
Tesla versinkt bei Bootsbergung im Krakauer Stausee
Feuerwehrleute, spezialisierte Wasserrettungstaucher und Polizeikräfte bargen ein Elektroauto aus dem Bagry-Stausee in Krakau, nachdem ein Fahrer versucht hatte, ein Boot an das Ufer zu ziehen.
Vorfall am Bagry-Stausee
Am Samstag kam es am Bagry-Stausee in Krakau zu einer Notfallbergung, nachdem ein Elektrofahrzeug vollständig unter Wasser geraten war. Der Fahrer hatte einen Tesla bis an den Rand des Stausees gefahren, um ein Boot aus dem Wasser zu ziehen. Bei dem Manöver scheiterte der Abschleppversuch, sodass sowohl das Wasserfahrzeug als auch das Elektroauto in den Stausee gerieten. Das Fahrzeug sank vollständig unter die Wasseroberfläche, sodass sowohl das Boot als auch das Auto nahe dem Ufer unter Wasser lagen. Zeugen und der Fahrzeughalter meldeten die Situation bei den städtischen Notdiensten und baten um technische Unterstützung, um das Fahrzeug zurück ans Ufer zu ziehen.
Einsatz spezialisierter Rettungseinheiten
Nach Eingang der Meldung über ein vollständig untergetauchtes Elektrofahrzeug entsandte die Notrufzentrale mehrere spezialisierte Rettungseinheiten zum Bagry-Stausee. Zu den ersten Einsatzkräften gehörten Feuerwehrleute der Krakauer Feuerwehr- und Rettungseinheit Nr. 4 (Jednostka Ratowniczo-Gaśnicza nr 4) sowie Beamte der Polizei. Da das Elektroauto vollständig unter Wasser lag und mit den üblichen landgestützten Abschleppseilen nicht erreichbar war, alarmierte die Leitstelle zusätzlich die Spezialgruppe für Wasser- und Taucherrettung (Specjalistyczna Grupa Ratownictwa Wodno-Nurkowego). Polizeikräfte sicherten den umliegenden Uferbereich, während die Einsatzleiter die Wassertiefe und die genaue Position des versunkenen Fahrzeugs erkundeten. Der Einsatz mehrerer Organisationen stellte sicher, dass technische Taucher und schweres landgestütztes Bergungsgerät gleichzeitig am Ufer koordiniert wurden.
Bei dem Versuch, ein Boot aus dem Wasser zu ziehen, kam es zu einem vollständigen Untertauchen des Elektroautos.
Technischer Einsatz unter Wasser
Um das versunkene Fahrzeug für die Bergung vorzubereiten, legten zertifizierte Taucher der Spezialgruppe für Wasser- und Taucherrettung ihre Ausrüstung an und stiegen in den Bagry-Stausee. Die Taucher schwammen zu dem versunkenen Tesla hinab, um dessen Befestigungspunkte unter der Wasseroberfläche zu prüfen. Sie befestigten einen speziellen Abschlepphaken am Chassis des Fahrzeugs und schufen damit einen festen Ankerpunkt, der für die landgestützte Bergungstechnik erforderlich war. Die Feuerwehr bestätigte, dass dieser Unterwasser-Anschlag zwingend nötig war, damit das Fahrzeug geborgen werden konnte, ohne sich während der Bergung zu lösen. Nachdem der Abschlepphaken eingerastet war, kehrten die Taucher an die Oberfläche zurück und signalisierten, dass die Bergung sicher beginnen konnte.
- Der Tesla gerät in den Bagry-Stausee, als versucht wird, ein Boot ans Ufer zu ziehen.
- Feuerwehr- und Rettungseinheit Nr. 4, Polizei und Wasserrettungstaucher treffen am Stausee ein.
- Spezialtaucher steigen ins Wasser und befestigen einen Abschlepphaken am versunkenen Fahrzeug.
- Feuerwehrwinde und ein Bergungsabschleppwagen ziehen das Elektroauto auf trockenes Land.
Bergung mit Seilwinde und Abschleppwagen
Nachdem das Tauchteam den Abschlepphaken erfolgreich befestigt hatte, begannen die Einsatzkräfte mit der physischen Bergung vom Ufer aus. Die Feuerwehr baute die mechanische Seilwinde eines schweren Feuerwehrfahrzeugs auf und kombinierte sie mit einem speziellen Bergungsabschleppwagen, der nahe am Ufer positioniert wurde. Die vereinte Zugkraft von Feuerwehrwinde und Abschleppwagen zog den versunkenen Tesla nach und nach den Uferhang hinauf und auf trockenes Land. Nach Abschluss des Einsatzes veröffentlichte die Feuerwehr- und Rettungseinheit Nr. 4 in den sozialen Medien eine offizielle Zusammenfassung des Samstagseinsatzes und beschrieb darin das gemeinsame Vorgehen von Feuerwehrleuten, Spezialtauchern und Polizei bei der Bergung des versunkenen Elektrofahrzeugs.

