
Tödlicher Lkw-Unfall legt Autobahn Athen-Lamia für über 10 Stunden lahm, ein Toter
Ein Sattelzug überquerte die Mittelleitplanke am 123. Kilometer kurz nach 7:00 Uhr morgens und kollidierte mit einem zweiten Lkw, dessen Fahrer getötet wurde; der daraus resultierende Fahrzeugbrand legte die gesamte PATHE-Autobahn für über zehn Stunden lahm.
Unfallhergang
Am Samstag, den 1. August, gegen 7:00 Uhr morgens, verlor ein Sattelzug auf dem 123. Kilometer der Autobahn Athen–Lamia (PATHE), kurz nach der Brücke von Martinou in Fthiotida, in Richtung Athen plötzlich die Kontrolle, durchbrach die Betonmittelleitplanke und geriet in den Gegenverkehr. Ein zweiter Lkw, der ordnungsgemäß in seiner Spur fuhr, wich scharf aus, um einen frontalen Zusammenstoß zu vermeiden, überschlug sich und landete neben der Fahrbahn. Der erste Lkw fuhr auf den Mittelstreifen auf und fing sofort Feuer, das ihn vollständig zerstörte. Der Fahrer des umgestürzten Lkw starb noch an der Unfallstelle; sein Beifahrer erlitt leichte Verletzungen. Der Fahrer des brennenden Lkw konnte aus der Kabine entkommen, bevor sie vollständig in Flammen aufging, und blieb unverletzt. Dicker schwarzer Rauch breitete sich über beide Fahrbahnen aus, beeinträchtigte die Sicht und erzwang eine sofortige Vollsperrung der Autobahn.
Opfer und widersprüchliche Nationalitätsangaben
Eine Person wurde getötet, zwei weitere leicht verletzt, alle ausländische Staatsangehörige, die im Gütertransport tätig waren. Frühe Berichte von NewsIT unter Berufung auf die Polizei besagten, dass der verstorbene Fahrer bulgarischer Herkunft sei. Ein späterer Bericht von in.gr hingegen beschrieb den Fahrer des ausgebrannten Lkw als Bulgaren und sagte, die beiden Insassen des umgestürzten Lkw seien Albaner gewesen. Die Behörden haben die Diskrepanz noch nicht geklärt. Es wurden keine Namen veröffentlicht.
Notfallmaßnahmen
Sechzehn Feuerwehrleute mit acht Fahrzeugen wurden entsandt, zusammen mit zwei PZL-Löschflugzeugen, die vom Flughafen Lamia starteten. Sie löschten den Brand und verhinderten ein Übergreifen auf die umliegende Vegetation. Krankenwagen und Polizeistreifen sperrten die Unfallstelle ab, während die Wrackteile geborgen wurden.
Umleitungen und langwierige Wiedereröffnung
Der gesamte Verkehr wurde unmittelbar nach dem Unfall in beide Richtungen gestoppt. Autofahrer in Richtung Thessaloniki wurden am 115. Kilometer bei Kastro umgeleitet; diejenigen in Richtung Athen wurden am 125. Kilometer im Bereich Martinou abgeleitet, was zu langen Staus auf Nebenstraßen führte. Um 12:15 Uhr wurde die rechte Spur der Fahrbahn in Richtung Thessaloniki wieder geöffnet, aber die Seite in Richtung Athen blieb gesperrt. Die vollständige Wiederherstellung beider Fahrbahnen wurde schließlich gegen 17:30 Uhr erreicht, mehr als zehneinhalb Stunden nach dem Zusammenstoß. Die Autobahn, die die Hauptachse zwischen Athen und Thessaloniki sowie dem Norden Griechenlands darstellt, blieb über fünf Stunden für den gesamten Verkehr gesperrt, mit nur einer einzigen Spur, die mittags wieder geöffnet wurde.
- Unfall am 123. Kilometer; ein Toter, Fahrzeugbrand erzwingt Sperrung beider Fahrspuren.
- Rechte Spur der Fahrbahn in Richtung Thessaloniki wird wieder geöffnet; Seite in Richtung Athen bleibt gesperrt.
- Alle Spuren wieder geöffnet; Autobahn nach 10,5 Stunden vollständig betriebsbereit.
Ermittlungen
Der genaue Grund, warum der erste Fahrer die Kontrolle verlor, bleibt unbekannt. Die Verkehrspolizei untersucht mögliches technisches Versagen oder Fahrerfehler, aber es wurden noch keine vorläufigen Schlussfolgerungen veröffentlicht.


