Wahlen · Washington

Ausgaben für Werbung im US-Wahlkampf überschreiten 3,8 Milliarden Dollar – die 20 größten Spender geben rund 2 Milliarden

Republikanische Werbetreibende führen in sieben der acht umkämpftesten Senatsrennen, und Elon Musk hat mehr gespendet als jeder andere Geldgeber – das geht aus Analysen hervor, die am 1. November veröffentlicht wurden.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von The New York Times, Adnkronos, Le Temps und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Washington · Vereinigte Staaten

Die Werbeausgaben liegen über dem Tempo von 2024

Mehr als 3,8 Milliarden Dollar für Werbung in den Kongressrennen sind bei der Federal Election Commission eingereicht worden, wie eine Analyse von Arcadia ergibt; damit liegt die Summe 872,2 Millionen Dollar über dem gleichen Zeitpunkt des Wahlzyklus 2024. Von dieser Gesamtsumme entfallen 2,3 Milliarden Dollar auf die Hauptwahl, weitere 837,7 Millionen Dollar sind bereits bis zum Wahltag gebucht. Eine separate Zahl, die Open unter Berufung auf Daten der FEC und von AdImpact nennt, beziffert die gesamten Wahlkampfausgaben auf mindestens 11,6 Milliarden Dollar und erklärt, diese überträfen bereits den Präsidentschaftswahlkampf 2024. Eine von Open zitierte Analyse des Corriere della Sera führt die Eskalation auf das Urteil Citizens United von 2010 zurück, das unbegrenzte Mittel für Super PACs erlaubte, solange diese Komitees von den Kandidaten unabhängig bleiben.

Bei der FEC gemeldete Werbeausgaben nach KategorieMio. USD
Hauptwahl
2300 Mio. USD
Gebucht bis zum Wahltag
837.7 Mio. USD

Daten aus dem Artikeltext

Republikaner führen bei den frühen Käufen in den umkämpften Rennen

Drei Wochen vor dem Wahltag lagen republikanische Werbetreibende bei den bereits übermittelten Werbeausgaben in sieben der acht umkämpftesten Senatsrennen vorn, so Arcadia, und in 25 der 42 Rennen zum Repräsentantenhaus, die der Cook Political Report als „Toss Up“ oder „Lean“ einstuft. Das Muster kehrt sich gegenüber 2024 um, als die Demokraten zum gleichen Zeitpunkt in sieben der acht Senats-Hochburgen und in 34 der 42 Rennen zum Repräsentantenhaus führten. Die Republikaner haben zudem bislang eine Rekordsumme von 1,3 Milliarden Dollar für Werbung im Senatswahlkampf platziert – mehr, als die Partei 2022 und 2024 insgesamt ausgegeben hat. Der Vergleich bezieht sich auf bereits übermittelte Gelder, die Bilanz könnte sich vor der Abstimmung also noch verschieben.

Die größten Spender und der Drift zu den Megadonoren

Die aktualisierte Rangliste der New York Times, die Beiträge bis zur Meldefrist Mitte Oktober erfasst, ergibt, dass die 20 größten Spender in diesem Zyklus rund 2 Milliarden Dollar in Bundesrennen gesteckt haben. AdImpact, von der Times zitiert, setzt das mit etwa 15 Prozent aller Gelder gleich, die in diesem Zyklus für Werbung ausgegeben werden. Seit der Rangliste vom August sind drei neue Großspender hinzugekommen, alle Demokraten, doch die Zeitung schreibt, die größten Geldgeber neigten weiterhin den Republikanern und der Tech-Branche zu. Die Times merkt an, die Partei hoffe, ihre Verbindungen zu Tech-Milliardären und anderen Großspendern könnten Gegenwind ausgleichen – darunter ein von ihr als unpopulär bezeichneter Krieg mit dem Iran und hohe Verbraucherpreise. Le Temps berichtet, die 45 größten Spender hätten etwa 2,6 Milliarden der 5,3 Milliarden Dollar gegeben, die in Spenden von 10.000 Dollar oder mehr geflossen seien.

Elon Musk an der Spitze der Liste

Le Temps berichtet unter Berufung auf FEC-Zahlen bis zum 14. Oktober 2026, Elon Musk habe seit Februar 2025 mindestens 407 Millionen Dollar gespendet, während Open seine Spenden an die Republikaner auf mindestens 446 Millionen Dollar beziffert. Le Temps nennt ihn den größten Einzelspender der modernen US-Geschichte. Die Times schreibt, er habe fast dreimal so viel beigetragen wie der nächstgrößte Spender, und ihre Summe lasse Dutzende Millionen Dollar außen vor, darunter Gelder nach dem 14. Oktober oder an Einrichtungen, die nicht bei der FEC melden. Zudem habe er mehr als 200 Millionen Dollar ausgegeben, um Ken Paxton, den Generalstaatsanwalt von Texas, in den Senat zu bringen, unter anderem mit einer umfangreichen Feldkampagne in Texas. Weitere Spenden von Musk gingen an politische Gruppen, die in den Rennen in Kentucky und Alaska aktiv sind.

Gemeldete Spenden der größten EinzelspenderMio. USD
Elon Musk
446 Mio. USD
Richard und Elizabeth Uihlein
150 Mio. USD
Jeff Yass
110 Mio. USD
George Soros
102 Mio. USD
Michael Bloomberg
84 Mio. USD
Reid Hoffman
41 Mio. USD

Daten aus dem Artikeltext

Weitere Großspender und Kandidaten

Richard und Elizabeth Uihlein, Gründer des Verpackungs- und Versandzulieferers Uline, gaben laut Open knapp 150 Millionen Dollar, der Finanzier Jeff Yass, Aktionär von ByteDance, 110 Millionen Dollar. Auf demokratischer Seite gab George Soros 102 Millionen Dollar und Michael Bloomberg 84 Millionen Dollar, während Reid Hoffman, Mitgründer von LinkedIn und früherer Geschäftspartner von Musk, etwa 41 Millionen Dollar gab. Auch Kandidaten haben große Summen direkt eingeworben: James Talarico sammelte fast 150 Millionen Dollar für sein texanisches Rennen gegen Paxton, und Abdul El Sayed kam in Michigan auf etwa 53 Millionen Dollar. Open merkt an, dass Jon Ossoff in Georgia antritt und Sherrod Brown versucht, den Senatssitz in Ohio zurückzugewinnen, den er 2024 verloren hat.

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Quellen und Kontext

Organisationen
Tesla, Inc.

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