
Ein Toter, Frau schwer verletzt, nachdem Auto in den Comer See stürzt; flüchtiger Fahrer festgenommen
Kurz nach Mitternacht am 16. Juni stürzte ein Auto nach einer Vier-Fahrzeug-Kollision in den Comer See, wobei ein Mann starb und eine Frau lebensgefährlich verletzt wurde. Der Fahrer, der den Zusammenstoß verursacht hatte, floh zu Fuß, wurde aber kurz darauf von den Carabinieri festgenommen.
Was geschah
Gegen 00:15 Uhr am 16. Juni ereignete sich auf der Strada Statale 340 „Regina“ zwischen den am See gelegenen Orten Brienno und Argegno am Comer See eine Kettenkollision mit vier Autos. Ein bei dem Zusammenstoß getroffenes Fahrzeug durchbrach eine niedrige Schutzmauer und stürzte mehrere zehn Meter tief in das kalte Wasser. Eine 35-jährige Frau im Inneren konnte aus dem sinkenden Auto klettern, bevor es vollständig unterging. Sie wurde im codice rosso (kritischem Zustand) ins Krankenhaus eingeliefert. Der männliche Beifahrer wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und verschwand. Erste Meldungen führten ihn als vermisst.
Rettung und Bergung
Feuerwehr, Küstenwache und Carabinieri trafen Minuten nach dem Alarm ein und begannen mit der Suche in dem Gebiet. Ein Hubschrauber und ein Alpin-Flussrettungsteam (SAF) des Kommandos Como wurden eingesetzt. Ein Kran aus Varese wurde genutzt, um das zerstörte Auto zu heben. Später orteten Taucher der regionalen Einheit der Feuerwehr die Leiche des Mannes unter Wasser und bargen sie. Die Frau blieb im Krankenhaus.
Der flüchtige Fahrer
Die Ermittler stellten schnell fest, dass die Kollision durch ein Auto verursacht wurde, das von einem ausländischen Staatsbürger mit Wohnsitz in Saronno gefahren wurde. Zeugen und eine erste Rekonstruktion deuteten darauf hin, dass er nach dem Aufprall zu Fuß floh und den Unfallort verließ, bevor die Rettungskräfte eintrafen. Die Carabinieri spürten ihn auf und stoppten ihn kurz darauf. Es wurden zunächst keine identifizierenden Details veröffentlicht.
Weitere Verletzte
Drei weitere Personen wurden bei dem Massenunfall verletzt. Zwei Männer im Alter von 29 und 30 Jahren, die in einem dritten Fahrzeug unterwegs waren, erlitten Verletzungen. Der Fahrer des vierten Autos blieb unverletzt. Die Straße war für mehrere Stunden gesperrt, während die Einsatzkräfte arbeiteten.


