Regierung · Neu-Delhi
Indien sperrt Telegram bis zum 22. Juni nach NEET-Prüfungsleak und Betrugsermittlungen
Die indische Regierung hat den Zugang zu Telegram bis zum 22. Juni eingeschränkt und die Nachrichtenbearbeitung bis zum 30. Juni deaktiviert. Sie wirft der Plattform vor, organisierte Betrugsringe zu ermöglichen, die auf die Wiederholung der medizinischen Aufnahmeprüfung NEET am 21. Juni abzielen. Gründer Pawel Durow kritisierte, die Sperre bestrafe über 150 Millionen normale Nutzer.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, Berliner Zeitung, BBC und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Telegram-Zugang gemäß IT-Gesetz eingeschränkt; Nachrichten-nach-Bearbeitung bis zum 30. Juni deaktiviert, nachdem sie zur Fälschung von Leak-Beweisen genutzt wurde.
Die NEET-UG-Prüfung vom 3. Mai wurde annulliert, nachdem Fragen auf Telegram-Kanälen durchgesickert waren; dies löste Studentenproteste und mehr als ein Dutzend Festnahmen aus.
Der Telegram-Gründer erklärte, über 150 Millionen indische Nutzer würden bestraft; die Internet Freedom Foundation kritisierte die Maßnahme als reaktiv und unverhältnismäßig.
Die Wiederholungsprüfung findet am Sonntag statt; Prüfungsbögen werden mit Armeehubschraubern transportiert; ein eigenes Portal sammelt Betrugsmeldungen.
- 16.06.Regierung sperrt Telegram bis zum 22. Juni und ordnet die Deaktivierung der Nachrichtenbearbeitung bis zum 30. Juni an.
- 21.06.Wiederholungsprüfung angesetzt; Behörden setzen Armeehubschrauber für den Transport der Prüfungsbögen ein.
- 22.06.Ende der Telegram-Sperre vorgesehen.
Indien hat am Dienstag eine vorübergehende Sperre von Telegram verhängt, wie die Regierung bestätigte. Die Behörden hatten festgestellt, dass die Messaging-Plattform von Betrugsringen genutzt wurde, um Kandidaten zu täuschen, die sich auf die Wiederholungsprüfung des National Eligibility-cum-Entrance Test (NEET) vorbereiten. Die Sperre ist zeitlich so gelegt, dass sie die Wiederholungsprüfung am 21. Juni abdeckt; sie soll am darauffolgenden Tag enden.
Prüfungsleak führt zur Annullierung
Am 3. Mai nahmen knapp 2,3 Millionen Studenten an der NEET-UG-Prüfung für den Bachelor-Zugang zu medizinischen Hochschulen teil. Innerhalb weniger Tage annullierte die National Testing Agency (NTA) die Ergebnisse, nachdem Ermittler zu dem Schluss kamen, dass große Teile des Fragebogens zuvor durchgesickert und auf Telegram-Kanälen mit Namen wie „Paper Leaked NEET” und „Re‑NEET 2026” verbreitet worden waren. Die Annullierung löste landesweit Proteste aus, einige angeführt von der satirischen Cockroach Janta Party, die den Rücktritt von Bildungsminister Dharmendra Pradhan forderten. Das Central Bureau of Investigation hat mehr als ein Dutzend Festnahmen durchgeführt, und ein Chemielehrer, der an der Prüfungsaufsicht beteiligt war, wurde inhaftiert.
Regierung sperrt Telegram bis nach der Wiederholungsprüfung
Das Ministerium für Elektronik und Informationstechnologie ordnete die Sperre gemäß einer Bestimmung des IT-Gesetzes an, die Einschränkungen im Interesse der „Souveränität und Integrität Indiens” erlaubt. Apple und Google wurden angewiesen, die App aus ihren indischen Stores zu entfernen, und große Telekommunikationsanbieter wurden zur Einhaltung aufgefordert. Die Behörden erklärten zudem, Telegram müsse die Funktion zum nachträglichen Bearbeiten von Nachrichten für indische Nutzer bis zum 30. Juni deaktivieren, nachdem festgestellt worden war, dass Betrüger nach den Prüfungen ältere Beiträge umgeschrieben hatten, um einen Beleg für Lecks zu fabrizieren.
„Die Maßnahme wurde als Reaktion auf die organisierte Nutzung der Plattform durch Betrugsringe ergriffen, um Kandidaten zu täuschen, die an der für den 21. Juni 2026 angesetzten NEAT 2026-Wiederholungsprüfung teilnehmen.“
Durow und Menschenrechtsorganisationen protestieren
Telegram-Gründer Pawel Durow kritisierte die Aktion auf X und argumentierte, die Sperre gehe nicht an die Ursache des Problems und potenzielle Lecks würden einfach auf andere Apps verlagert. Die Internet Freedom Foundation bezeichnete das Verbot als „Pflasterlösung” und „unverhältnismäßig” und erklärte, es bestrafe normale Nutzer, während die systemischen Ursachen von Prüfungsbetrug ignoriert würden.
„Das vorübergehende Verbot bestraft über 150 Millionen normale Telegram-Nutzer in Indien, nicht diejenigen, die für das Problem verantwortlich sind.“
„Die Sperre von Telegram ist reaktiv und ineffektiv und wird normale Nutzer bestrafen, anstatt die systemischen Ursachen von Prüfungslecks anzugehen.“
Vorbereitungen auf den 21. Juni
Mit der bevorstehenden Wiederholungsprüfung richtete die NTA ein Webportal ein, um verdächtige Behauptungen, nicht autorisierte Inhalte oder betrügerische Aktivitäten im Zusammenhang mit NEET zu melden. Prüfungsbögen werden Berichten zufolge als zusätzliche Sicherheitsvorkehrung mit Armeehubschraubern zu den Testzentren geflogen. Die Regierung bezeichnete die Telegram-Sperre als „letztes Mittel” und erklärte, frühere Aufforderungen zur Entfernung von Inhalten an die Plattform hätten keine Ergebnisse erbracht. Die NTA hat betont, dass keine tatsächlichen geleakten Prüfungsbögen existierten, aber der Druck des äußerst wettbewerbsintensiven medizinischen Aufnahmeverfahrens in Indien, das von einem Netzwerk teurer privater Nachhilfezentren genährt wird, habe einen lukrativen Markt für Betrugsringe geschaffen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLIndia prohíbe el uso de Telegram tras la filtración del examen de acceso a la facultad de Medicina
- Berliner ZeitungIndien sperrt Telegram vorübergehend - Durow übt Kritik
- BBCИндия временно заблокировала телеграм ради борьбы со списыванием на вступительном экзамене в медицинские вузы
- Al Jazeera OnlineIndia blocks Telegram until Monday due to student exam fraud concerns
- Narendra Modi
- Premierminister von Indien, dessen Regierung das IT-Gesetz zur Sperrung von Telegram anrief.
- Dharmendra Pradhan
- Indiens Bildungsminister, Ziel von Protesten, die nach dem Prüfungsleak seinen Rücktritt fordern.
- Pavel Durov
- Telegram-Gründer, der das Verbot als Bestrafung von 150 Millionen Nutzern kritisierte.
- Orte
- Neu-Delhi
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