit der Nummer 20 von Robin Frijns, René Rast und Sheldon van der Linde führte über lange Strecken, legte ein atemberaubendes Tempo vor und trieb Toyota tief ins Rennen. Eine kleine Berührung in den Esses de la forêt in der Dämmerung eliminierte das Schwesterauto mit der Nummer 15 aus dem Rennen, aber das verbliebene Fahrzeug zwang das japanische Team, sich richtig anzustrengen. Am Ende betrug der Vorsprung schlanke zehn Sekunden.
Auch Cadillac hatte seine Momente, wobei Sébastien Bourdais an der Spitze fuhr, bevor ihn ein Ausfall der Servolenkung in der Nacht zur Aufgabe zwang. Der verbliebene Cadillac mit der Nummer 12 der amerikanischen Marke wurde Vierter, vor dem besten Ferrari.
Ferraris Krone rutscht
Ferrari war angetreten, um den vierten Le-Mans-Sieg in Folge zu erzielen, fand aber nie das Tempo, das in den Vorjahren drei verschiedene 499P auf das oberste Treppchen gebracht hatte.
„Das war schon am Testtag klar. Schon vorher wussten wir, dass es nicht ausbalanciert war“
Überleben, umsetzen, einsammeln
Toyotas Vorteil beruhte auf der gemeinsamen Stärke. Das Auto mit der Nummer 8 von Sébastien Buemi, Brendon Hartley und Ryo Hirakawa lief über weite Strecken des Rennens stark, sodass das Team Informationen zu Reifenabrieb und Spritstrategie abgleichen konnte. Ein entscheidender Vier-Stint auf der weichen Mischung in der Nacht, den Michelin als großen Schritt bestätigte, brachte die Nummer 7 wieder ins Rennen.
„Lange Zeit sah es sehr gut für die Nummer 8 aus, und die Konkurrenz war sehr stark. Cadillac, BMW … jeder hatte seinen Moment.“
Die frühe Entscheidung, gleich nach dem Start zu boxen, um dem Verkehr zu entkommen und freie Bahn zu gewinnen, zahlte sich ebenfalls reichlich aus.
„Dieses Mal kann niemand sagen, wir hätten ohne Konkurrenz gewonnen. Wir haben die Arbeit bis zum Ende erledigt. Ich freue mich für das gesamte Team, das alles gegeben hat, um hier zu sein.“
Herzschmerz und Wiederbelebung
Dreizehn Autos schieden aus, etwa ein Fünftel des Feldes. Zu den Enttäuschten gehörten der Lokalmatador Bourdais im Cadillac, die junge Französin Doriane Pin, deren Oreca die LMP2 anführte, bevor ein Bremsdefekt sie zur Aufgabe zwang, und der BMW auf der Pole-Position mit der Nummer 15. Die LMGT3-Kategorie bescherte eine Wohlfühlgeschichte: Der 22-jährige Brite Jonny Edgar, der eine lange Krankheit überwunden hatte, die seine Formel-Karriere ausbremste, holte sich den Klassensieg im Corvette mit der Nummer 33 an der Seite von Ben Keating und Nick Catsburg.
Alpine zeigte frühe Versprechen, das Auto mit der Nummer 35 lag zeitweise auf Platz sechs, aber die Abschiedskampagne von Le Mans (die Marke verlässt am Ende der Saison den Langstreckensport) ebbte ab, als die Zuverlässigkeit nachließ. Peugeot war unterdessen nie eine Bedrohung; seine beiden 9X8 kamen auf den Plätzen elf und zwölf ins Ziel und profitierten nur von den Ausfällen der anderen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Ouest France24H du Mans 2026. Pas de miracle pour Peugeot, Alpine stoppé dans son élan, Ferrari c'est brouillon
- Ouest France" On sait à quel point c'est dur " : Nyck de Vries inscrit son nom au palmarès des 24 Heures du Mans
- Ouest France" On ne pourra pas dire que l'on gagne sans concurrence " : Toyota tient sa victoire référence aux 24 Heures du Mans
- Ouest France24H du Mans 2026. Au bout du combat en LMGT3, la renaissance de Jonny Edgar
- Nyck de Vries
- Fahrer des siegreichen Toyota mit der Nummer 7, der seinen ersten Le-Mans-Sieg erringt
- Kamui Kobayashi
- Fahrer des siegreichen Toyota mit der Nummer 7, zweiter Le-Mans-Sieg
- Mike Conway
- Fahrer des siegreichen Toyota mit der Nummer 7, zweiter Le-Mans-Sieg
- Robin Frijns
- Fahrer des zweitplatzierten BMW mit der Nummer 20
- René Rast
- Fahrer des zweitplatzierten BMW mit der Nummer 20
- Sheldon van der Linde
- Fahrer des zweitplatzierten BMW mit der Nummer 20
- Sébastien Bourdais
- Cadillac-Fahrer, der aufgrund eines Servolenkungsdefekts aufgeben musste
- David Floury
- Toyota-Leiter des Langstreckenprogramms
- Yannick Dalmas
- Vierfacher Le-Mans-Sieger und Fahrerberater, der einen geduldigen Sieger vorhersagte
- Alessandro Pier Guidi
- Fahrer des fünftplatzierten Ferrari mit der Nummer 51
- Jonny Edgar
- LMGT3-Klassensieger im Corvette mit der Nummer 33, der eine vierjährige Krankheit überwunden hat
- Robert Kubica
- Fahrer des siebtplatzierten AF-Corse-Ferrari mit der Nummer 83
- Doriane Pin
- LMP2-Führende bis zu ihrer Aufgabe aufgrund eines Bremsdefekts
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