
17-Jähriger gesteht, seine Tante erstochen und ihre Leiche in einen Fluss in San Stino di Livenza geworfen zu haben
Ein 17-jähriger Junge in San Stino di Livenza bei Venedig gab zu, seine 53-jährige Tante Chiara Guerra getötet und ihre Leiche in einem Fluss entsorgt zu haben, nachdem Angehörige sie als vermisst gemeldet hatten.
Die Tötung und die Beseitigung
Ein 17-jähriger Italiener aus San Stino di Livenza griff seine Tante Chiara Guerra, 53, am Donnerstag, dem 11. Juni 2026, im Familienhaus mit einem Messer an. Laut Ermittlern traf er sie wiederholt an verschiedenen Stellen ihres Körpers, was sofortigen Tod durch die Verletzungen verursachte. Der junge Mann versuchte dann, alle Spuren zu beseitigen, bewegte die Leiche aus dem Garten und warf sie in den Fluss, der in der Nähe des Hauses fließt. Die Leiche wurde in der Nähe einer Schleuse zwischen der via Canaletta und der via Verdi zurückgelassen, wo die Feuerwehr nun ihre Suche konzentriert.
Entdeckung und die Vermisstenanzeige
Angehörige meldeten die Frau am Samstag, dem 13. Juni, als vermisst. Nach einigen Stunden Ermittlungen setzten die Carabinieri den Neffen stark unter Druck; seine Schilderung der vorangegangenen Tage wies mehrere Lücken auf. Die Ermittlungen wurden schnell von einem Vermisstenfall zu einem Mordfall.
Vernehmung und Geständnis
In der Nacht vom 13. auf den 14. Juni wurde der Teenager von den Carabinieri und dem Staatsanwalt Carmelo Barbaro der Staatsanwaltschaft Pordenone verhört. Unter dem Druck des Richters gestand er den Mord. Nach den ersten Überprüfungen wurde die Akte an die Jugendstaatsanwaltschaft beim Gericht von Triest weitergeleitet, die aufgrund seines Alters zuständig ist. Ein Rechtsmediziner, Antonello Cirnelli, war ebenfalls für die forensischen Untersuchungen vor Ort.
- Der 17-Jährige ersticht angeblich seine Tante Chiara Guerra im Familienhaus, transportiert und wirft ihre Leiche dann in den Fluss nahe der via Canaletta und der via Verdi.
- Angehörige melden die 53-jährige Frau als vermisst.
- Carabinieri und Staatsanwalt Carmelo Barbaro vernehmen den Neffen; er gesteht. Der Fall wird an die Jugendstaatsanwaltschaft Triest übergeben.
Motiv und laufende Ermittlungen
Das Motiv ist nach ersten Rekonstruktionen auf schwere familiäre Zerwürfnisse und wiederholte Auseinandersetzungen im Haushalt zurückzuführen. Die Ermittler vertiefen nun die Beziehung zwischen dem Jungen und seiner Tante, um den Kontext zu klären, in dem der Mord reifte, und die Phasen vor und nach der Tat zu rekonstruieren. Der Junge wird in ein paar Monaten 18 Jahre alt.


