Wahlen · Washington
Ausgaben für Werbung im US-Wahlkampf überschreiten 3,8 Milliarden Dollar – die 20 größten Spender geben rund 2 Milliarden
Republikanische Werbetreibende führen in sieben der acht umkämpftesten Senatsrennen, und Elon Musk hat mehr gespendet als jeder andere Geldgeber – das geht aus Analysen hervor, die am 1. November veröffentlicht wurden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The New York Times, Adnkronos, Le Temps und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Arcadia zählt mehr als 3,8 Milliarden Dollar an Werbeausgaben, die bei der Federal Election Commission eingereicht wurden – 872,2 Millionen Dollar mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Zyklus 2024, davon 2,3 Milliarden Dollar für die Hauptwahl.
Drei Wochen vor der Abstimmung lagen republikanische Werbetreibende in sieben der acht umkämpftesten Senatsrennen vorn und in 25 von 42 Rennen zum Repräsentantenhaus, die der Cook Political Report als Toss Up oder Lean einstuft.
Die aktualisierte Rangliste der New York Times zeigt, dass die 20 größten Spender rund 2 Milliarden Dollar in Bundesrennen gesteckt haben – laut AdImpact etwa 15 Prozent aller Werbegelder in diesem Zyklus; drei neue demokratische Großspender stehen auf der Liste.
Le Temps berichtet von mindestens 407 Millionen Dollar von Elon Musk seit Februar 2025 bis zum 14. Oktober, Open nennt mindestens 446 Millionen Dollar, und die Times schreibt, seine Spenden lägen fast dreimal so hoch wie die des nächstgrößten Geldgebers.
Die Werbeausgaben liegen über dem Tempo von 2024
Mehr als 3,8 Milliarden Dollar für Werbung in den Kongressrennen sind bei der Federal Election Commission eingereicht worden, wie eine Analyse von Arcadia ergibt; damit liegt die Summe 872,2 Millionen Dollar über dem gleichen Zeitpunkt des Wahlzyklus 2024. Von dieser Gesamtsumme entfallen 2,3 Milliarden Dollar auf die Hauptwahl, weitere 837,7 Millionen Dollar sind bereits bis zum Wahltag gebucht. Eine separate Zahl, die Open unter Berufung auf Daten der FEC und von AdImpact nennt, beziffert die gesamten Wahlkampfausgaben auf mindestens 11,6 Milliarden Dollar und erklärt, diese überträfen bereits den Präsidentschaftswahlkampf 2024. Eine von Open zitierte Analyse des Corriere della Sera führt die Eskalation auf das Urteil Citizens United von 2010 zurück, das unbegrenzte Mittel für Super PACs erlaubte, solange diese Komitees von den Kandidaten unabhängig bleiben.
- Hauptwahl
- 2300 Mio. USD
- Gebucht bis zum Wahltag
- 837.7 Mio. USD
Daten aus dem Artikeltext
Republikaner führen bei den frühen Käufen in den umkämpften Rennen
Drei Wochen vor dem Wahltag lagen republikanische Werbetreibende bei den bereits übermittelten Werbeausgaben in sieben der acht umkämpftesten Senatsrennen vorn, so Arcadia, und in 25 der 42 Rennen zum Repräsentantenhaus, die der Cook Political Report als „Toss Up“ oder „Lean“ einstuft. Das Muster kehrt sich gegenüber 2024 um, als die Demokraten zum gleichen Zeitpunkt in sieben der acht Senats-Hochburgen und in 34 der 42 Rennen zum Repräsentantenhaus führten. Die Republikaner haben zudem bislang eine Rekordsumme von 1,3 Milliarden Dollar für Werbung im Senatswahlkampf platziert – mehr, als die Partei 2022 und 2024 insgesamt ausgegeben hat. Der Vergleich bezieht sich auf bereits übermittelte Gelder, die Bilanz könnte sich vor der Abstimmung also noch verschieben.
Die größten Spender und der Drift zu den Megadonoren
Die aktualisierte Rangliste der New York Times, die Beiträge bis zur Meldefrist Mitte Oktober erfasst, ergibt, dass die 20 größten Spender in diesem Zyklus rund 2 Milliarden Dollar in Bundesrennen gesteckt haben. AdImpact, von der Times zitiert, setzt das mit etwa 15 Prozent aller Gelder gleich, die in diesem Zyklus für Werbung ausgegeben werden. Seit der Rangliste vom August sind drei neue Großspender hinzugekommen, alle Demokraten, doch die Zeitung schreibt, die größten Geldgeber neigten weiterhin den Republikanern und der Tech-Branche zu. Die Times merkt an, die Partei hoffe, ihre Verbindungen zu Tech-Milliardären und anderen Großspendern könnten Gegenwind ausgleichen – darunter ein von ihr als unpopulär bezeichneter Krieg mit dem Iran und hohe Verbraucherpreise. Le Temps berichtet, die 45 größten Spender hätten etwa 2,6 Milliarden der 5,3 Milliarden Dollar gegeben, die in Spenden von 10.000 Dollar oder mehr geflossen seien.
