Energie & Handel · Rom

Taxi- und NCC-Fahrer protestieren in Rom vor dem italienischen Verkehrsministerium gegen die Spritkosten

Mehrere hundert Taxi- und NCC-Fahrer versammelten sich am 26. Oktober vor dem Verkehrsministerium in Rom, um Sofort- und Strukturhilfen bei den Kraftstoffkosten zu fordern. Ihre Verbände schlossen einen Streik nicht aus, sollte die Regierung nicht zuhören.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Tgcom24, Adnkronos, Rai news und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Rom · Italien

Ein erster gemeinsamer Protest in Rom

Taxifahrer und Betreiber von Mietwagen mit Fahrer (NCC) versammelten sich am Montag, 26. Oktober, vor dem Verkehrsministerium an der Porta Pia in Rom, um gegen steigende Kraftstoffpreise zu protestieren. Rai News meldete ab 10 Uhr morgens rund 300 Menschen, die Organisatoren sprachen von 300 bis 400, mit Delegationen aus ganz Italien. Auf der Taxiseite organisierten itTaxi, Uri und Unicoop den Protest, auf der NCC-Seite das Netzwerk Muoversi; Adnkronos beschrieb die beiden Kategorien als erstmals vereint. Bei den Teilnehmern handelte es sich um Fahrer außerhalb des Dienstes, Fahrzeuge waren für den Protestbereich nicht vorgesehen. Andrea Romano, der das Netzwerk Muoversi leitet, sagte, die Unterschiede zwischen den Gruppen seien nicht verschwunden, doch eine gemeinsame Mobilisierung habe es zuvor noch nie gegeben.

Kraftstoffpreise und die Forderungen

Die Organisatoren nannten den Anstieg der Kraftstoffpreise untragbar und erklärten, er drücke die Einkommen und verteuere den Betrieb des Services. Ihre Forderungen verbinden Sofortmaßnahmen mit strukturellen Maßnahmen, angeführt von einem Berufskraftstoff-Tarif, also Benzin und Diesel ohne Verbrauchsteuer. Massimiliano Pagano von itTaxi Neapel sagte, die Forderungen seien nicht absurd, und verwies auf Steuervergünstigungen, die andere Branchen bereits erhielten. Loreno Bittarelli, Präsident von itTaxi, sagte, spanische Taxis hätten geringere Betriebskosten, weil sie Berufskraftstoff hätten, und fügte hinzu, Italien biete keine Anreize für Elektroautos, während Griechenland bis zu 50 Prozent gewähre.

„Gebt ihn auch uns, und ihr werdet sehen, was wir tun.“

Loreno Bittarelli

Kosten für die Betreiber

Giulio Aloisi, Gründer von Anitrav, dem nationalen Verband der Personenbeförderungsunternehmen, sagte Tgcom24, die Ausgaben seien wegen des Kraftstoffs um 40 Prozent gestiegen. Der Anstieg dauere seit Mai an und belaste Mietwagen- und Taxiunternehmen schwer. Aloisi sagte, Anitrav werde gemeinsam mit den Taxiverbänden ein Dokument vorlegen, in dem Steuererleichterungen und, wenn möglich, ein einmaliger Zuschuss gefordert würden. Tgcom24 beschrieb die Taxifahrer bei der Sitzblockade als im Streik wegen der Kraftstoffkosten.

Reaktion der Regierung und nächste Schritte

Walter Sacco, der itTaxi vertritt und nach eigenen Angaben rund 15.000 Taxifahrer hinter sich hat, sprach bei der Kundgebung.

„Die Regierung sollte uns zuhören, sonst schließen wir einen Streik nicht aus.“

Walter Sacco

Die Demonstranten erklärten, alle Gewerkschaften, auch die nicht anwesenden, hätten einen Antrag auf Anhörung gestellt, der ignoriert worden sei. Rai News berichtete, die Demonstranten wollten ein Treffen mit dem Minister Matteo Salvini. Eine Delegation werde dem Ministerium ein Dokument mit den Forderungen der Kategorien überreichen. Die Artikel berichten von keiner Reaktion des Ministeriums oder der Regierung.

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