Der Guardian berichtete, rund 100 Menschen hätten ihren Arbeitsplatz verloren, nachdem einigen Mitarbeitern am Donnerstag, 22. Oktober, ihre Entlassung mitgeteilt worden war. Eine Quelle sagte Reuters, der Abbau könne etwa 15 Prozent der Belegschaft erreichen.
Die E-Mail von Vorstandschefin Carolin Hulshoff Pol vom Freitag, 23. Oktober, eröffnete eine formelle Konsultation über den Umbau der Telegraph Media Group.
Hulshoff Pol erklärte, der Telegraph solle ein globales, KI-gestütztes Premium-Medien- und Intelligence-Unternehmen werden, mit neuen Erlösen aus Video, Audio, Veranstaltungen und B2B.
Axel Springer kaufte die Zeitung im Juni für 575 Mio. Pfund nach rund drei Jahren Unsicherheit über ihre Zukunft; Mathias Döpfner erklärte, er wolle in sie investieren.
Die Telegraph Media Group (TMG) von Axel Springer hat eine formelle Konsultation über den Umbau der britischen Zeitung eingeleitet – nur wenige Monate, nachdem die deutsche Gruppe die Übernahme abgeschlossen hat. In einer E-Mail an die Belegschaft erklärte Vorstandschefin Carolin Hulshoff Pol, das Unternehmen müsse seine Organisationsstruktur, seine Entscheidungswege und die Art der Ressourcenverteilung ändern und zugleich die Effizienz steigern. Der Guardian berichtete, einigen Mitarbeitern sei am Donnerstag, 22. Oktober, mitgeteilt worden, dass sie entlassen würden, während andere am Freitagmorgen Anrufe und E-Mails erhielten. Am Freitag, 23. Oktober, folgte eine unternehmensweite Informationsveranstaltung.
Der Guardian berichtete, rund 100 Menschen hätten ihren Arbeitsplatz verloren, und meldete, bis zu 100 Beschäftigte seien über ihre Entlassung informiert worden. Auch Bloomberg berichtete über Stellenstreichungen beim Telegraph, ohne eine Zahl zu nennen. Eine mit der Sache vertraute Person sagte Reuters, der Abbau könne etwa 15 Prozent der Belegschaft umfassen – in der Redaktion und in allen anderen Bereichen. Der Telegraph äußerte sich zu dieser Schätzung nicht. Frühere, von N-tv zitierte Zahlen bezifferten die Gruppe im Jahr 2024 auf etwa 900 Beschäftigte. Eine endgültige Zahl der Stellenstreichungen ist in der bisherigen Berichterstattung nicht bestätigt.
Die E-Mail von Hulshoff Pol skizzierte einen Plan, mit dem sich die Zeitung von einer führenden britischen Zeitung wegbewegen soll.
„Unser Anspruch ist es, den Telegraph von einer führenden britischen Zeitung in ein globales, KI-gestütztes Premium-Medien- und Intelligence-Unternehmen zu verwandeln.“
Laut dem Guardian umfasst der neue Erlösplan Video, Audio, Rätsel, Veranstaltungen, B2B, Lizenzgeschäft, Commerce und neue Produkte. Die Zeitung will zudem ihr internationales Publikum ausbauen, insbesondere in den Bereichen Außenpolitik, Verteidigung und Wirtschaft. Der Guardian ergänzte, das Blatt wolle stärker auf Technologie, Daten und KI setzen, um das Leserlebnis neu zu erfinden. N-tv berichtete, Springer wolle die englischsprachige Zeitung in den US-Markt führen.
Axel Springer schloss den Kauf im Juni für 575 Mio. Pfund ab – nach rund drei Jahren, in denen andere Interessenten blockiert wurden, absprangen oder auf heftigen internen Widerstand stießen. Ein griechischer Bericht besagte, die britische Labour-Regierung habe dem Geschäft zugestimmt. Mathias Döpfner, Vorstandschef und kontrollierender Anteilseigner des Konzerns, versprach, in die Zeitung zu investieren, damit sie zum „führenden bürgerlich-konservativen Medienhaus der englischsprachigen Welt“ werde. Die Financial Times berichtete, Axel Springer habe auch versucht, die Europatochter von TikTok zu kaufen, was ihm die Kontrolle über die TikTok-Geschäfte auf dem Kontinent verschafft hätte. Der Konzern besitzt bereits Bild, Die Welt, Politico und Business Insider.
Die formelle Konsultation läuft nun, und Hulshoff Pol hat gewarnt, dass für die Zukunft des Unternehmens schwierige Entscheidungen nötig seien. Bloomberg berichtete, betroffene Mitarbeiter würden bis Mittag per E-Mail informiert. Eine Quelle im Telegraph beschrieb die Stimmung in der Redaktion nach der Ankündigung als „wie in einem Leichenschauhaus“. Die bisherige Berichterstattung nennt weder eine endgültige Zahl der Beschäftigten noch einen Zeitplan für das Ergebnis der Konsultation.
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützenWirtschaft · London
Die Telegraph Media Group von Axel Springer hat eine formelle Konsultation über den Umbau eingeleitet. Am Freitag, 23. Oktober, wurde der Belegschaft mitgeteilt, dass die Zeitung zu einem globalen, KI-gestützten Medienunternehmen werden soll.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Η Ναυτεμπορική, La Razón, N-tv und weiteren Medien. Veröffentlicht .