- 2000Wechsel zu Tg2 nach Arbeit bei römischen Sendern
- 2005Debüt als Moderatorin mit dem Segment Tg2 Mistrà
- Mai 2025Wird Chefredakteurin der Tg2-Wissenschaftsredaktion
- Februar 2026Veröffentlicht eine Biografie über Ferdinand Porsche
Karriere bei Tg2
Christiana Ruggeri, Journalistin der Rai-Nachrichtensendung Tg2, ist im Alter von 57 Jahren gestorben, wie am 18. Oktober 2026 veröffentlichte Berichte melden. Sie wurde am 28. Januar 1969 in Rom geboren und studierte moderne Literatur an der Universität Sapienza in Rom. In den 1990er Jahren arbeitete sie für Radio- und Fernsehsender in der Hauptstadt sowie für Printmedien, bevor sie 2000 zu Tg2 kam.
Auslandsberichterstattung und Moderation
Viele Jahre lang arbeitete sie in der Auslandsredaktion, wo sie zahlreiche Berichte aus dem Ausland produzierte. Ihre Einsätze führten sie nach Afrika, Asien und Mittelamerika; die Quellen nennen Haiti, Sierra Leone, Mali, Tibet und die Demokratische Republik Kongo unter den Orten, über die sie berichtete. Ihre Berichterstattung befasste sich oft mit Menschenrechten, der Lage von Frauen und Kindern sowie den Auswirkungen politischer und sozialer Krisen auf die lokale Bevölkerung. Ihr Debüt als Moderatorin gab sie 2005 mit dem Segment Tg2 Mistrà, danach moderierte sie vier Staffeln lang Tg2 Costume e Società sowie mehrere Wochenendausgaben der Nachrichtensendung.
Wissenschaftsredaktion, Bücher und Tierschutz
Im Mai 2025 wurde sie Chefredakteurin der Wissenschaftsredaktion, eine Rolle, die ihr Interesse an Wissenschaftskommunikation mit Umweltthemen verband. Im Februar 2026 veröffentlichte sie eine Biografie über Ferdinand Porsche, zudem hatte sie Essays geschrieben. Außerhalb des Journalismus war sie eine begeisterte Fotografin und gründete vor zwanzig Jahren die Onlus Il Rifugio delle Code Felici, die sie auch präsidierte und die sich gegen das Problem der streunenden Tiere einsetzt. Sie war zudem Vizepräsidentin von Greenaccord, einem Verband von Journalisten, die zu Umweltthemen arbeiten. Ihre jüngste Tg2-Dossier-Episode befasste sich mit Friaul-Julisch Venetien zum 50. Jahrestag des Erdbebens, das die Region erschütterte.
Reaktionen
Die Gewerkschaft Unirai Figec drückte ihre Nähe zu ihrer Familie und insbesondere zu ihrer Tochter aus. In ihrer Mitteilung schrieb die Gewerkschaft:
„Wir erinnern uns an ihre große Leidenschaft für soziale Anliegen, ihre intensive Liebe zu Tieren und ihre starke Verbundenheit mit Friaul-Julisch Venetien.“
Die Gewerkschaft teilte die Trauer der Tg2-Redaktion über den Verlust einer Kollegin, die sie als Mensch mit tiefer menschlicher Sensibilität beschrieb.