
Polizei untersucht tödlichen Schuss auf Mann auf der Lykovrysi-Brücke bei Athen
Ein Mann im Alter zwischen 50 und 55 Jahren wurde am Sonntagnachmittag tot mit einer Schusswunde neben einem Firmenfahrzeug auf der Lykovrysi-Brücke über der Autobahn Athen-Lamia aufgefunden.
Entdeckung auf der Lykovrysi-Brücke
Die griechischen Strafverfolgungsbehörden leiteten am Nachmittag des Sonntags, 13. September 2026, eine Untersuchung ein, nachdem ein Mann tot neben einem geparkten Auto im Norden Athens aufgefunden wurde. Der Vorfall ereignete sich auf der Überführungsbrücke an der Ausfahrt Lykovrysi der neuen Nationalstraße Athen-Lamia, auf der Fahrbahn in Richtung Piräus. Die Polizei wurde gegen 17:30 Uhr über den Vorfall informiert, nachdem ein vorbeifahrender Autofahrer das stillstehende Fahrzeug bemerkte und eine leblose Person auf dem Asphalt entdeckte. Beamte wurden sofort zum Tatort entsandt, der nahe der Gemeindegrenze zwischen Lykovrysi und Metamorfosi liegt.
- Ein vorbeifahrender Fahrer alarmiert die Polizei wegen eines Vorfalls auf der Lykovrysi-Brücke.
- Beamte finden das geparkte Firmenfahrzeug und den leblosen 50-55-jährigen Mann.
- Die Behörden sperren beide Richtungen der Lykovrysi-Brücke, um den Tatort zu sichern.
Tatortbesichtigung und forensische Befunde
Nachdem die eingesetzten Beamten den angegebenen Ort auf der Überführung erreicht hatten, fanden sie einen auf dem Brückendeck geparkten Personenkraftwagen. Eine erste Überprüfung der Kennzeichen ergab, dass das Fahrzeug auf ein Unternehmen zugelassen war. Direkt neben dem Auto auf dem Gehweg fanden die Polizisten einen leblosen Mann, der auf ein Alter zwischen 50 und 55 Jahren geschätzt wurde. Die Person zeigte keine Lebenszeichen und wies eine schwere Schusswunde am Kopf auf. Die Verletzung führte zu sichtbaren Blutungen aus der Nase und einer großen Blutmenge, die die Fahrbahnoberfläche bedeckte.
Die körperliche Untersuchung des Tatorts ergab, dass der Mann eine 9-mm-Pistole in seiner rechten Hand hielt. Zusätzlich zur Handfeuerwaffe fanden die Ermittler eine einzelne abgeschossene Patronenhülse auf dem Boden in unmittelbarer Nähe der Leiche und des geparkten Autos. Ballistikspezialisten und forensische Techniker sammelten die Patronenhülse und dokumentierten die Position der Schusswaffe als Teil der ersten Beweissicherung.
Autobahnsperrungen und Absicherung des Perimeters
Als Reaktion auf die Entdeckung wurden umfangreiche Polizeikräfte eingesetzt, um das umliegende Gebiet zu sichern und einen breiten Ermittlungsperimeter einzurichten. Die Verkehrsbehörden verhängten eine Notfallsperrung der Lykovrysi-Brücke und stoppten den Fahrzeugverkehr in beide Richtungen. Die vollständige Sperrung der Überführung betraf den Verkehr zwischen den Bezirken Metamorfosi und Lykovrysi und verhinderte die Nutzung der Ausfahrt von der neuen Nationalstraße Athen-Lamia. Die Fahrbahn blieb gesperrt, während die Ermittler die Position des Firmenfahrzeugs kartierten und eine gründliche Durchsuchung des umliegenden Asphalts durchführten.
Ermittlungen und vorläufige Feststellungen
Erste Bewertungen der Ermittler der griechischen Polizei deuten darauf hin, dass es sich bei dem tödlichen Schuss um einen Suizid handelte. Das Vorhandensein der 9-mm-Pistole in der rechten Hand des Opfers und die danebenliegende abgeschossene Patronenhülse bildeten die Grundlage für diese ersten Schlussfolgerungen. Allerdings stellten Polizeibeamte klar, dass in diesem Stadium der Ermittlungen keine Untersuchungshypothese ausgeschlossen sei. Die Strafverfolgungsbehörden setzen ihre Untersuchung des Firmeneigentums des Fahrzeugs, der Herkunft der Waffe und der Ereigniskette, die zu dem tödlichen Vorfall auf der Brücke führte, fort.


