
Teenager stirbt an den Dermata-Wasserfällen in Veria nach Sturz ins kalte Wasser während des Urlaubs
Eine 18-jährige Frau aus Athen verlor am 27. August ihr Leben, nachdem sie an den Dermata-Wasserfällen in Nordgriechenland in einen Teich gestürzt war, was eine Suchaktion von 16 Feuerwehrleuten und Rettungstauchern auslöste.
Vorfall an den Dermata-Wasserfällen
Am Nachmittag des 27. August 2026 starb eine 18-jährige Einwohnerin Athens namens Katerina während eines Ausflugs zu den Dermata-Wasserfällen in der Gemeindeeinheit Makedonida von Veria, Nordgriechenland. Die Jugendliche besuchte die Regionaleinheit Imathia für die Sommerferien und hielt sich im Berggebiet auf, wo ihre Familie in den Dörfern Sfikia und Rizomata verwurzelt ist. Der Ausflug fand am Vorabend ihres 18. Geburtstags statt, der ihre Volljährigkeit markierte, während sie mit einem 17-jährigen männlichen Begleiter in der Gegend spazieren ging. Während die beiden neben dem Wasserfall Fotos machten, fiel sie in das Wasserbecken und wurde von der Strömung unter Wasser gezogen. Ihr Begleiter hielt den Sturz zunächst für einen Scherz, aber als er erkannte, dass sie in ernster Gefahr war, versuchte er, sie aus dem Fluss zu ziehen, bevor er den Notruf wählte.
Notfallreaktion und Bergungsaktion
Die Einsatzzentrale der Feuerwehr erhielt den Alarm gegen 16:15 Uhr nach einem Anruf bei der Notrufnummer 112. Die Disponenten nutzten die sofortige digitale Geolokalisierung des Anrufs, um die Rettungskräfte direkt an den abgelegenen Ort zu leiten. Der Einsatz mobilisierte 12 Feuerwehrleute mit drei Fahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehr Makedonida und der Feuerwehr Veria, sowie vier Taucher des 2. EMAK-Unterwasserrettungsteams. Die Taucher betraten das Wasserbecken, das sich unterhalb des Wasserfalls gebildet hatte, um eine Unterwassersuche durchzuführen. Das EMAK-Team fand die Jugendliche unter der Wasseroberfläche und barg ihren bewusstlosen Körper, der sofort an wartende Sanitäter des Nationalen Notfallhilfezentrums (EKAB) übergeben wurde.
- Notruf an 112 alarmiert die Einsatzzentrale der Feuerwehr mit genauer Geolokalisierung
- Zwölf Feuerwehrleute, drei Fahrzeuge und vier EMAK-Taucher treffen am Ort ein
- Das 2. EMAK-Unterwasserrettungsteam taucht in das Wasserbecken des Wasserfalls und birgt das Opfer
- EKAB-Krankenwagen übernimmt die bewusstlose Jugendliche von den Rettungskräften
Medizinische Hypothesen und polizeiliche Ermittlungen
Die griechischen Behörden leiteten eine Untersuchung ein, um den genauen Ablauf der Ereignisse und die physiologische Todesursache zu ermitteln. In griechischen Medien wurde sie als 17 oder 18 Jahre alt bezeichnet, wobei eine frühere Epilepsie-Erkrankung erwähnt wurde. Die Ermittler prüfen, ob sie vor dem Ausrutschen einen epileptischen Anfall erlitt oder ob sie beim Eintauchen in das eiskalte Flusswasser einen plötzlichen Herzstillstand erlitt. Beamte der griechischen Polizei nahmen eine förmliche eidesstattliche Aussage des 17-jährigen Begleiters auf, der den Vorfall beobachtet hatte, und die örtliche Staatsanwaltschaft wurde offiziell informiert. Eine gerichtsmedizinische Autopsie und eine Obduktion wurden anberaumt, um zu klären, ob Ertrinken, Kälteschock-Herzstillstand oder ein epileptischer Anfall die Todesursache war.
- Feuerwehrleute (Makedonida und Veria)
- 12 Anzahl
- 2. EMAK-Taucher
- 4 Anzahl
- Feuerwehrfahrzeuge
- 3 Anzahl
Auswirkungen auf die lokalen Gemeinschaften
Der tödliche Vorfall löste in den mit der Familie verbundenen Gemeinden in Imathia tiefe Trauer aus. Das Opfer, das mit seiner Familie dauerhaft in Athen lebte, war in die Gegend zurückgekehrt, in der ihr Vater in Sfikia aufgewachsen war und ihre Großmutter in Rizomata lebt. Nur Stunden vor dem Unfall hatte sie Fotos der Naturlandschaft am Wasserfall auf Social-Media-Konten gepostet. Anwohner sowohl in Sfikia als auch in Rizomata äußerten Unglauben über den plötzlichen Verlust am Vorabend des Geburtstags der jungen Frau. Der abgeschlossene forensische Bericht wird der Staatsanwaltschaft vorgelegt, sobald die administrativen Ermittlungen abgeschlossen sind.


