Verkehr · Paris und Marseille

SNCF und Alstom verschieben Start des TGV M auf der Strecke Paris–Marseille auf Herbst 2026 für Anpassungen

Der französische Bahnbetreiber SNCF und der Hersteller Alstom haben den kommerziellen Start des neuen TGV M auf der Strecke Paris–Marseille nach Tests zum Fahrgastkomfort auf Herbst 2026 verschoben.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Libération, Mediapart, 20minutes und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Paris, Marseille · Frankreich
Wie es dazu kam
  1. September 2026Geplanter Einsatz von sechs Triebzügen auf der Strecke Paris–Marseille verschoben.
  2. 21.12.Letzter Termin für die kommerzielle Inbetriebnahme im Herbst 2026.
  3. 2028Verschobener Einführungstermin für 15 Triebzüge auf italienischen Strecken.

Auslieferung auf der Strecke Paris–Marseille auf Herbst verschoben

Der französische Staatsbahnbetreiber SNCF und der Schienenfahrzeughersteller Alstom bestätigten am Freitag, dem 11. September 2026, dass der kommerzielle Start des neuen Hochgeschwindigkeitszugs TGV M verschoben wurde. Die neuen Triebzüge der nächsten Generation, die von SNCF Voyageurs unter der Marke Inoui betrieben werden, sollten ursprünglich im September 2026 den Fahrgastbetrieb auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Paris und Marseille aufnehmen. Eine gemeinsame Erklärung der beiden Unternehmen gab an, dass der kommerzielle Start nun im Laufe des Herbstes 2026 erfolgen soll. Nach diesem aktualisierten Zeitplan wird die Einführung der Züge im französischen Schienennetz spätestens am 21. Dezember 2026 stattfinden. Die gemeinsame Mitteilung bestätigte einen Bericht, der zuerst von der französischen Wirtschaftszeitung Les Échos veröffentlicht und anschließend von der Agence France-Presse verbreitet wurde.

Fahrgasttest-Rückmeldungen führen zu technischer Feineinstellung

Die Verschiebung wurde durch Erkenntnisse aus einem Evaluierungsprogramm mit 3.600 Teilnehmern veranlasst, darunter Bahnpersonal und Testreisende. Das neue Modell absolvierte seine formale behördliche Zulassung, als es im Mai 2026 offiziell homologiert wurde, was die allgemeine technische Funktionsfähigkeit des Zuges bestätigte. Trotz dieser grundlegenden Einsatzbereitschaft entschieden sich SNCF und Alstom, die letzte Entwicklungs- und Feineinstellungsphase zu verlängern, anstatt mit einer sofortigen Fahrgasteinführung fortzufahren. Die während der Fahrgasttests eingereichten Rückmeldungen und Leistungsnotizen identifizierten bestimmte Bereiche, die Anpassungen erforderten, insbesondere hinsichtlich des Fahrgastkomforts und der Bordserviceausrüstung. Techniker und Ingenieurteams führen nun diese abschließenden Geräteeinstellungen durch, um die Kabinenbedingungen vor der kommerziellen Eröffnung zu optimieren.

Mehrere Terminverschiebungen seit der Erstbestellung 2018

Das überarbeitete Ziel Herbst 2026 ist die jüngste in einer Reihe von Kalenderanpassungen seit der Erstbestellung der TGV-M-Flotte durch SNCF im Jahr 2018. Der ursprüngliche Projektzeitplan sah vor, dass die Hochgeschwindigkeitszüge vor den Olympischen Spielen 2024 in Paris in den kommerziellen Betrieb gehen sollten. Industrielle Hürden und Reibungen zwischen dem Hersteller und dem Betreiberunternehmen führten anschließend dazu, dass der Start auf 2025 und dann auf Anfang 2026 verschoben wurde. Der Zeitplan rutschte erneut auf Juli 2026, gefolgt von einem vorgeschlagenen Starttermin, der auf die Rückkehr des Geschäfts- und Studienreiseverkehrs im September abgestimmt war. Die jüngste Ankündigung verschiebt die Einführung in das letzte Quartal 2026, was mehrere aufeinanderfolgende Zielrevisionen über einen achtjährigen Entwicklungszeitraum hinweg markiert.

Sechs erste Triebzüge in Frankreich und verzögerte Italien-Einführung

Für die anfängliche Inlandseinführung in Frankreich skizzierte SNCF im Mai 2026 Pläne, eine erste Charge von sechs TGV-M-Triebzügen auf dem stark befahrenen Korridor Paris–Marseille einzusetzen. Die jüngste Inlandsverschiebung fällt mit verlängerten Verzögerungen zusammen, die die internationalen Schienenverkehrsdienste des Betreibers in Südeuropa betreffen. Am Donnerstag, dem 10. September 2026, wurden Details bekannt, dass SNCF die Einführung des TGV M im italienischen Schienennetz auf mindestens 2028 verschieben musste. Der italienische Einsatzplan sah 15 spezielle TGV-M-Triebzüge vor, die auf einem Netz mit den Städten Turin, Venedig und Neapel verkehren sollten. Diese grenzüberschreitenden Operationen bleiben auf Eis, während die Inlandsteams daran arbeiten, die abschließenden Anpassungen an der französischen Flotte vor dem Winter abzuschließen.

Geplante TGV-M-Triebzug-Zuteilungen nach NetzTriebzüge
Strecke Paris–Marseille
6 Triebzüge
Italienisches Netz
15 Triebzüge

Daten aus dem Artikeltext

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen