
Patientin stirbt, zehn Menschen evakuiert nach Matratzenbrand im Krankenhaus von Brașov in Rumänien
Eine Patientin starb und zehn Menschen wurden evakuiert, nachdem im ersten Stock des Mârzescu-Pavillons des Krankenhauses von Brașov ein Feuer ausgebrochen war; das Personal löschte den brennenden Matratzenbrand, bevor die Feuerwehr eintraf.
Ausbruch des Feuers und unmittelbare Reaktion
Am Sonntagnachmittag, dem 4. Oktober 2026, brach in einer medizinischen Einrichtung in der zentralrumänischen Stadt Brașov ein Feuer aus. Der Vorfall ereignete sich im ersten Stock des Mârzescu-Pavillons, eines Gebäudes des Kreisklinikums für Notfallmedizin Brașov, in dem die regionale pneumophthisiologische Klinik untergebracht ist. Die Notrufzentrale der Inspektion für Notsituationen Brașov erhielt den ersten Alarm gegen 16:15 Uhr Ortszeit, der Flammen in einem Zimmer der Abteilung 1 meldete. Krankenhauspersonal und umstehende Patienten griffen unmittelbar nach Bemerken des Rauchs ein und unternahmen direkte Schritte, um das Feuer einzudämmen, bevor die städtischen Rettungskräfte den Einsatzort erreichten. Die Station, in der das Feuer ausbrach, lag im oberen Geschoss des Pavillons, was eine rasche Koordination unter den Beschäftigten des Gesundheitswesens erforderte, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Ihr Eingreifen verhinderte erfolgreich, dass sich die Flammen über den einzelnen Raum hinaus auf benachbarte Patientenzimmer ausbreiteten.
Opfer und Evakuierung
Eine Patientin starb in dem Zimmer, in dem das Feuer ausgebrochen war; die Rettungskräfte fanden ihren verkohlten Leichnam, als sich der Rauch verzogen hatte. Zehn weitere Personen, darunter stationäre Patienten und im ersten Stock diensthabendes medizinisches Personal, evakuierten den betroffenen Bereich, um eine Rauchgasinhalation zu vermeiden. Das rumänische Gesundheitsministerium veröffentlichte erste Informationen, die den Todesfall bestätigten und die vermutete Brandursache umrissen.
Nach ersten Daten forderte das Ereignis ein Opfer, das verkohlt in dem Raum gefunden wurde; vermutlich handelt es sich um die Patientin, die das Feuer verursacht hat, indem sie eine Matratze in Brand setzte.
Das Ministerium erläuterte zudem die Evakuierung des Bereichs in den ersten Minuten des Vorfalls.
Vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte konnten sich 10 Menschen, sowohl Patienten als auch medizinisches Personal, sicher selbst evakuieren.
Einsatz und Belüftung
Nach dem Alarm um 16:15 Uhr entsandte die Inspektion für Notsituationen Brașov einen spezialisierten Einsatzverband zum Krankenhauspavillon. Zum mobilisierten Fuhrpark gehörten ein Löschfahrzeug für Wasser und Schaum, eine Drehleiter, ein spezielles Rettungsfahrzeug, zwei Krankenwagen des Kreisrettungsdienstes und ein mobiles Notfallteam von SMURD. Die Feuerwehrleute bestätigten beim Eintreffen, dass das Krankenhauspersonal das aktive Feuer im Zimmer bereits gelöscht hatte. Die medizinischen Teams vor Ort stellten fest, dass die Evakuierten außer Gefahr waren, während die Einsatzkräfte die Umgebung überprüften, um sicherzustellen, dass die Hitze nicht in benachbarte Gebäudeteile eingedrungen war. Anschließend setzten die Rettungskräfte Absauggeräte ein, um den dichten Rauch abzuführen, der die Flure gefüllt hatte.
- Die Rettungsdienste erhalten einen Alarm über ein Feuer im ersten Stock des Pavillons
- Das Krankenhauspersonal löscht den Matratzenbrand, während sich 10 Menschen sicher evakuieren
- Die Feuerwehrleute belüften das Gebäude und leiten eine offizielle Untersuchung ein
Behördliche Untersuchung der Ursache
Polizei, Forensiker und Brandschutzinspektoren richteten am Mârzescu-Pavillon einen Untersuchungsbereich ein, um den genauen Ablauf der Ereignisse zu klären. Das Gesundheitsministerium wies darauf hin, dass alle ersten Schlussfolgerungen zur in Brand gesetzten Matratze vorläufig bleiben, bis formelle technische und forensische Berichte vorliegen. Die Behörden bestätigten, dass spezialisierte Teams sowohl die physischen Beweise aus dem verkohlten Zimmer als auch die Aussagen der Mitarbeiter prüfen werden, die das Feuer zuerst bekämpft hatten. Die Einsatzkräfte blieben nach dem Löschen vor Ort, um die Luftqualität zu bewerten und die elektrischen sowie brandschutztechnischen Anlagen in der gesamten Einheit zu überprüfen. Diese Vorsichtsmaßnahmen ermöglichten es dem Krankenhaus sicherzustellen, dass Patienten und Beschäftigte in anderen Bereichen der Einrichtung geschützt blieben.