Elon Musk an der Spitze der Liste
Le Temps berichtet unter Berufung auf FEC-Zahlen bis zum 14. Oktober 2026, Elon Musk habe seit Februar 2025 mindestens 407 Millionen Dollar gespendet, während Open seine Spenden an die Republikaner auf mindestens 446 Millionen Dollar beziffert. Le Temps nennt ihn den größten Einzelspender der modernen US-Geschichte. Die Times schreibt, er habe fast dreimal so viel beigetragen wie der nächstgrößte Spender, und ihre Summe lasse Dutzende Millionen Dollar außen vor, darunter Gelder nach dem 14. Oktober oder an Einrichtungen, die nicht bei der FEC melden. Zudem habe er mehr als 200 Millionen Dollar ausgegeben, um Ken Paxton, den Generalstaatsanwalt von Texas, in den Senat zu bringen, unter anderem mit einer umfangreichen Feldkampagne in Texas. Weitere Spenden von Musk gingen an politische Gruppen, die in den Rennen in Kentucky und Alaska aktiv sind.
- Elon Musk
- 446 Mio. USD
- Richard und Elizabeth Uihlein
- 150 Mio. USD
- Jeff Yass
- 110 Mio. USD
- George Soros
- 102 Mio. USD
- Michael Bloomberg
- 84 Mio. USD
- Reid Hoffman
- 41 Mio. USD
Daten aus dem Artikeltext
Weitere Großspender und Kandidaten
Richard und Elizabeth Uihlein, Gründer des Verpackungs- und Versandzulieferers Uline, gaben laut Open knapp 150 Millionen Dollar, der Finanzier Jeff Yass, Aktionär von ByteDance, 110 Millionen Dollar. Auf demokratischer Seite gab George Soros 102 Millionen Dollar und Michael Bloomberg 84 Millionen Dollar, während Reid Hoffman, Mitgründer von LinkedIn und früherer Geschäftspartner von Musk, etwa 41 Millionen Dollar gab. Auch Kandidaten haben große Summen direkt eingeworben: James Talarico sammelte fast 150 Millionen Dollar für sein texanisches Rennen gegen Paxton, und Abdul El Sayed kam in Michigan auf etwa 53 Millionen Dollar. Open merkt an, dass Jon Ossoff in Georgia antritt und Sherrod Brown versucht, den Senatssitz in Ohio zurückzugewinnen, den er 2024 verloren hat.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- The New York Times2 Milliarden Dollar von 20 Top-Spendern befeuern extrem teure Zwischenwahlen$2 Billion From 20 Top Donors Fuels a Hugely Expensive Midterms · Original auf Englisch
- AdnkronosTeuerste Zwischenwahlen der Geschichte, bereits 3,8 Milliarden Dollar ausgegeben: die AnalyseElezioni midterm più costose della storia, spesi già 3,8 miliardi di dollari: l'analisi · Original auf Italienisch
- Le TempsEinfluss und sehr viel Geld: Wer sind die wichtigsten Spender bei den US-Zwischenwahlen?Influence et très gros sous: qui sont les plus importants donateurs des élections de mi-mandat aux Etats-Unis? · Original auf Französisch
- OpenUS-Zwischenwahlen, die teuerste Kampagne der Geschichte: über 11 Milliarden ausgegeben. Von Musk bis Soros, hier sind alle Super-SpenderMidterm Usa, la campagna più cara della storia: oltre 11 miliardi spesi. Da Musk a Soros, ecco tutti i superdonatori · Original auf Italienisch
- Elon Musk
- Chef von Tesla und SpaceX und laut den Quellen der größte Einzelspender in diesem Zyklus
- Ken Paxton
- Generalstaatsanwalt von Texas, der für den Senat kandidiert und dessen Wahlkampf Musk mitfinanziert hat
- James Talarico
- Demokratischer Senatskandidat in Texas, der gegen Ken Paxton antritt
- George Soros
- Führender demokratischer Geldgeber mit 102 Millionen Dollar gemeldeter Spenden
- Michael Bloomberg
- Ehemaliger Bürgermeister von New York und demokratischer Geldgeber mit 84 Millionen Dollar gemeldeter Spenden
- Reid Hoffman
- Mitgründer von LinkedIn und demokratischer Geldgeber mit etwa 41 Millionen Dollar gemeldeter Spenden
- Jeff Yass
- Finanzier und Aktionär von ByteDance, der 110 Millionen Dollar gab
- Richard Uihlein
- Mitgründer von Uline, der gemeinsam mit seiner Frau Elizabeth knapp 150 Millionen Dollar an die Republikaner gab
- Jon Ossoff
- Demokratischer Senator, der in Georgia für seine Wiederwahl antritt
- Sherrod Brown
- Ehemaliger Senator aus Ohio, der seinen Senatssitz zurückgewinnen will
- Abdul El Sayed
- Demokratischer Kandidat in Michigan, der rund 53 Millionen Dollar von Einzelspendern einwarb
- Organisationen
- Tesla, Inc.
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